Welche Katze ist weniger allergieauslösend?

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3 Antworten

Hallo DieDas57,

eine Katzenallergie hat NIE etwas mit dem Fell und/oder den Schuppen zu tun. Das ist ein Mythos der sich echt hartnäckig hält.

Man reagiert ausschließlich auf das Hauptallergen, das aus einem Protein, also ein Eiweiß (Fel d 1) besteht. Der Speichel der Katze, so wie der Urin und das Sekret der Hautdrüsen (Tränen-, Talg und Analdrüsen) enthalten dieses Protein.

Es ist in der Tat so, das nicht jeder der an einer Katzenallergie leidet auf alle Katzenarten gleich reagiert. Das hängt von der Produktion des Protein Fel d 1 ab, das Katzen abhängig von Alter, Rasse und Geschlecht in verschiedenen Mengen abgeben. Noch bis zwei Jahre nach Entfernen einer Katze aus dem Haus, sind Katzenallergene nachweisbar.

Es gibt zwar Rassen, die als weniger Allergie erzeugende Rassen bezeichnet werden, aber eine Garantie, das diese Katzen keine Allergiesymptome auslösen, gibt es nicht.
Rassen wie z.B. Balinesen, Javanesen, Orientalische Kurzhaarkatze, Rex-Arten wie German-Rex oder Selkirk Rex und Sibirische Langhaarkatzen gelten als Allergie freundliche Arten.

Es kann also trotzdem dazu kommen, das tendenziell weniger Allergie auslösende Rassen, durchaus heftigen Reaktionen bei Allergikern hervorrufen. Es kommt eben einzig und allein, wirklich auf die Produktion des Protein Fel d 1 an.

Katze und Allergiker sollten sich vorher aufeinander testen. Zum Beispiel vorher mehrfach den Züchter besuchen um zu sehen, wie die Reaktion auf den Katzenspeichel ausfällt. Es gibt auch die Möglichkeit, per Speicheltest, den Anteil des allergenen Protein bestimmen zu lassen. Dazu bitte den TA kontaktieren.

Der Mythos der Hypoallergenen Katze, ist ein Ammenmärchen !

Ansonsten gilt ganz klar: Sobald sich Symptome, gleich welcher Art, bemerkbar machen, bitte vom Kauf absehen. Die eigene Gesundheit geht nun mal vor !

Symptome:
- Jucken, brennen, Rötungen oder Anschwellen der Augen
- laufende oder verstopfte Nase
- Hustenreiz
- starke Hustenanfälle
- kratzen im Hals
- Niesen
- Hautreaktionen (Nesselsucht, Rötung der Haut, juckende Quaddeln)
- im Extremfall auch Atemnot oder auch Asthmaanfälle, bis hin zum anaphylaktischen Schock

Therapie:
Eine wirkliche Therapie gibt es leider nicht. Es gibt gegen die verschiedenen Symptome Medikamente, die sogenannten Antihistaminika. Dazu bitte einen Allergologen aufsuchen und Testen, so wie beraten lassen. Oder man kann sich Hyposensibilisieren lassen.

Allerdings ist das auch keine heilende Lösung. Denn eine Allergie läßt sich nicht heilen, laut dem Facharzt für Lungenheilkunde Norbert Mülleneisen, Leverkusen, der dazu etwas veröffentlicht hat.

Das Ziel einer Hyposensibilisierung, auch Desensibilisierung genannt, ist es, die Empfindlichkeit des Allergens herab zu setzten. Eine Behandlung dauert 36 Monate. Danach fällt die allergische Reaktion harmloser aus.

Die Kosten muss man hier oft selbst tragen, da die Kassen mit dem Argument kommen, das man Tieren ausweichen kann. In den meisten Fällen muss die Katze also leider abgegeben bzw. der Kontakt zu Katzen vermieden werden.

Alles Gute

LG


joangf 03.08.2017, 14:45

Allerdings ist das auch keine heilende Lösung. Denn eine Allergie läßt sich nicht heilen, laut dem Facharzt für Lungenheilkunde Norbert Mülleneisen, Leverkusen, der dazu etwas veröffentlicht hat.

Hier irrt der Facharzt. Das Problem ist, dass man dazu die Ursachen der Krankheit abestellen muss und da sich Ärzte mit allem beschäftigen, nur nicht mit Krankheitsursachen, sehen sie leider alle chronischen Krankheiten als unheilbar an.

Ich habe meine Allergie vor Jahrzehnten ausgeheilt, indem ich genau das gemacht habe: Die Ursachen abstellen. Das war zwar eine Pollenallergie, aber der Auslöser ist ja irrelevant.

Allergien sind ernährungsbedingt, wer sie ausheilen will, muss daher als Voraussetzung, damit es überhaupt zu einer Heilung kommen kann, die Ernährungsfehler abstellen, die sie verursachten. Ich habe das zum Thema Katzenallergie schon einmal in epischer Breite erklärt: https://www.gutefrage.net/frage/katzenallergie-nur-bei-manchen-katzen-und-bei-anderen-garnicht-ist-das-moeglich?foundIn=list-answers-by-user#answer-254725432


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Reigel 03.08.2017, 15:17

Ich kann das Gleiche von mir berichten. Es gibt mehrere Bücher darüber wie Allergien ernährungstherapeutisch zu heilen sind. Ich habe mich so von Heuschnupfen und Neurodermitis dauerhaft und ohne Medikamente geheilt.

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Es  gibt manche Katzen auf die Allergiker weniger reagieren. Am besten du googlest nach solchen Rassen und suchst dir dann einen Züchter und fragst nach ob du die Katzen besuchen darfst. Wenn du nicht auf die Katzen reagierst hast du gute Chancen, dass du eine davon halten kannst!

Andere Nutzer haben bereits einige Rassen genannt inzufügen kann ich noch Perser (bisher hat keiner meiner Katzenallergiker Freunde auf meine Perser reagiert! :) ) und eine Rasse genannt La Perm, die soll gut für Allergiker sein.

Viel Glück!

Es gibt keine vollkommen allergiefreien Katzen.

Wenn ein Allergiker im Haus ist, dann sollte man seine persönlichen Wünsche etwas zurückstellen. Die Gesundheit deines Vaters geht vor.

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