Welche Konsequenzen hat das Austreten aus der Kirche?

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13 Antworten

  • Falls du R.K.auf dem Papier sein solltest ,dann darfst du danach nicht mehr zu den Sakramenten hinzutreten ,dazu muss man nämlich Mitglied sein .

  • Die Dienste der Kirche stehen dir danach eben nicht mehr zur verfügung ,es sei denn du kehrst reumütig zur Mutter Kirche zurück ..

  • Das Patenamt ist für dich dann nicht mehr möglich zu übernehmen ..

Du brauchst keine Kirchensteuer mehr zu bezahlen.

Falls du bei der Kirche arbeitest, könntest du den Job verlieren.

Das wars. Es ist recht überschaubar und die Konsequenzen sind eher positiver Natur. Ich bin schon in meiner Jugend - wenige Jahre nach der Konfirmation - aus der Kirche ausgetreten und habe trotzdem kirchlich geheiratet, meine Kinder taufen lassen und war sogar in der Kirche aktiv...zumindest bei den Evangelen fragt niemand nach dem Mitgliedsausweis, die Katholen sind da etwas empfindlicher, da kann es dir passieren, dass man dich nicht mehr in die Kirche läßt.

Naja, kirchliche Dinge wie Taufe, Heirat usw. sind nicht mehr drin. Aber was solls, du willst ja nichts mehr mit der Kirche zu tun haben. Und du sparst dir die Subvention des Verwaltungsapparates der deutschen Kirche und die Finanzierung der Kasse für besondere Bauvorhaben (Kindergeld für Kinder vom Pastor) genannt: Kirchensteuer.

Soweit ich weis, darfst Du kein Taufoparte und kein Trautzeuge werden.. auch kannst Du nicht kirchlich heiraten und auch nicht mehr bei einem kirchlichen Arbeitgeber angestellt werden kannst.... Die Abmeldung aus der Kirche kostet glaube ich so um die 50 Euro .. Vorteil: keine Kirchensteuer.

Taufpate geht nicht mehr (Patenamt = stellvertretend für die Gemeinde und es is eine Aufgabe damit verbunden) , Trauzeuge geht schon (= nur Zeuge, keine Aufgabe, man muss nicht kath. oder sonstwie religiös sein).

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Warum bist Du Dir denn unsicher?

Die Konsequenzen für Dich persönlich sind überschaubar: Du kannst kein Taufpate mehr werden, kannst nicht für die Kirche arbeiten und wirst nicht kirchlich beerdigt.

Die Konsequenzen für die Kirche sind weit aus bedeutender. Dadurch, dass immer mehr Leute austreten, müssen Pfarrstellen gestrichen, Kirchen geschlossen und kirchliche Angebote zurückgeschraubt werden. Darunter leiden dann diejenigen, die diese Angebote gerne nutzen würden. Du würdest durch Deinen Austritt -um es mal übertrieben auszudrücken- einen weiteren Sargnagel für eine Kirche, die gesellschaftlich präsent ist, einschlagen.

Mach dem Fragesteller keine Gewissensängste! Die "kirchlichen Angebote" werden eh schon zum größten Teil aus staatlichen Mittel bestritten. Hohe Kirchenfürsten bekommen auf falschen historischen Grundlagen basierend aus staatlichen Steuermitteln ihre Gehälter bezahlt.

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@LSSBB

Ich meinte mit "kirchlichen Angeboten" keine Kindergärten, Krankenhäuser, Schulen etc. sondern Gottesdienste, Konfirmandenunterricht, Jugend-/Seniorenarbeit etc. also die klassische Gemeindearbeit. Und die wird nur sehr begrenzt staatlich bezuschusst, nämlich meistens gar nicht.

Und dass einige "hohe Kirchenfürsten" Ihr Gehalt vom Staat bekommen ist zwar richtig, für die breite Masse der Kirchenmitarbeiter gilt das aber nicht. Genau genommen machen die sog. Staatsleistungen -zu denen u.a. die Gehälter für einige Bischöfe zählen- nur wenige Prozent der Kirchenetats aus, die restlichen >95 % werden von den Mitgliedern getragen und wenn die wegbrechen, bricht die Kirche auch weg. Da hilft es dann auch nicht mehr, dass der Staat paar Bischofsgehälter zahlt. Insofern muss sich jeder, der aus der Kirche austritt, bewusst sein, dass er damit direkt zum Niedergang und Bedeutungsverlust der Kirche beiträgt. Und zwar nicht nur wegen der Kirchensteuer, die evtl. gezahlt wird, sondern primär durch die Redutktion der Mitgliederzahl. Wenn man mit der Kirche auf Kriegsfuß steht, ist der Austritt nur ein logischer Schritt. Wer der Kirche aber tendenziell eher positiv gesonnen ist und austritt, weil er denkt "ist ja egal, ob ich da Mitglied bin oder nicht", der täuscht sich und schadet der Kirche, also den Gemeindemitgliedern, wohlmöglich ohne sich dessen bewusst zu sein.

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@cchrisa

die wird nur sehr begrenzt staatlich bezuschusst, nämlich meistens gar nicht.>

Nenne mir einen einzigen seriösen Grund, warum sie das sollten!

muss sich jeder, der aus der Kirche austritt, bewusst sein, dass er damit direkt zum Niedergang und Bedeutungsverlust der Kirche beiträgt.>

Ich persönlich hoffe, dass sehr viel mehr Leute sich dieses Faktes "bewusst" werden!

schadet der Kirche, also den Gemeindemitgliedern,>

Das ist rein pekuniär gedacht!

Das schadet nicht der "Kirche", sondern weist die Religion in ihre Grenzen!

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Das kostet ca. 25 €; Du kannst Dich, wie schon gesagt, nicht mehr kirchlich trauen lassen und hast keinen Anspruch auf eine kirchliche Beerdigung.

Du kannst nicht kirchlich heiraten

Du wirst nicht von einem Pfarrer beerdigt

Es kommt kein Seelsorger, wenn Du krank bist.

Alles Konsequenzen, mit denen man durchaus leben kann.

Und ja, ich bin gläubig

Keine Kirchensteuer zahlen, dafür keine kirchliche Heirat (ausser der Partner ist Mitglied), keine Kindstaufe (ausser Partner ist Mitglied)

Bei ausgetretenen ist das noch mal etwas anders vermute ich ,er müsste wieder eintreten..oder nicht ...?

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Naja im schlimmst-möglichen Fall wäre die Konsequenz die ewige Verdammnis in der Hölle. :D

Aber da es auch mal gut tut selbst zu denken, nicht heuscheln muss oder einfach nur drin sein muss weils die Meisten sind, kann ich dir einen Austritt nur ans Herz legen, wenn du nicht aus eigener Überzeugung in den Verein reingegangen bist.

Du bist in einer bemitleidenswerten Position. - Du willst aus der Kirche austreten ohne eine triftigen Grund zu haben? - Wer diesen nämlich hat, der überlegt nicht die Konsequenzen dieses Schrittes. - Du dagegen scheinst mehr der Opportunist, der Mitläufertyp zu sein, welcher nach persönlichem Nutzen abwägt und entscheidet.

Der offensichtliche Vorteil des Kirchenaustritts wird sein, dass du keinen Gemeinschaftsbeitrag (unfreundlich auch Kirchensteuer genannt) zahlen musst, falls du überhaupt schon ein gewisses, regelmäßiges Einkommen hast und kirchensteuerpflichtig bist.

Einen Nachteil für dich kann ich nicht erkennen, denn wahrscheinlich bist du ungläubig und suchst die Kirche sowieso nie auf, um an ihren Diensten und Angeboten teilzuhaben.

Und dennoch sind "die Türen der Kirche" auch nach deinem Austritt weiterhin für dich geöffnet, sodass du jederzeit umkehren und einkehren kannst. - Lohnt es sich da nicht lieber Teil einer so großzügigen Gemeinschaft zu bleiben, als ihr den Rücken zu kehren?

Man sollte auch nie den Fehler machen Kirche als etwas Statisches, eine tote Institution zu beurteilen. Kirche ist im tieferen Sinn die Gemeinschaft von gläubigen Menschen in deiner Umgebung und kann, je nach Gemeinde, sehr lebendig und interessant sein. Man muss es nur ausprobieren. LG homme

der überlegt nicht die Konsequenzen dieses Schrittes>

Wie immer seit dem Mittelalter: Angst- und Panikmache - for nothing!

Ist das eklig!

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Es hat keine Auswirkungen auf dich oder auf dein glauben es steht dir frei einer Kirche auszuretten wann du möchtest und wenn das nicht der Fall ist ist das eine Sekte

Welche Konsequenzen hatte denn das "Eintreten" für Dich?

Das Beste: du zahlst keine Kirchensteuer mehr! ;-)

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