Welche Konflikte gibt es, wenn man das "islamische Gesetz" über das deutsche Gesetz stellt?

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9 Antworten

Wenn man das "islamische Gesetz" über das deutsche Gesetz stellt, dann macht man sich zum Feind des deutschen Staates.

Wenn der deutsche Staat nicht so gutmütig und so doof wäre, wie er ist, dann würde jeder, der das tut, für lange Zeit im Gefängnis landen, oder umgehend dorthin zurückgebracht werden, wo er hergekommen ist.

Es ist nicht möglich, gleichzeitig beide Gesetze einzuhalten. Also ist eine Rangfolge zu beachten. Wer diese Rangfolge falsch wählt, der macht sich in Deutschland zum Staatsfeind.

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Der Islam ist sehr zurückgeblieben, und irgendwo im 16 Jahrhundert stecken geblieben.

Der vor-eheliche Geschlechtsverkehr wird mit lebenslangem Hausarrest oder Steinigung bestraft. (meist trifft es nur die Frau)
Diebstahl wird mit Hand, Fuß abhacken oder der Tötung bestraft.

Willst du mehr wissen, hier ein kleiner Einblick.
http://www.igfm.de/themen/scharia/allgemeine-infos/die-scharia-eine-einfuehrung/

Da ist es ja wohl klar, das Deutschland nicht mehr zu mittelalterlichen Ansichten zurückkehren möchte.

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Grundsätzlich: Judikative, Legislative und exekutive liegen in Deutschland in der Hand des Staates und nicht bei irgendwelchen Mullahs der muslimischen Religion. Hier sind Staat und Kirche streng getrennt.

Würdest du denn akzeptieren, wenn die katholische Kirche plötzlich wieder Inquisitoren ausschickt mit entsprechenden "Strafebn" für allen möglichen Kram, der aber staatlich gar nicht bestraft wird? (zB Ehebruch)?

NICHT? Wieso fragst du dann danach, ob eine hier ohnehin nicht heimische Religion sich Rechtsprechung und daraus folgende Exekutivrechte anmassen will?

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Kommentar von atze3011
20.06.2016, 13:09

So stark sind Staat und Kirche gar nicht getrennt, ein wenig mehr Distanz könnte auf jeden Fall nicht schaden.

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Weil die Islamischen gesetzte auch so menschlich sind. Schau dir mal Länder wie den Irak an. Wenn man Islamische Gesetze befolgt passiert so etwas.
Oder Saudi Arabien wo man für das besitzen einer Bibel hingerichtet wird.

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Kommentar von Kars036
19.06.2016, 20:20

Es würde niemals in den Islamischen Ländern so viel Krieg geben wenn 1. Die Soldaten aus Amerika oder sonst wo nicht ständig dort einmarschieren und Unheil stiften würden 2. Wenn wir nicht die ganze Zeit fokussiert werden und von den anderen bombardiert würden Denkst du der Islam ist Schuld am Krieg ? Die ganzen Länder wie Amerika oder Russland sind schuld die sich ständig einmischen würden die mal von unseren Ländern verschwinden würde es niemals so viel Krieg geben. Aber natürlich sieht das niemand, weil in den Medien ja nichts über die "tollen" Leute die sich einmischen berichtet wird.

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Kommentar von Yankors
19.06.2016, 20:40

Das ist natuerlich der reine Schwachsinn.Woher hast du das? Man wird auf keinen Fall fuer das  Besitzen einer Bibel in Saudi Arabien hingerichtet.Der Moslem betrachtet den Christen auch als Besitzer der Schrift, denn die Bibel hat auch im Islam einen hohen Stellenwort.Es gibt im  ein Kapitel wo ueber Jesus als Prophet des Islams geschrieben wurde.Ich war zwei Jahre in Saudi Arabien und habe dort in versch. Landesteilen als Instruktor fuer die Saudi Army gearbeitet, mein Room mate war Amerikaner und Methodist und hatte seine Bibel stets griffbereit auf seinem Nachtisch liegen.Ich selbst bin Moslem, aber mir waere es im Traum nicht eingefallen mich darueber zu beschweren,um damit moeglicherweise ein Verfahren auszuloesen.Allerdings sind die Saudis in der Handhabung der religioesen Bestimmungen ziemlich rigoros.Ich war mal mit einigen Bekannten unterwegs in einem Gelaende wagen von Taiíf nach Djidda.Um die Mittagszeit( Gebetszeit) machten wir einen kleinen Halt in der Naehe eins damals noch kleinen Dorfes um uns zu erfrischen.Vom Dorfe rueber erklang der Gebetsruf des Muezims.Gleich kamen zwei Mutouas(Religionspolizei) in ihren gruenen Uniformen,um uns zu inspektionieren.Meine Freunde waren wie ich auch Moslems, der eine Libanese der andere Jordanier.Obwohl wir alle sportlich westlich gekleidet waren,fragten sie zunaechst nur die Beiden,ob sie Moslems seien.Als diese antworteten, aiwa, ja, wurde sie aus dem Auto gescheucht und mit leichten Schlaegen eines Bambusstabes und Geschrei" Lasem Salaht, lasem Salaht (Das Gebet verrichten) zur Moschee getrieben.Sie kamen dann zurueck um auch mich zu befragen, als ich mit Almani , Deutscher,antwortet, lachten sie  und meinten nur "shukran qoize" danke gut,und verschwanden wieder.

Tareq A.

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Die Staaten, die den Koran studiert haben bzw. kennen, die wollen keine Korangläubigen, weil diese die Koran Suren ohne nachzudenken,  blindlings befolgen bis zum Selbstmordbomben..

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Es gibt keine Konlfikte deshalb. Ein Muslim wird die Scharia immer über die eingeschränkten Gesetze eines Landes wie der Bundesrepublik oder dem Irak stellen. Allerdings wird er Teile der Scharia nicht in Deutschland vollziehen. Dazu hat er kein Recht. Dazu am Beispiel einiges erklärt.

Die Scharia ist das "Gesetzbuch" des Islam. Es ist der Weg, den ein Muslim zu gehen hat. Die Scharia umfasst allerdings weltliche Regeln genauso wie spirituelle Regeln.

Also die Scharia regelt wie ein Muslim zu beten hat. Wie ein Muslim fastet im Monat Ramadan. Wie er die Hadsch durchführt und und und.

Die Scharia regelt allerdings auch, dass kein Muslim einfach jemanden bestehlen darf, oder gar töten. An all diese Regeln muss sich ein Muslim in Deutschland halten. Also sie regelt auch das Zusammenleben mit anderen Menschen.

Der Teil der Scharia, der die Strafen für Diebstahl oder Töten vorschreibt, die sind in Deutschland durch den Aufenthalt des Muslims hier ausgesetzt.

Genauso, wenn ein Muslim bei Rot über die Ampel geht, untersteht er dem deutschen Recht, wie bei Diebstahl usw. Das heißt, er muss sich an die Gesetze hier halten. Solange sie nicht der Religionsausübung wiederspricht.

Aber wo regeln denn die Deutschen Gesetze wie ein Muslim zu beten hat, oder wie er die Hadsch vollziehen soll. Dafür benötigt er die Scharia.

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Kommentar von Yankors
20.06.2016, 20:22

*AbuAziz

Du tust ja gerade so als ob die Sharia fuer alle, ich glaube es sind 72 oder 73,islam. Glaubensrichtungen verbindlich waeren.Zu dem sprichst Du von der Sharia, als von einem politischen Faktor.Da kannst Du natuerlich tun, so lange Du in den Grenzen eines arabisch -islamischen Staates lebst und die dort bestimmende Sharia  fuer Dich verbindlich anerkennst.Du kannst aber in der oder von der BRD nicht verlangen, dass sie Teile Ihrer Strafgesetzgebung auf Deinen Wunsch hin ausklammert und ihn der Sharia ueberlaesst.Natuerlich schreibt Dir auf der Gegenseite keiner vor wie und wann Du zu beten oder zu fasten hast oder den Ith al fider zu begehen hast.Auf die Idee kommt auch der ueberzeugtesde Christ nicht.

Ramada Karim

Tareq A.

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Wenn du auf so tolle Strafen wie Steinigen, Handabhacken,Auspeitschen und Köpfen stehst.....

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Kommentar von Everklever
19.06.2016, 20:22

Das publikumswirksame langsame Aufhängen am mobilen Kranwagen nicht zu vergessen.....

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in den Medien stand zuletzt, dass etwa ein Viertel der Schutzsuchenden das "islamische Gesetz" über das deutsche Gesetz stellen

Eine solche Aussage bzw. Behauptung ist nur im Zusammenhang mit einer eindeutigen Begriffserklärung für "Islamisches Gesetz" diskutabel. Fest steht jedenfalls, dass kein Mitgliedstaat der Europäischen Union auch nur annäherungsweise eine "Islamische Republik" darstellt oder in der Legislative,  Judikative und Exekutive islamische Rechtsgebaren anwendet bzw. toleriert, wenn dies nicht der Religionsfreiheit geschuldet ist. Auch wird eine religiös oder sonstwie unterlegte "Paralleljustiz" nicht geduldet. Wem das nicht passt, der möge woanders seinen Aufenthalt und sein Glück suchen.

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Für jeden Muslim ist die islamische Gesetzgebung - basierend auf dem Quran und der Sunnah - die entscheidende Verordnung, welche vorgibt, was richtig und falsch ist & wonach es zu handeln gilt.

Der Islam steht also über dem deutschen Gesetz bzw. lehne ich als Muslima letzteres, ebenso wie alle anderen von Menschen gemachten Gesetze klar und deutlich ab, da für mich Allah alleine berechtigt ist diese zu erlassen und uns zu sagen, was wir zu tun & zu lassen haben.

Für den gewöhnlichen Alltag entstehen deswegen jedoch keinerlei Probleme; so verbietet der Islam das unrechtmäßige Töten, Stehlen usw. ebenso wie das deutsche Gesetz.

Konflikte gibt es also grundsätzlich nur dort, wo irgendein Staat beginnt Krieg gegen den Islam und die Muslime zu führen. Und allgemein sollte ein Muslim sowieso nicht in Ländern wie diesem leben, sondern auswandern, sofern er dazu die Möglichkeit besitzt.

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Kommentar von Yankors
20.06.2016, 20:08

*GharibaFiDunya,

Es ist ja alles ganz schoen und gut was Du da vortraegst, aber so geht es nicht.Dein Glauben und Dein Religionsverstaendnis in allen Ehren, aber was bedeutet das im Klartext, wer soll denn Deiner Meinung nach die Leute die in der BRD Verbrechen begehen verfolgen, bestrafen und einsperren? Doch wohl nicht der Imman der naechstgelegenen Moschee.Und wer sperrt den Taeter wo ein?Nein es ist schon richtig so wie die Sache in Deutschland gehandhabt wird. Absolute Trennung von Staat und Kirche.Wir haben in Deutschland toleranterweise eine Religionsfreiheit, die ein Deutscher in den meisten arabisch- moslimischen Laendern, so nicht geniessen kann.Warum sollte es wohl zu einem Krieg kommen , wo doch Politiker der BRD sagen " Der Islam gehoert zu Deutschland" Es gibt nur eins hier in der BRD, Entweder alle Muslime ordnen sich den deutschen Gesetzen unter und stellen die islamische Gestzgebung hinten an bzw.praktizieren sie in der Moschee oder im haeuslichen Bereich oder sie gehen zurueck , dorthin wo sie nach ihren Vorstellungen leben koennen.Wieviel Toleranz forderst Du denn noch ein.Wir leben in einem, seit Jahrhunderten, durch christliche Kultur und Traditionen gepraegtem Land mit einer eigenen grossen Geschichte, ob immer positiv, das mag dahingestellt sein, wie koennen wir als Zuwanderer oder Fluechtlinge etc.jetzt hier eine Sondergesetzgebung verlangen.Dass verlangen sonst nur die" Gutmenschen" in Deutschland.Ich persoenlich verlange das nicht, und bewundere den deutschen Menschen der soviel Toleranz aufbringt,im Umgang mit den oft nie zufriedenen Zuwanderern

Barakalah wa fik

Tareq A.

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Kommentar von Everklever
20.06.2016, 20:14

 Und allgemein sollte ein Muslim sowieso nicht in Ländern wie diesem leben, sondern auswandern, sofern er dazu die Möglichkeit besitzt.

Dann darf man dir schon mal Gute Reise wünschen, denn du bist ganz offensichtlich nicht gewillt, dich in das freiheitlich-demokratische System unserer Gesellschaftsordnung einzufügen. Bei uns wedelt, wie man sprichwörtlich sagt, der Hund mit dem Schwanz, und nicht umgekehrt. Im Übrigen bietet die Bundesrepublik Deutschland allen hier Lebenden unbeschränkte Reisefreiheit. Ach, und schreib mal!

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Kommentar von aicas771
20.06.2016, 22:47

Der Islam steht also über dem deutschen Gesetz bzw. lehne ich als Muslima letzteres, ebenso wie alle anderen von Menschen gemachten Gesetze klar und deutlich ab

@GharibaFiDunya:

Wenn du das so siehst, dann solltest du umgehend Deutschland verlassen und in ein Land gehen, wo man dem islamischen Gesetz Vorrang gibt. Für Leute mit deiner Auffassung gibt es keinen Platz in Deutschland.

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