Welche Konsequenz ist zu erwarten?

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11 Antworten

Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen Verstoß gegen das BtMG sowie WaffG.

Da er volljährig ist, wird Jugendstrafrecht nur noch in besonderen Fällen angewandt (mangelnde Reife oder typische Jugendtat), grundsätzlich wird Erwachsenenstrafrecht angewandt. BtM und Waffe ist kein Jugenddelikt mehr. Von daher ist kaum damit zu rechnen, dass die Sache mit Sozialstunden "gegessen" ist.  Mit einer Einstellung rechne ich nicht, wäre es nur Marihuana in geringer Menge - ja, aber wegen der Waffe (verm. verbotener Gegenstand) eher nicht. 

Entweder kommt vom StA ein Strafbefehl (Geldstrafe) oder er erhebt Anklage. Man muss abwarten. 

Ganz so schlimm wird es nicht werden, hinter Gittern wird er nicht landen. Eine Hauptverhandlung wäre vielleicht gar nicht so schlecht, sowas kann schon beeindrucken. 

Nebenher dürfte die Polizei eine Mitteilung an die Straßenverkehrsbehörde machen/gemacht haben. Das könnte später zu Problemen führen, wenn er den FS machen will. 

Ihnen ist schon Bewusst dass der Gesetzgeber für Bewaffneten Drogenhandel min. 2 Jahre vorsieht? Ob er einen Baseballschläger, Ein Messer oder eine Handfeuerwaffe mit sich führt ist da irrrelevant

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@diablo99997

Die Strafandrohung ist mindestens 5 Jahre, wenn man mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel treibt oder sie, ohne Handel zu treiben, einführt, ausführt oder sich verschafft und dabei eine Schußwaffe oder sonstige Gegenstände mit sich führt, die ihrer Art nach zur Verletzung von Personen geeignet und bestimmt sind (§ 30a Abs. 2 Nr. 2 BtMG). 

Bis auf die Strafandrohung stimmt es, was du sagst. 

Aber:

Wo siehst du im geschilderten Sachverhalt den Handel?

Wo siehst du im geschilderten Sachverhalt die nicht geringe Menge?

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Hallo sorgevolle Mutter,

Heut zu tage ist es normal (meiner Ansicht nach von Nöten) sich verteidigen zu können , denn wir leben in einer kalten Welt. Grade also Jugendlicher wird man leicht zum Opfer von Gewalt, was in manchen fällen auch tödlich enden kann. Das Bedürfnis nach Sicherheit ist ein gesundes , Verantwortungsvolles Zeichen.

Doch zurück zu deiner Frage. Ich kenne nicht alle Fakten um ein Urteil zu fällen aber es müsste nur unter eine Ordnungswidrigkeit  fallen. Es gibt einen Vermerk in der Akte oder im Führungszeugnis. Mehr sollte auf deinen Sohn nicht zukommen.

Und wegen dem bisschen gekiffe solltest du dir keine sorgen machen. Den es ist nicht wirklich schlimm und vor allem die Entscheidung deines Sohns an der du rein GARNICHTS ändern kannst.

hoffe ich konnte helfen

@ Hustier 1337,

keiner ist gezwungen sich freiwillig in vermeidbare Gefahr zu begeben und wer sich auf illegale Sachen einläßt, weiß mit wem er es zu tun haben könnte. Recht im Unrecht gibt es nicht.

Ich habe was gegen Bekiffte, Betrunkene und sonstwie Betäubte, wenn ich mit ihnen zu tun haben muss. Nichts gegen einen gelegentlichen Joint oder ein Feierabendbier, aber gegen Mißbrauch und Abrutsch in Abhängigkeit. 

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@douschka

Jo,

 wollte sir nur mal nahe legen , dass es auch ganz normale Leute gibt die kiffen. Nich nur kriminelle “Gangster“ die gewaltbereit sind. Außerdem kann man auf Opfer von gewalt werden wenn man nichts mit Drogen am Hut hat.

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Hallo,

deine Frage lässt sich ohne weitere Details nicht all umfänglich beantworten:

Ist er Ersttäter, wurde er wegen ähnlichen Delikten bereits angezeigt, wurde er während einer Autofahrt kontrolliert? Auch die Menge an Marihuana wäre interessant und zuletzt: In welchem Bundesland spielt sich das ab? Bei uns in Bayern werden Delikte nach dem Betäubungsmitteldelikt in der Regel nicht eingestellt... soweit ich das weiß in den meisten anderen Bundesländern schon, solange es sich um eine sogenannte "geringfügige Menge" handelt, also wenn es sich um Eigenkonsumbedarf handelt.

Da er 18 ist, kann unter Umständen das Jugendstrafrecht angewandt werden, wahrscheinlicher ist jedoch das Erwachsenenstrafrecht. Bei Letzterem wird es auf eine Geldstrafe rauslaufen.

Ggf. wird aber von der Staatsanwaltschaft auch keine Anklage erhoben, sondern ein sogenannter "Strafbefehl" an deinen Sohn geschickt. Hierbei wird er zur Zahlung einer Geldsumme aufgefordert, was aber nicht gleichzusetzen mit einer Geldstrafe ist (zählt z.B. nicht als "vorbestraft")

Die Führerscheinstelle wird überdies von den Kollegen informiert, welche eine Eignung zum Besitz einer Fahrerlaubnis prüfen.

Prinzipiell wirst du nicht viel machen können: Wenn er keine Einsicht im Bereich der Betäubungsmittel und Waffen zeigt, ist das sein "Recht", da er volljährig ist... deine einzige Möglichkeit bliebe hierbei ihm die finanzielle Untersützung zu entziehen... aber ob du das bei deinem Sohn machen solltest/willst musst du selber wissen.

Alles Gute!

@ Dommie 1306,

Bundesland BW. Noch kein Führerschein. Eine polizeiliche Registrierung gibt es ohne bisherige Ahndung. Was da vorgefallen war weiß ich nicht genau, weil mein Sohn erst seit letzten Mai wieder bei mir lebt.

Einerseits finde ich es richtig, dass er mal richtig für seine Dummheit zum Nachdenken gebracht wird. Anderseits wäre es bei zu hoher Strafe ungünstig für seinen weiteren positiv eingeschlagenen Weg.

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@douschka

BW und Bayern sind in der Rechtssprechung oft identisch... kann daher durchaus sein, dass er für den BtMG Verstoß zur Rechenschaft gezogen wird... eine Meldung an die Führerscheinstelle erfolgt aber auf jeden Fall, daher kann davon ausgegangen werden, dass der Erwerb einer Fahrerlaubnis für deinen Sohn nicht mehr so ohne weiteres möglich ist.

Wenn es bereits Berührungspunkte mit der Polizei gab, kann es durchaus sein, dass es dieses mal zu einer Verurteilung kommt. Z.B. könnte letztes mal die Anzeige eingestellt worden sein, weil er "Ersttäter" war... das ist er dann ja jetzt nicht mehr..

Muss aber auch nicht sein, mit uns haben ja auch Leute "Berührungspunkte", ohne gleich angezeigt worden zu sein...


Eine hohe Strafe, so dass er vorbestraft ist und in seinem weiteren Lebensweg beeinträchtigt ist, erwarte ich nicht. Ob er überhaupt aus der Verhandlung lernt, sei mal dahingestellt.

Ich habe es oft genug erlebt, dass mit 21/22 Jahren der "Schalter" umgelegt wurde und die bis dahin "Stammkunden" bei uns, nie wieder straffällig geworden sind... leider hab ich es auch erlebt, dass es Leute gibt, die es einfach nicht lernen wollen und so weitermachen... die hatten in der Regel aber auch keine so liebende Mutter wie dich:)


Ich wünsch dir und ihm also euch alles Gute!

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Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du sehr besorgt bist aber die Sache ist nun mal passiert. Egal was man dir hier schreiben wird, du kannst nichts mehr daran ändern.

Also, versuche gelassen zu bleiben, Sorgen bringen dich nicht weiter, es ist, wie es ist. Wenn dein Sohn daraus lernt, war es das wert.

Es kann sein, wenn er in zukunft den führerschein machen will und antrag auf fahrerlaubnis bei der fahrerlaubnisbehörde stellt zuerst einen drogentest bei einem Facharzt machen muss. (Da dein sohn mit marihuana erwischt wurde unddie polizei fälle in zusammenhang mit drogen die fahrerlaubnisbehörde darüber  informiert)  Fällt dieser drogenscreen positiv aus, droht im eine mpu und die tür der autowelt bleibt ihm verwehrt.

Kann muss aber nicht, da dies immer einzelfallentscheidungen der fahrerlaubnisbehörde sind.

Das solltest du mit einem Fachanwalt für Strafrecht besprehen, er kann dir sagen was Ihm blühen kann. Was genau auf Ihn zukommt, ist abhängig davon ob er schon polizeilich aufgefallen ist oder nicht.

Wenn er bisher unauffällig geblieben ist sollte die Strafe nicht allzu hoch sein aber eine Garantie ist es nicht. Solche Fragen solltest du nicht hier stellen da es ein heikles Thema ist und von einem Profi bewertet und begleitet werden sollte.

Im schlimmsten Fall ein paar Arbeitsstunde mehr nicht . Und zum kiffen :lass ihn doch kiffen er ist alt genug um es selber zu entscheiden solange er Beruf und schule nicht vernachlässigt solltest du dir keine Gedanken machen. Man ist nicht gleich ein krimineller nur weil man sich ab und zu einen raucht

Naja, eine berufsfördernde Maßnahme sagt schon aus, dass Beruf und Schule vernachlässigt wurde.

Einen rauchen ist ja nicht schlimm aber es geht hier anscheinend nicht um einen friedlichen Feierabendkiffer sondern um mehr.

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Mal davon abgesehen, dass du per Gesetz durch den Erwerb (was du vor dem Konsum fast machen musst) in der Tat ein Krimineller bist (was ich persönlich nicht gut finde, aber das tut hier nichts zur Sache), geb ich dir teilweise Recht. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Marihuana sollte kein Problem sein, solange Beruf und Schule nicht vernachlässigt wird... aber das ist ja nicht nur bei Marihuana, sondern auch bei Alkohol etc. ein Problem...

Mit den Arbeitsstunden kann ich dir aber nicht Recht geben, da er 18 ist und beim WaffG normalerweise dann nicht nach dem Jugendstrafrecht verurteilt wird. Das Erwachsenenstrafrecht sieht keine Arbeitsstunden vor...

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Im schlimmsten Fall ein paar Sozialstunden??? bei Bewaffnetem Drogenhandel kennt der Gesetzgeber keine Gnade, geht ab 2 Jahre Bewährung los. Falls man ihm Nachweisen kann dass er z.b. das Cannabis mit zwei freunden zusammen gekauft hat also z.b. Jeder 2 Tütchen wird ihm Bewaffneter und Bandenmäsiger Drogenhandel vorgeworfen da Gehts dann ab 3 Jahren Gefängnis los...

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@diablo99997

Bleib auf dem Teppich. Wir reden hier von 2 Tütchen Marihuana und einem Klappmeser und du erzählst was von Drogenhandel?

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Typisch hysterischer Gutmenschenkommentar halt. Was willst erwarten...

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Im schlimmsten Fall, der leider sehr wahrscheinlich ist, erwartet ihn die Einstellung der Verfahren durch die Staatsanwaltschaft in einigen Monaten. Schade um die Arbeitsstunden der Polizei und den ausbleibenden Lerneffekt bei deinem Sohn :/

soviel ich weiß, ist marihuannabesitz nicht strafbar, solange es sich um mengen handelt, die für den eigengebrauch bestimmt sind. ich weiß leider nicht die genaue grammzahl, wo die grenze liegt. 

Einen grinder zu besitzen dürfte auch nicht strafbar sein.... es ist weder eine droge, noch eine waffe. vielleicht ist es sogar positiv, das er einen besaß....es zeugt davon, daß er die drogen selber konsumieren und nicht damit handeln wollte. (?)

Das mit dem klappmesser - weiß ich leider gar nicht wie das ist. Ich dachte eigentlich, das so ein klappmesser zu besitzen grundsätzlich auch nicht verboten ist, solange man niemanden damit bedroht, oder vorsätzlich verletzt. 

Ganz ehrlich.... ich glaube nicht, das deinem sohn eine strafe droht, WENN(!) er denn wirklich nichts schlimmes angestellt (also keine straftat begangen) hat. 

Vielleicht bekommt er eine verwarnung oder beleerung oder sowas. 

Das ist so nicht richtig.

Strafbar ist der Besitz schon, aber in den meisten Bundesländern wird keine Anklage erhoben (ist aber ein wichtiger unterschied, wenn es um Folgemaßnahmen geht;))

Ein Klappmesser ist verboten, wenn es sich um ein "Einhandmesser" handelt.

Das heißt der Sohn hat mindestens 2 Straftaten (Waffengesetz und Betäubungsmittelgesetz) begangen...

Wenn er NICHTS begangen hätte, bekommt er weder eine Verwarnung noch eine Belehrung (nicht mit 2 e sondern mit h^^). In diesem Fall bekommt er höchst wahrscheinliche eine Strafe...

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Erstmal danke für die Belehrung (mit h) ! ;) was drogenbesitz angeht, meinte ich nur das, was ich im Bekanntenkreis mitbekommen habe. Bei uns im rlp passiert seitens der Polizei gar nichts wenn man nur geringe Mengen dabei hat.

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Einhandmesser sind nur "verboten" wenn die Klinge arretiert. Und auch dann ist nur das Führen verboten, nicht aber der Besitz.

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@DocCyanide

@ DocCyanide,

ich drehe noch durch, denn genau um so ein verbotenes Messer (Einhand und arretierend) handelt es sich, es wurde mitgeführt.

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@douschka

Das ist "nur" ein Einhandmesser? 

Dann sieht die Sache etwas anders aus. Der Besitz solcher Messer ist nicht verboten, sondern nur das Führen ohne ausreichenden Grund. Wird es dennoch geführt, so stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit Bußgeld belegt. 

Ich schätze es nun ein, dass er für das Messer ein Bußgeld zahlen wird, das Verfahren wg. Verstoß gegen das BtMG könnte eingestellt werden (hängt vom StA ab). 

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Zu Waffenbesitz kann ich nichts sagen. Der Verstoß gegen das Btmg wird wahrscheinlich wegen Geringfügigkeit fallen gelassen. Die sind an Dealern interessiert nicht an Konsumenten. Wegen 2 Tütchen ein Strafverfahren anzuleihern ist einfach zu teuer.

Er ist 18 da bedeutet wenn er glück hat bekommt er Jugendstrafrecht. Gefährlich wird es wegen dem Klappmesser, da im jetzt Bewaffneter Drogenhandel vorgeworfen wird (erwachsenenstrafrecht mind. 2 Jahre) Also wird vermutlich auf Bewährung rauslaufen :)

Quatsch!

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Schwachsinn!

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