Welche konsequenz gibt es, dem neuen Arbeitgeber, eine Schwerbehinderung zu verschweigen?

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6 Antworten

Ich habe meine Schwerbehinderung noch bei keine Vorstellungsgespräch verschwiegen. Auf den ersten Blick fällt auch bei mir die Behinderung nicht auf. Wenn du den Arbeitgeber in Vorstellungsgespräch überzeugst nehmen viele dich trotz der Behinderung. Die Frage nach einer Behinderung bei einem Personalfragebogen würde ich nicht unbeding beantworten und ein Arbeitgeber wäre gut beraten um den Eindruck einer Diskriminierung zu vermeiden diese Frage nur zu stellen wenn eine Behinderung dazu führe würde das man die Anforderungen der Arbeitsstelle nicht erfüllen kann.

also ich glaub man darf das nicht verschweigen. ausserdem; wie willst du das verschweigen. spätestens beim vorstellungsgespräch käms doch bestimmt raus und dann sind die chancen noch geringer, weil es nicth in der Bewerbung stand. aber erkundige dich mal. es gibt ein gesetz in dem schwerbehinderte bevorzugt werden müssen. weiß aber nicht wo du das findest

Es steht nicht in der Bewerbung.... Es wird immer danach gefragt, persönlich oder im Fragebogen des Arbeitgebers!

Und weil man es nicht sehen kann, fälült es auch nicht beim Vorstellungsgespräch auf.

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Schwerbehinderte haben besondere Rechte in der Arbeitswelt, man kann sie nicht so leicht kündigen wenn überhaupt!

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@Habibi110

Das ist ein Märchen, vor eine Kündigung muss zwar das Integrationsamt gefragt werden, wenn aber die Kündigung nicht mit der Behinderung zusammen hängt wird von denen normalerweise das OK gegeben. Ein Schwerbehinderter ist allso keines Weg unkündbar oder nahezu unkündbar.

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Es steht nicht in der Bewerbung.... Es wird immer danach gefragt, persönlich oder im Fragebogen des Arbeitgebers!

Und weil man es nicht sehen kann, fälült es auch nicht beim Vorstellungsgespräch auf.

Das Gesetzt ist bekannt, aber was bringt ein Gesetzt, wenn der Arbeitgeber andere Gründe angeben kann!! Da bringt das Gesetzt leider nichts... Danke für die Antwort

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@mashstettler

Wenn er andere Gründe angibt. An der Uni, an der ich arbeite, wird dieses Gesetz wirklich angewendet - weil ein Geisteswissenschaftler ruhig an Hyposomie leiden kann, seine Mutter Pech im Contagan-Skandal hatte oder anderes.

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Behinderte müssen nicht bevorzugt werden! Grundsätzlich ist das vom Arbeitsfeld/-platz, dann von der Qualifikation und der Betriebsgröße abhängig. Im öffentlichen Dienst gibt es diese Durchführungsverordnung. Wenn eine gewisse Anzahl von Mitarbeitern (20) überschritten wird und der Arbeitgeber keine Mitarbeiter mit mindestens 50 % Behinderung beschäftigt, muss er eine "Fehlbesetzungsabgabe* an die Arge bezahlen. Das heist aber nicht, das der AG zur Einstellung gezwungen werden kann. ;-)

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Nein, im Gegenteil. Es gibt eine gesetzl. Regelung (genau kenn ich die nicht, aber ungefähr lautet die wie folgt): Schwerbehinderte sind bei gleicher Eignung vorzuziehen. Das steht auch in vielen Job-Ausschreibungen drin. Ab einer best. Größe des Betriebs muss nämlich eine best. Fruaenquote und Behindertenquote vorhanden sein. Schon deswegen würde ich das nie verschweigen.

Es gibt keine gesetzliche Regelung nach der Schwerbehinderet mit gleicher Eignung vor zu ziehen sind. Diese Formulierung findet man überwiegend bei Stellenauschreibungen vom öffentlichen Dienst.

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass du dies verschweigen darfst, da sich daraus ja auch besondere Privilegien bzgl Kündigungsschutz, Zusatzurlaub etc für dich ergeben.

Solange sie auf die Arbeit keinen Einfluß hat muss man eine Schwerbehinderung nicht unbeding angeben.

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Es kommt auf den Arbeitgeber an.

In einigen Betrieben wird darauf geschaut, dass bei gleicher Qualifikation Frauen der Vortritt vor Männern gegeben wird und Menschen mit einer schweren Behinderung der Vorzug vor Menschen, die keine als schwer eingestufte Behinderung haben (ja, das nennt sich dann in beiden Fällen "Gleichstellung" ... ;-).

Sprich: Je nachdem, wo Du Dich bewirbst, kann es ein extremer Vorteil sein, wenn Du angibst, dass Du eine als schwer eingestufte Behinderung hast.

Schau dazu genau in die Ausschreibung oder (wenn vorhanden) den ethischen Kodex des Unternehmens.

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Viel Erfolg!

Rischtisch!

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Verschweigen darf man/frau es aber Trotzdem nicht!

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@Quandt
michvollfreu Guten Morgen, mein Bester! gutelaunerüberschiebmitzuckerundmilchschaum :-)
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@Baiana

Earl Grey gefällig? Zitrone oder einen Tropfen Milch? Sugarinthemorning ;-)

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@Quandt

Doch theoretisch darf man eine Schwerbehinderung sogar verschweigen wenn sie keinen Einfluss auf die Arbeitsleistung hat. Es ist nur nicht unbeding klug so zu verfahren.

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@Quandt

Doch darf man solange die Behinderung keinen Einfluss auf die Arbeitsleistung hat.

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Du sagst gerade Schwerbehinderung sieht man es dan eigentlich nicht?

Ich bin auch schwerbehindert, sogar 100% und man sieht es mir in keinem Falle an!Schwerbehindert zu sein heißt ja nicht, dass man verkrüppelt oder geistig vollkommen umnachtet sein muß!

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@Habibi110

beruhigungsteerüberschieb - Hat doch niemand gesagt, Liebling110 :-)

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Nein, nicht jede Behinderung kann mann sehen!!!

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