welche Kompromisse wurden bei der Entwicklung des Flugzeugs vorgenommen und warum?

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2 Antworten

Es werden immer jede Menge Kompromisse gemacht werden, denn ein Flugzeug bildet ja eine Schnittmenge aus: 

- Aerodynamik (die Naturgesetze kann niemand außer Kraft setzen) 

- Umwelt (Lärm, Verbrauch, Emissionen) 

- Einsatzzweck (Kurz- oder Langstrecke, Frachter oder Passagiere, diverse militärische Aufgaben, Rettung, Business, Forschung etc.) 

- Entwicklungskosten (HiTec-Flieger oder gute alte Blechschmiedearbeiten) 

- Betriebskosten (Wartung und Reparatur) 

- Reichweite 

- Passagierkomfort 

- Start- und Ladefähigkeit (kurze oder holprige Pisten, Großflughäfen) 

- Turboprop oder Jet (je nach Einsatzzweck) 

- Gewinnerwartung des Herstellers (daraus folgt u. a. die Stückzahl) 

- Kaufpreis 

- Kundenanforderungen 

- Zulassungsvorschriften der Luftfahrtbehörden einzelner Länder 

- Ausfallsicherheit von Systemen 

Wie bei allen Großprojekten (bzw. generell) gilt das ökonomische Prinzip, mit dem geringsten Aufwand einen bestimmten Erfolg oder mit den gegebenen Mitteln den bestmöglichen Erfolg zu erreichen. Heutzutage gibt es dafür ganze Fachabteilungen, die sich unter dem Namen "Operations Research" (kommt aus der militärischen Forschung) mit der Optimierung aller Faktoren auf ein vorgegebenes Ziel hin beschäftigen. 

Kundenanforderung (Marktforschung) => Design, Kosten-Nutzen-Rechnung, Fertigung, Erprobung, Zulassung. 

Unter diesen Überbegriffen kann man die Entwicklung und den Bau eines Flugzeugs zusammenfassen. 

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das Flugzeug braucht eine hohe Geschwindigkeit, um fliegen zu können und daher einen hohen Energieaufwand

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