Welche Katzenrasse ist am besten für Ortswechsel geeignet?

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11 Antworten

Maine Coons sind auch eher sehr menschenbezogen - "der Hund im KatzenfelL" :-)    Aber ganz ehrlich - das liegt nicht an der Rasse.  Ein Umzug /Ortswechsel ist für jede Katze Stress - egal wie menschenbezogen sie ist. Die Frage ist halt nur wie man damit umgeht - wie man ihr den Umzug so stressfrei und angenehm wie möglich macht.  Ich bin mit 4 Katzen mehrmals umgezogen - war nie ein großes Problem.  Aber ich habe halt in der alten Wohnung bis zum letzten Tag einen Raum mit den vertrauten Dingen der Katzen gelassen (Kratzbaum, Spielzeug, Kuschelplätze etc.)  In der neuen Wohnung habe ich auch erst einen Raum für die Katzen eingerichtet.  Am Umzugstag blieben die Katzen bis zum Schluß in dem Raum in der alten Wohnung. Die Türe habe ich abgeschlossen damit keiner der Umzugshelfer da aus Versehen reinlatscht.  Dann zum Schluß die Katzen raus und das Zeug eingepackt - ab ins Auto - in die Neue Wohnung und dort die Katzen in den vorbereiteten Raum.  Futter und Wasser rein, Streicheleinheiten und dann wieder Tür zu und abschließen bis alle Helfer etc weg sind und keine Fenster und Türen mehr offen sind.

Am Abend - wenn alles ruhig war hab ich dann erst die Katzen aus dem Zimmer gelassen damit sie sich in Ruhe umschauen können.

Ich bin schon sehr häufig mit meinen Katzen umgezogen. Allein in den letzten 2 Jahren 2mal. NIE hatte ich größere Probleme. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass meine Katzen gerne ein neues Zuhause erkundigen.

Meine beiden jetzt noch vorhandenen Altertümchen sind bei beiden Umzügen v öllig entspannt gewesen, haben nach dem Aussteigen aus den Körben ihre Möbel und Ihr neues Zuhause mit Beschlag genommen und darauf geachtet, dass ich auch in der Nähe war. Für diese beiden ist es eher wichtig, dass ich da bin.

Mach Dir nicht solche Gedanken, Du wirst das schon richtig machen. Aber denke mal über die Anschaffung von Katzen aus dem Tierheim nach, die dringend ein Zuhause suchen und sehr dankbar sind, wenn sie ihren Menschen gefunden haben. Auch bei einer Rassekatze ist es unsinnig, über Anhänglichkeit zu spekulieren. Das hat nichts mit der Rasse zu tun sondern mit dem Charakter. Meine beiden sind Feld-Wald und Wiesenkatzen, und selbst meine Main-Coons waren nicht anhänglicher als diese.

Bitte hole dir keine Qualzucht! Diese Katzen frieren außerdem extrem schnell und brauchen besondere Pflege, du tust weder dir noch dem Tier einen Gefallen!

Grundsätzlich zieht kein Tier gerne viel um. Dieses hin und her wäre jedes mal Stress, egal ob und wie sehr die Katze auf dich bezogen ist oder nicht. Ich finde du solltest lieber warten bis dein Studium beendet ist. Wenn du Katzen wirklich magst solltest du in erster Linie das Wohl der Katze im Sinn haben und warten bis du einen festen Wohnort hast. Die paar Jahre länger wirst du wohl noch aushalten.... 

Deamonia 19.05.2017, 09:31

Die Ausnahme sind Frettchen, die lieben alles neue ;) 

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Wie die anderen schon gesagt haben zieht keine Katze gerne um und leider gibt es keine Rasse, die zum umziehen gezüchtet wird, daher ist wirklich egal welche Rasse du dir zulegst.

Was du aber tun solltest ist dir nicht eine sondern 2 Katzen zuzulegen, dass sollte man sowieso machen, wenn man die Katzen nur in der Wohnung hält und in deinem Fall wäre das sogar noch wichtiger, da du noch so eine tolle Bezugsperson für deine Katze/n sein kannst eine andere Katze wirst du nie ersetzen können! Auf der Fahrt werden die beiden sich dann zwar evtl gegenseitig hochschaukeln, aber im neuen zuhause können sie sich gegenseitig beruhigen und zwar viel besser als du das tun könntest.

Zudem kannst du dir natürlich Kitten besorgen, dass hilft damit die Katzen sich besser an dich binden, hierbei solltest du darauf achten, dass die Kitten mind. 12 Wochen alt sind..besser 16 Wochen. Die Kitten müssen nicht Geschwister sein, da sich Kitten sehr schnell gegenseitig akzeptieren, aber es schadet auch nicht wenn es Geschwister sind.

Wenn du keine Wald und Wiesen Katze möchtest und wirklich unbedingt eine Rassenkatze willst würde ich dir stark von einer Sphynx abraten, da das eine Qualzucht ist und nicht unterstützt werden sollte. Ich kann dir nur Bengalen empfehlen, da wir die selbst züchten und sie vom Charakter, Aussehen und Wesen einfach ein Traum sind :). Wenn du in der Hinsicht Hilfe bei der Suche nach einem seriösen Züchter brauchst/willst schreib mir einfach PN ^^.

Es ehrt dich, dass du dir so viele Gedanken zu  diesem Thema machst! Du kannst Glück oder Pech haben, und zwar ganz gleich mit welcher Katzenrasse, denn da geht's um individuelle Charakteristika. Auch eine Katze passt sich üblicherweise den jeweiligen Umständen an, solange die Bezugspersonen nicht wechseln und für ausreichend Nahrung gesorgt ist. Gruß jj ;)

Hallo Milottel..,
wie du es schon sagtest, "Katzen hassen es, umzuziehen!"
Sie sind (alle Rassen) außerordentlich revierorientiert und damit mehr mit der Umgebung verbunden als zum Beispiel mit Menschen.

Da ich so gar kein Interesse an Rassetieren wie auch immer habe, kann ich die erwähnten 'Canadian Sphynx' auch nicht beurteilen. Es würde mich allerdings außerordentlich wundern, wenn solche Rassetiere diese sehr typischen Katzeneigenarten nicht aufwiesen.

Jede Ortsveränderung ist für Katzen ein Stress,
der sie außerordentlich (Überlebensfrage) belastet. DAS ist es auch, was den Tierarztbesuch so stressig macht, nicht etwa Erinnerungen an Behandlungen oder der weiße Kittel!

Ich hatte einmal einen Kater, der sogar 'gerne' im Wagen mitfuhr. Völlig gelöst und entspannt saß er auf meinen Oberschenkeln und sah, mit den Pfoten an Steuerrad, aus der Windschutzscheibe. Oder auch hinter mir quer auf der Rücklehne. Egal, wo wir dann wahren, zeigte er jedoch große Unruhe und Unsicherheit. Er schaute immer wieder hilfesuchend zu mir.

Das lehrte mich:
Dieser Belastung möchte ich mein Tier nicht mehr vermeidbar aussetzen. :- )


Bitterkraut 19.05.2017, 12:18

Das will ich mal hoffen, dass du keine Katze mehr ungesichert im Auto mitnimmst. 

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Nicht jede Katze kann man zur Wohnungskatze machen,für die meisten ist es eine Qual ihr Leben eingesperrt zu verbringen.Ich wollte das nur mal gesagt haben,weil es mich immer sehr traurig macht,mit welcher Selbstverständlichkeit viele Menschen so etwas tun.Kein Balkon,kein Kratzbaum,kein Spielzeug ,kein noch so lieber Besitzer kann den Tieren den Freigang ersetzen.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich viele Katzen,denen es wesentlich schlechter geht......

kuechentiger 19.05.2017, 16:01

für die meisten ist es eine Qual ihr Leben eingesperrt zu verbringen

Das ist ein Vorurteil und Unfug. Die Wohnungskatzen leben ja nicht wie eine Zuchtsau in einem Kastenstand.

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Vielen Dank für euren schnellen Antworten!Ich denke, dass es am vernünftigsten wäre, mir zwei Kitten im Alter von vier oder fünf Monaten (also nicht mehr allzu jung) zuzulegen und eine Person zu organisieren, die ein paarmal am Wochenende bei ihnen vorbeischaut, sie füttert und nach dem Rechten sieht.Da die Semesterferien ohnehin acht Wochen oder länger dauern und nur zweimal im Jahr sind, denke ich, dass ich ihnen dann den Ortswechsel zumuten kann, wenn ich so vorgehe, wie Spirit1343 es mir empfiehlt.Vermutlich werde ich mich dann für normale Hauskatzen entscheiden, da der Anschaffungspreis für eine der anderen Rassen schon ziemlich hoch wäre.

Ich finde wenn du eine adoptierst ab 12 Wochen oder sogar 15 W dann kann es nur gut rauskommen. Hauptsache du bist für immer die Bezugsperson. Adoptier keine jüngere meine ist erst 9W alt und es ist viel zu viel arbeit. Ich schlafe auch seid Tagen nicht richtig da sie halt echt ein baby ist. 

KristinMarie 19.05.2017, 10:51

Ein Umzug/ Ortswechsel bedeutet jedes mal Stress für eine Katze.

Zu Rassekatzen kann ich dir nur sagen, dass dir kein vernüftiger Züchter eine Einzelkatze vermittelt. Katzen sind definiv keine Einzelgänger. Dei brauchen einen Artgenossem (spielen, reden...das kann kein Mensch ersetzten).

Vielleicht ist das auch die beste Option?
Vielleicht findes sich jemand vor Ort der sich um deine Katzen kümmert wenn du bei deinen Eltern zu Hause bist.
Sind die Katzen zu zweit brauchen Sie nicht rund um die Uhr jemanden der Zuhause ist. Denen ist das egal :) Hautpsache irgendjemand kommt zum füttern.

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Da gibt es keine rassetypischen Unterschiede. Das ist immer eine Frage der Sozialisierung. 

Und lass die Finger von Qualzuchten, bitte.

Das wichtigste ist sowieso schon gesagt worden, aber ich würde dich bitten keine Katze alleine zu halten. 

Katzen brauchen einen Art genossen! 

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