Welche Kinderbücher regen Kinder zum vermehrten Sprechen an?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Es kommt auch immer so ein bisschen darauf an, wie sehr man sich mit dem Kind beschäftigt.
Sicherlich kann man auch ein Kind durch Kinderbücher annimieren zu sprechen.
Wir haben anfangs immer viele Tierbücher habt, ohne Text, wo man dann alle möglichen Tierlaute nachgemacht hat. Kinder versuchen dann automatisch auch die Geräusche zu wiederholen. Singen wurde ja auch schon erwähnt. Für das Alter gibt es viele Möglichkeiten, viele Lieder, die auch schon komplett wiederholt werden können.
Sonst kann man das Kind sicherlich auch zum Sprechen bewegen, wenn man viel Quatsch miteinander macht. Sich Worte ausdenkt, die verdreht, und das Kind immer wieder auffordert und jetzt sag du mal....Wie machst Du es denn, wenn sie etwas undeutlich sagt?!
Man soll das Wort dann selber nochmal sagen, also NUR das Wort. Jetzt nicht: das heißt aber...
Das wirkt dann eher negativ auf die Kinder und sie verlieren die Lust am Sprechen. Vielleicht mag sie auch sowas:

http://www.amazon.de/VTech-80-069104-Lerncomputer-ABC-Laptop-farblich/dp/B000F8C9N8/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1391090923&sr=8-4&keywords=lerncomputer+f%C3%BCr+kinder

Dann gehe zu einem Logopäden hin. Je eher umso besser. Termin bei dem Kinderarzt machen und ihn darauf ansprechen. Denn wenn sie in der Schule kommt und hat dann immer noch diese Sprachprobleme, hat man sie ganz schnell auf eine andere Schule abgeschoben.

Hier sind schon viele Tips gegeben worden. Unter anderem einen Logopäden aufzusuchen. Das halte ich für den richtigen Weg. Hat denn der Kinderarzt bei den U-Untersuchungen vermerkt, dass euer Kind weniger spricht? Mit 4,5 Jahren sollte sich euer Kind in grammatikalisch meist korrekten Sätzen und Nebensätzen äußern und solche auch verstehen können. Außer den Lauten s und sch sollten alle anderen Laute und Konsonantenverbindungen stabil vorhanden sein. Wenn du das Gefühl hast, es sei weniger und undeutlicher als bei anderen Kinder, dann lasse den aktuellen Sprachentwicklungsstand bei einer Logopädin untersuchen. Sie weiß dann genau, was eurer Tochter am besten hilft und kann euch qualifiziert beraten.

Da sie nicht lesen kann, bringen Bücher nicht viel. Es sei denn, man liest sie ihr so oft vor, dass sie den Text auswendig kann und man sie mit sprechen lässt.

Kinder lernen Sprechen dadurch, dass man mit ihnen spricht...

Hörspiele wären noch eine Möglichkeit, aber auch die müsste man zusammen mit dem Kind anhören und "mitsprechen". Ansonsten Wort- und Singspiele.

Ja! DH! Singen ist gerade in dem Alter besonders beliebt!

0

Gute Sprechanreize bieten "Wimmelbücher".

http://www.weltbild.de/9/wimmelbuch.html

Die einzelnen Bilder enthalten sehr viele Details, die man sich vom Kind zeigen und erklären lassen kann. Das ist als Sprachanreiz besser geeignet, als eine fortlaufende Geschichte.

Unabhängig vom Buch kannst du auch Reimspiele mit deiner Tochter machen: Du beginnst einen Satz, wie etwa: "Der Herbst macht alle Blätter bunt, es wedelt mit dem Schwanz der…". Deine Tochter kann dann den "Hund" vervollständigen. Reimspiele machen vielen Kindern großen Spaß.

Kinder haben eine sehr unterschiedliche Sprachentwicklung.

Da seid Ihr als Eltern allemal wichtiger als Bücher. Ihr müsst mit dem Kind viel reden, und zwar nicht in Babysprache, sondern vernünftig. Geht sie in die Kita? Das könnte auch helfen. Falls das Sprachdefizit wirklich auffällig ist, würde ich einen Logopäden aufsuchen.

Babysprache

In welcher ratgeberliteratur wird denn davor gewarnt? Und warum sollte sich ein gelegentliches "ablidablidu" negativ auf die Sprachentwicklung auswirken?

0
@Atzec

es geht um die Sprache der Erwachsenen, nicht der Kinder. Ich lese auch keine Ratgeberliteratur. Ich bin durch mein Studium (und meine Kinder ;-) ) qualifiziert. Warum sollte eine Mutter ihrem Kind eine nicht existente Sprache beibringen? Ist doch Blödsinn!

0
@Atzec

Es hat keiner von "gelegentlich" gesprochen oder das sowas "schadet". Es ist nur für die Sprachentwicklung absolut nicht hilfreich und das scheint ja das Anliegen der Mutter zu sein.

0

Da ein Buch alleine Eure Tochter nicht in ein Gespräch verwickeln kann und sie wahrscheinlich auch noch nicht lesen kann wird Euch nichts anderes übrig bleiben selbst mir Eurer Tochter zu sprechen. Das Buch vorlesen, animieren die Begriffe für die Bilder im Buch wiederzugeben. Keine Babysprache! Eure Tochter ist ein Mensch kein bububababliblablup... Die Aussprache bei Bedarf ohne Druck korrigieren. Aktiv in Gespräche verwickeln. Meistens passiert das, wenn man sich mit seinem Kind in einen Haufen Lego wirft und gemeinsam tolle Häuser oder so baut und dazu eine Geschichte erfindet ;o) Fragt Eure Tochter wie die Geschichte weitergeht und trotzdem daran denken: Man muss auch mal schweigen dürfen. Viele Glück.

Keine Babysprache! Eure Tochter ist ein Mensch kein bububababliblablup.

In welcher Ratgeberliteratur wird denn davor gewarnt? Und warum sollte sich ein gelegentliches "ablidablidu" negativ auf die Sprachentwicklung auswirken?

Und auch wenn die Tochter ein Mensch ist, ist sie eben auch zunächst ein Kleinkind, dass seine realität weniger rational und begriffsorientiert wahrnimmt, sondern eher erfühlt.

Und warum soll da ein bisschen gelegentlicher Babysprech gepaart mit einer anheimligen Atmosphäre irgendetwas behindern?

0
@Atzec

du begreifst es nicht, dass es nicht darum geht, wie die Babies sprechen, sondern die Eltern? Wie soll ein Kind sprechen lernen wenn man es Sätze hört wie "Mama muss lulu machi" wenn man eigentlich meint "ich bin müde".

0
@musso

Genau so siehts aus. Dem ist nichts hinzuzufügen.

0

... hast Du schon einmal etwas vom dialogischen Vorlesen gehört?

Du liest einen Satz vor und lässt Deine Tochter diesen Satz wiederholen.

Der Clou:

A: Sie spricht!

B: Du hörst, was sie versteht!

(C: Du merkst, wo Du undeutlich warst.)

Wenn sie einen Teil oder ein Wort oder einen Laut falsch wiedergibt, ist ja nicht schlimm: Du liest den Satz noch einmal oder mehrmals. Ihr findet dann gemeinsam heraus wo der Fehler liegt.

Viel Freude beim Ausprobieren.

Freundliche Grüße vom Sprecherzieher Burkhard Schell

Etwas wiederholen lassen kann auch nach hinten losgehen. Das Kind merkt, dass es irgendwie im Fokus des Geschehens steht und kann sich sprachlich vielleicht mehr zurückziehen als man denkt. Weiß jetzt auch nicht, wie das Vorlesen so Spaß machen soll. Wie viel liest man da? Ein paar Sätze? Eine Seite? Und das Kind soll immer oder immal mal wieder etwas wiederholen? Hm.... Als Logopädin steht bei mir die Sprechfreude im Vordergrund. Kein verlangtes Wiederholen.

0

Wie wäre es mit "Benjamin Blümchen"? Ist schon etwas älter, aber wirkt meiner Meinung nach auf ein Mädchen 4 oder 5 auch heute noch phänomenal.

Zu den Büchern gibt oder wenigstens gab es eine Vielzahl von Kassetten, die z.T. auch Lieder zum Mitsingen enthalten.

Bilderbücher. Bücher, die Gegenstände abbilden und die sie identifizieren kann. Aber die nudelt man eigentlich schon viel früher durch...

Was möchtest Du wissen?