Welche Kopfhörerimpedanz ist richtig?

 - (Computer, Musik, Technik)

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

so ein Verstärker mit einem Operationsverstärker ist auch gleichzeitig ein Impedanzwandler. Der Eingangskondensator von nur 47nF sagt, dass der Eingangswiderstand (Eingangsimpedanz) sehr hoch ist. Daraus kann man ableiten, dass auch die Signalquelle hochohmig ist (sein darf). Möglicherweise kannst du bereits dort mit dem 400Ohm Kopfhörer etwas hören. Der 16Ohm Hörer wird eine hochohmige Signalquelle aber so belasten, dass der nicht mal zuckt.

Der Verstärker hat (theoretisch) eine Ausgangswiderstand von Null Ohm. Durch R7 und C8 wird der etwas größer aber nicht so groß, dass er nicht einen 16Ohm Kopfhörer treiben kann.

Am Ausgang solltest du den 16Ohm Kopfhörer verwenden. Das bedeutet aber nicht, dass der mit 400Ohm nicht funktionieren würde. Der mit 400 Ohm hat aber viel mehr Drahtwindungen und die sind schwerer, so dass er hohen Tönen schlechter folgen kann als ein Kopfhörer mit weniger Windungen (also niedrigeren Impedanz).

Die Eingangsbeschaltung mit dem 47nF-Kondensator ohne eine galvanische Verbindung zu GND erscheint mir problematisch. Dazu müsste man die Innenschaltung des OPV ansehen. @michiwin22 hat bereits darauf hingewiesen.

  1. Laststrom liegt deutlich unter 100mA, die Kurzschluss-strombegrenzung kann schon bei 10mA einsetzen --> also empfohlen sind daher mindestens 600 Ohm Impedanz, möglich auch 400 Ohm
  2. Dieser OP benötigt einen Biasstrom! (siehe Datenblatt des Herstellers). Warum beschaltest du ihn als Nicht-Invertierer ohne Gleichstrom-Anschluss bei "+"?
  3. ein "kratzendes" Poti in der Gegenkopplung ist nicht unbedingt gut. Mit dieser Beschaltung des Nicht-Invertierers wird es mit der Lautstärkeregelung etwas schwierig, findest du nicht auch? Minimales Vu = 1!
  4. Damit wird der Basistrom des Minus-Eingangs nicht optimal von der Verstärkung abhängig als Offsetspannung wirksam...
  5. bei floatender Masse wäre zumindest eine niederinduktive Abblockung von VS erforderlich - generell schon bei bipolarer Spannungs-Versorgung zwingend

Tipp: sieh dir noch mal das Datenblatt des Herstellers an.

Woher bekommt der + Eingang seinen Bias Strom? Ich hab mir den NE5532 jetzt nicht im Detail angesehen, denke aber, dass das nicht funktionieren kann.

Hast da genau richtig vermutet, Eingangs-Bipolarstufe mit Diff.-Verstärker... ohne weitere Bias-Versorgung intern. So geht es also nicht.

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Den Bias bekommt er, nach dem 47n Kondensator, hier jedoch nicht eingezeichnet.

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@ThomasM1982X

naja, und wie soll man da was aussagen, wenn du uns nur die halbe Schaltung postest?

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@michiwien22

Ich hätte besser den kompletten Originalplan posten sollen. Man müsste also sagen, die Schaltung an sich funktioniert, BIAS Strom hat er, arbeitet mit einer einfachen Versorgungsspannung von 9V.

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