Welche Körnung bei Schleifsteinen für jap. Kochmesser?

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4 Antworten

Kann man pauschal nicht beantworten. Wenn das Messer noch scharf ist, dann reicht es mit einem guten 1000er Stein - ich habe den CHROMA ST-1000 - der ist perfekt für mich - regelmässig nachzuschleifen, um immer ein scharfes Messer zu haben. Wenn man das Messer stumpf werden lässt, ist vielleicht ein Kombistein 250/1000 sinnvoll. Wer die extreme Schärfe liebt, besorgt sich noch einen 3000er und 8000er Stein. Alles zum Thema schärfen ist auf diesem Video sehr gut erklärt: http://www.kochmesser.de/video-anleitung-messer-schleifen.html

Hängt vom - Zustand des stumpfen Messers - Können des Schleifers - Anspruch an Schärfe ab Es empfielt sich 240er oder 400 für grobe Scharten 1000er für mittelfinish 3000er - 6000er für Endzug 8000 - 12000 für HonbaZuke Abzug (für Könner) Mehr Info auf Messerkontor.eu

Das hängt auch von Deinem Anspruch und auch von dem Messer ab. Für ein billiges Messer lohnen sich keine 8000'er Körnungen, da die Karbide im Stahlgefüge zu grob sind, als dass sie eine Schneide zulassen, die der 8000'er Wasserstein bringen könnte. Da reicht ein 1000'er Wasserstein mit anschließendem Abziehen auf Lederriemen völlig aus.

Da sind auch Schleifsteintests beschrieben. Ich würde mir einen groben Stein zum Vorschliff (240'er jap. Wasserstein) und für den Mittel/Feinschliff einen Kombistein in 1000/6000 holen, dazu noch einen Lederriemen mit guter Polierpaste und Du bist für alles gerüstet. Bei www.messer-machen.de sind mehrere Steine getestet, Du solltest die Steine auch nicht unbedingt im Küchenladen kaufen, dort kosten sie deutlich mehr als im Holzhandwerkszubehör.

Vor allen Dingen kannst Du damit auch die sehr stumpfen Messer Deiner Freunde schleifen, die Dich alle um Dein scharfes Messer beneiden werden, wenn sie es mal benutzt haben ;-).

Grobe Körnung zur Formgebung bzw. ausareiten der Schadstellen in der Klinge. Geschärft wird alerdings mit einer feinen Körnung.

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