Welche Koranübersetzung sollte ich benutzen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Übersetzung Parets - der immerhin international sehr geschätzer Islamwissenschaftler ist - ist vor allem worttreu und wird auch in der islamischen Welt anerkannt. So weit ich weiß, ist sie sprachwissenschaftlich die beste, die verfügbar ist. Parets Ziel war es, eine Übersetzung zu schaffen, die vor allem die Worttreue bewahrt unter Inkaufnahme sprachlicher Unschönheiten. Dasselbe gilt auch von manchen Bibelübersetzungen, z. B. von der Elberfelder. Wenn es Deinem Prof  vor allem um Genauigkeit geht, würde ich mir die favorisierte Übersetzung besorgen. Du wirst bei den anderen wahrscheinlich auf sprachlich glattgeschliffene oder im Prinzip "gedichtete" Abschnitte stoßen. Wohin Dein Prof zieht, mußt Du selber wissen, das sollte aus seinem Vortrag doch hervorgehen. Gruß, q.

Du solltest dich schon an die Vorschläge des Dozenten halten. Da die Übersetzer des Korans die Aussagen teils unterschiedlich deuten könnte es sonst so sein, dass du hinterher Dinge anders verstehst als der Dozent und er dann glaubt, du hättest etwas nicht verstanden.

Eine weise Antwort. - Sonst kann dem Fragesteller tatsächlich passieren, dass er falsch verstanden wird, wie es mir manchmal bei GF-Fragen ergeht.

Wenn ich mich beispielsweise auf die weltbekannten "bösen, soll heißen kriegerischen und zu Mord- und Unterdrückung aufrufenden Suren "poste", die in meinem Koran stehen, dann muß ich auch immer wieder hören, ich hätte eine falsche Übersetzung. - Weiß schon gar nicht mehr was stimmt.

Deshalb, wenn es auch noch um ein Studium mit Prüfungsnoten geht, immer am Dozenten orientieren.      

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In dem Vers geht es um die Entdeckung der Pulsare.

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Durchdringender Stern ist Einer, der am verwirrsten der kosmischen Phänomene für Wissenschaftler!

Aber der Koran hat die gleiche Wahrheit mit eloquenten und ausdruckstarken Worten offenbart, als der Allmächtige Allah bei diesen Sternen geschworen hat:

Bei dem Himmel und bei At-Tariq (dem Klopfenden)! Und was lehrt dich wissen, was At-Tariq (der Klopfende) ist? (Es ist) ein durchdringender Stern)[At-Tariq1-3].

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"Die Göttliche Komödie" - wer kennt eine gute Übersetzung? Soll ich mir sofort alle Teile holen?

Hallo,

das Buch "Die Göttliche Komödie" hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Nun ist es so, dass oft gesagt wird, dass bei diesem Buch drauf zu achten sei, ob es gut übersetzt wurde. Hat jemand da schon Erfahrungen gesammelt und kann mir eine gute Übersetzung empfehlen?

Außerdem interessiert mich der erste Teil "Das Inferno" oder "Die Hölle" besonders. Meine Frage ist jetzt, ob ich mir nur den ersten Teil holen sollte oder alle drei Teile. Vielleicht gibt es sogar gute Übersetzungen, die alle drei Teile in einem Buch zusammenfassen? Nur möchte ich vermeiden, dass dort dann was gekürzt wurde, um das Buch nicht zu dick werden zu lassen.

MFG Speedstar159

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Was ist im Islam bzw. für Muslime schlimmer? Christen (und andere Religionen) oder Atheisten?

Oder wird das alles verallgemeinernd auf eine Ebene gestellt? Ich als Christ finde nämlich eigentlich Anhänger jeder Religion noch weitaus besser als Leute, die nicht religiös sind, und allerschlimmsten finde ich Atheisten. Ich denke, die meisten Kirchen würden das auch ungefähr so wiedergeben. Und auch bei den Religionen würde ich sagen, das zweitbeste ist Judentum, das drittbeste Islam, und danach kommen die anderen Religionen, so würde ich es bewerten, aus christlicher Sicht. Aber wie ist es bei Muslimen? Welche Religion finden die am zweitbesten? Christentum oder Islam? Und wie bewerten sie Atheismus? Genauso wie sie die anderen Religionen bewerten, oder besser, oder schlimmer?

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War der Islam ursprünglich von Mohammed als Religion gedacht?

"Islam" und "Muslim" waren ursprünglich allgemeine Begriffe, mit denen man den Glauben an Gott beschrieb. Jesus und Abraham z.B. werden im Koran als Muslime bezeichne, weil sie hingebungsvolle gläubige Menschen waren, ganz unabhängig von Religion, wie wir sie heute kennen. Der Koran kam erst lange nach ihnen, dennoch waren sie Muslime.

Auch Mohammed war in den Anfängen in Mekka ein aufrichtiger Muslim (totale Hingabe an Gott). Er lebte tolerant, in Liebe, demütig und ehrlich in der Tradition von Abraham und Joseph und vor allem im Geist des Messias Jesus Christus. Er stand damals unter dem Einfluss des blinden Waraqa Ibn Naufal, welcher der judenchristlichen Sekte der Ebioniten angehörte, seines Onkels Abu Talib und seiner Ehefrau Khadidja, mit der er treu in Einehe verbunden war.

In Medina fiel er in das Verhalten der heidnischen Araber zurück und wurde im nun kreierten Heiligen Krieg zum Heerführer, der zum Töten aufrief.

Muslime berichten uns vom Rauben, Morden, Lügen, von Sexsklavinnen und seiner kindlichen Lieblingsehefrau, was einen anderen Schluss als eine Heiligenverehrung zulässt.

Mohammed und die Muslime erkannten diese Wandlung im Propheten und sprechen daher vom Vorislam in Mekka und Vollislam in Medina, mit dem erst 622 die islamische Zeitrechnung begann.

Daher führte Mohammed das Prinzip der Abrogation ein, dass widersprüchliche mekkanische Aussprüche durch spätere medinensische aufgehoben werden, obwohl der Koran heilig, ewig gültig und unveränderbar sein soll. Damit dies nicht so auffällt, liegen die Suren nun nicht nach ihrer zeitlichen Entstehung, sondern nach Länge geordnet im Koran vor! Aber in guten Übersetzungen steht als Bemerkung „mekkanisch“ oder „medinensisch“ dabei.

Wer in der Bibel Galater 1 Vers 8 liest, weiß, woher der Koran mit dem jetzigen Islam kommt.

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