Welche Konsequnzen nach Tod vortäuschen?

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3 Antworten

Kommt darauf an, auf welche Weise sie das tut. täuscht sie vor, ermordet worden zu sein, z.B. mit viel Eigenblut, ist das die Vortäuschung einer Straftat und somit auch strafbar. täuscht sie vor, sich selbst umgebracht zu haben, ist das keine Straftat, ebenso, wenn sie einen Unfall vortäuscht, kann aber ggf. richtig Geld kosten, weil die polizeiliche Suche dann bezhalt werden muß.

Es ist nicht so leicht, seinen Tod vorzutäuschen - wie würdest du das denn tun, bzw. deine Protagonistin tun lassen - und warum muß sie in die Klinik? Und klar, wenn sie wieder aufersteht, kann sie ihr Leben fortsetzen.

Hallo, danke schon mal! :)

Sie täuscht das vor, indem sie mitunter die Hilfe eines Arztes zu sich nimmt. Sie hat bewusst einen Motorradunfall, aber klärt mit einem Arzt ab, dass sein Krankenwagen einige Zeit später da lang fährt, der sie findet und sie für tot erklärt. Mir wurde eben gesagt, dass sie auf jeden Fall in eine Pathologie muss, dort möchte aber die Tante der Protagonistin keine Obduktion, sodass sie dort unbemerkt bleiben kann, bis sie dann beerdigt wird, aber eben, ehe der Sarg zugemacht wird, entschlüpfen kann. Vor der Beerdigung nimmt sie ein paar Herzglykoside.

Den Arzt "retten" sie dann sozusagen vor der Entlassung, indem man sagt, er wusste nichts von dem, es waren doofe Zufälle, er war, weil er sie ja selbst kannte, nicht richtig zurechnungsfähig und konnte nicht gut mit dem Tod umgehen und hat deswegen den Fehler gemacht.

Könnte das so Sinn ergeben? Dann gibt es weder eine Suche, noch sonst etwas, das sie ja "ertrunken" gemeldet ist.

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@DasTintenfass

dann macht sich der Arzt auch noch strafbar! Ich glaube kaum, dass ein Arzt sich darauf einlässt, da er damit seine Zulassung verliert! Bei einem unnatürlichen Tod wie einem Unfall wird immer eine Autopsie vorgenommen!

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@DasTintenfass

Kannst du so machen, allerdings wird man selbst mit Herzglykosiden herausfinden, dass ihre restlichen Organe noch funktionieren. Außerdem wird es selbst für den Arzt schwierig sein, das festzustellen, weil er ja auch seine Kollegen abhalten muss, in die Nähe des Mädchens zu kommen. Mein Tipp: "Lass" deine Protagonistin lieber von einer Brücke in einen Fluss springen oder ertrinken simulieren, dann wird jeder denken, die Leiche sei davongetrieben und müsste sich das Lügenkonstrukt (Obduktion verweigern, tot stellen) nicht erst antun.

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Vortäuschung einer Straftat ist eine schwere Straftat! Kann mit 2 Jahren Gefängnis bestraft werden

@ Mismid: Hier liegt ja keine Vortäuschung einer Straftat vor. Sie hat den Tod vorgetäuscht und der Tod ist keine Straftat. Darum kommen Tote ja auf den Friedhof und nicht ins Gefängnis.

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@Schuhu

Tote behaupten nicht, dass sie tot sind, sondern sie sind es auch!

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Wenn man Selbstmord vortäuscht, ist das keine Straftat.

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Sie ist aber noch minderjährig und gilt es wirklich als Straftat? Können auch Minderjährige dafür ins Gefägnis? Ich würde so jemanden eher in eine Klinik stecken.

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@DasTintenfass

sie ist 17 und damit strafmündig! Strafmündig ist man ab 14! Welche Strafe es dafür gibt entscheidet immer der Richter

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So etwas ist eine Straftat da sie sich ja dem Staat entzogen hat.

Hä??? Welche Straftat?

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@Bitterkraut

Vortäuschung einer Straftat ist auch eine Straftat!

§ 145d des Strafgesetzbuches lautet:

(1) Wer wider besseres Wissen einer Behörde oder einer zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Stelle vortäuscht, 1. dass eine rechtswidrige Tat begangen worden sei oder2. dass die Verwirklichung einer der in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Taten bevorstehe, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 164, § 258 oder § 258a mit Strafe bedroht ist.

(2) Ebenso wird bestraft, wer wider besseres Wissen eine der in Absatz 1 bezeichneten Stellen über den Beteiligten 1. an einer rechtswidrigen Tat oder 2. an einer bevorstehenden in § 126 Abs. 1 genannten rechtswidrigen Tat zu täuschen sucht.

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@Bitterkraut

Den Tod vorzutäuschen sieht man als Entzug vor der Staatsgewalt. Dementsprechend verliert sie auch alle Pflichten die man sonst hätte. Wenn das dann rauskommt kann sie dafür zur Verantwortung gezogen werden. Ganz einfach

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@Mismid

Welche Straftat ist denn der eigene Tod? Welche Straftat wird denn vorgetäuscht? Sterben ist keine Straftat.

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@Kardaj1990

Wenn man es aber nicht macht um sich dem Staat zu entziehen? Sie hat weder Schulden, noch sonst etwas und ist auch minderjährig, zählt das für sie dann auch? Die ganze Sache soll auch im Grunde nur 2-3 Wochen halten, dann soll sie wieder auftauchen.

Was für Pflichten hätte man denn als Minderjährige? Sie muss ja immerhin keine Steuern bezahlen.

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@DasTintenfass

Da wird das dann von den Richtern entschieden. Entweder wird sie nach jjugendstrafrecht bestraft oder wie ein Erwachsener. Sie zahlt keine steuern aber die Eltern zahlen für sie Krankenkasse etc. Also hat es so oder so Konsequenzen

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da sie sich ja dem Staat entzogen

das tu ich, wenn ich auswandere auch.

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