Welche Kampfsportart ist am effektivsten um einen außer Gefecht zu schlagen oder um sich vierteiligen zu können?

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6 Antworten

Welche Kampfsportart ist am effektivsten

Es gibt keinen "effektivsten Stil" zur Selbstverteidigung - das sind lediglich unseriöse Werbeversprechen der verschiedenen Anbieter.

Im Ernstfall treffen nämlich nicht einfach zwei Stile aufeinander, sondern zwei Menschen, so dass die technischen Kenntnisse weniger wichtig sind, als gedacht.

Jemand der 30 Jahre lang die 108 geheimen Techniken der Shaolin erlernt hat, kann im Ernstfall genau so versagen, wie jemand, der jahrelang die Selbstverteidigungsmethode einer Armee-Spezialeinheit trainierte.

Natürlich gibt es Disziplinen, die stärker auf Selbstverteidigung ausgerichtet sind als andere - du nanntest Krav Maga - aber eine Garantie für das Überleben eines Straßenkampfes bieten sie ebenfalls nicht.

Hauptsache ich gewinne wenn ich ma mit einem ein ernsten Kampf mache

Die höchste Form der Verteidigung ist es, nicht kämpfen zu müssen - weil man bereits durch sein Auftreten jegliche aggressive Reaktion vermeidet.

Wer übertrieben unsicher oder arrogant auftritt, muss sich nicht wundern, wenn er zum Ziel von Angriffen wird - dann sollte man sich fragen, welche Signale man aussendet.

Ziel eines guten Trainings ist daher nicht, die totale Kampfmaschine heranzuzüchten, oder optimale Verteidigungsfähigkeit herzustellen, sondern eine Persönlichkeit zu formen, die Konflikte gar nicht erst aufkommen lässt.

Die Formulierung einen "ernsten Kampf machen" erweckt den Eindruck, als wolltest du es unbedingt mal ausprobieren wollen, anstatt solch eine Situation zu vermeiden. Vielleicht drückst du dich nur ungeschickt aus - ansonsten denke mal darüber nach.

sondern richtige schläge verteilen.

Das hat wiederum wirklich nichts mehr mit "Verteidigung" zu tun, sondern klingt schon ziemlich aggressiv. Selbstverteidigung bedeutet letztlich nur, die Vermeidung und Abwehr von Angriffen - und nicht, den Angreifer zusammenzuschlagen.

Wenn eine einzige gezielte Technik reicht, um einem körperlichen Angriff zu entgehen, so dass man davonlaufen kann, ist das völlig ausreichend. Es geht nicht darum, den Angreifenden "unschädlich" zu machen.

P.s. ich habe die Möglichkeit "Wing zung" kostenlos zu erlernen aber ich
weiß nicht ob ich karate so mag aber wenn es gut es geht ich dort mal
hin.

Der Satz ist etwas unverständlich - Wing Chun ist kein japanischer Karate-Stil, sondern ein Stil des chinesischen Kungfu, der stark auf Selbstverteidigung ausgerichtet ist. Kostenloser Unterricht durch einen qualifizierten Lehrer erscheint mir seltsam.

Mein Tipp

Wichtig ist bei einem Training nicht das Versprechen der Effektivität, sondern dass du Freude hast, denn nur so bleibt man langfristig motiviert und macht Fortschritte.

Also suche dir alle Vereine mit entsprechenden Angeboten in deiner Umgebung und vereinbare Probetrainings, damit du selbst einmal ausprobieren kannst, was dort unterrichtet wird.

Dabei erlebst du dann nicht nur durch eigene Erfahrung, wie es dir gefällt, sondern kannst dir auch einen Eindruck von der Atmosphäre vor Ort machen.

Wie gehen die Menschen miteinander um? Gibt es Konkurrenzdenken und Leistungsdruck? Ist der Lehrer für Fragen offen, oder blockt er so etwas ab?

Es kann nämlich gut sein, dass du einen Stil spontan absolut toll findest, dann aber feststellst, dass dir die Atmosphäre dort absolut nicht zusagt. Dann suche dir eben einen anderen Verein, der die gleiche Disziplin anbietet.

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Kommentar von IchBinSchlauXD
27.05.2016, 15:10

Danke, ich werde deine Tipps befolgen! :)

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Mach MMA da du alles lernst. Du lernst wie du einen Stand Kämpfer konterst, du lernst einen Bodenkämpfer auszukontern. Du hast dünne MMA Handschuhe was noch mehr einem Street Fight ähnelt und du machst einfach alles. Kannst du dir auch anschauen. Sowohl die Schläge als auch das blocken läuft beim Streetfight gleich ab. Du kannst außerdem mehr Turniere machen sowohl stand, als auch Boden, als auch MMA Turniere und somit mehr Erfahrung sammeln. Außerdem ist es die Revolution der Sportarten. Heißt du wirst damit viel mehr Geld machen können als mit anderen Dingen. Schau dir den Film "Never Back down" an, zu deutsch "The Fighter". Es gibt 2 teile. Danach wirst du überzeugt sein. Oldschool boxing läuft nicht mehr.

Wie gesagt du kannst alles, du machst alles. Mach also lieber MMA.

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Prinzipiell gilt: eine kampfsportart ist nur so gut wie sein "Betreiber". Nicht jeder ist der geborene kickboxer, karateker ect. Da musst du dich wohl in verschiedenen Schulen ausprobieren, was dir am besten liegt. Sprich probestunden. 

Ich persönlich betreibe kickboxen, wing tsun sowie kali. Damit fahre ich sehr gut. Das kickboxen hilft mir in den Kampf einzusteigen. Soll heißen,  die mittlere bzw halbdistanz zu überbrücken. Wing tsun ist perfekt für den Nahkampf  (innenfight). 

Allerdings ist das erlernen von wing tsun Techniken eine langwierige Prozedur. Da die Bewegungen sehr komplex sind. Erfolge sind im Gegensatz zum boxen beispielsweise sehr spät zu verzeichnen. Wenn aber die techniken erst einmal einigermaßen sitzen, ist der ottonormalverbraucher oder Straßenschläger chancenlos.

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Für sowas ist Krav Maga perfekt.

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Naja man muss sagen die Grifftechniken haben manchmal nen guten Vorteil, aber du willst ja eher was, was beim kämpfen "spannender" aussieht?

- kickboxen
- TKD

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es ist eigentlich realtiv wurstegal, was du genau machst

ich würde das nach anderen gesichtspunkten auswählen, ob du gut um training kommst, ob die da nett sind, ob du vielleicht welche da kennst

die tun sich alle nicht so viel, es gewinnt jetzt zb nicth ein schwächerer, langsamerer gegen einen besseren, nur weil der eine krav maga macht und der andere karate

das ist einfach nicht so, die sind alle realtiv gleichwertig, es kommt dann auf dich an, auf deine kraft, schnelligkeit, ausdauer

und auf deinen trainer

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Kommentar von IchBinSchlauXD
27.05.2016, 14:53

gute Argumente, machst du eine Kampfsportart?

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