Welche Kamera würdet ihr mir empfehlen für gute Bilder?

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5 Antworten

Wie schon gesagt bekommt man die "springende Schaerfe" mit verschiedenen Hilfmitteln hin. Immer nuetzlich sind dabei ein moeglichst großes Aufnahmeformat (Sensorgroeße der Kamera) und eine moeglichst hohe Blendenoeffnung (Lichtstaerke des Objektivs). Bei Canon und Pentax gibt es ein 50mm/1,8 fuer ca 100€, bei Nikon kostet es etwas doppelt so viel. Dazu noch eine passende Kamera und du kannst loslegen. Zoomen kann man damit aber nicht! Das geht erst bei ca 300€ los mit einem Tamron 28-75mm/2,8, das es fuer verschiedene Anschluesse gibt. Vielleicht ist ja auch Gebrauchtkauf eine Alternative? 

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter sind die Canon Powershot Modele. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein Schaubild gibt es bei Wikipedia---> Sensorformat 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat.

Allerdings kann man auch gut unter 1000 Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei  jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta) koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett, Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen, welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein

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Das funktioniert auch mit einem Smartphone. Du musst nur so nah wie möglich den Gegenstand fotografieren und der Hintergrund sollte so weit weg wie möglich sein. Also Fenster öffnen, Blumentopf aufs Fensterbrett stellen, so nah ran gehen dass er gerade noch ins Bild passt und schon wird der Hintergrund  (zB Wald/ andere Häuser...) unscharf.

Um den Effekt zu verstärken ginge zum Einen jede Kamera mit einem größeren Bildsensor (Fläche, nicht Megapixel) und zum Anderen ein Objektiv oder fest verbaute Optik mit höherer Brennweite (nein, nicht Zoom) und einer möglichst hohen Lichtstärke.

Bei Wechselobjektivkameras mit APSC-großem Sensor (DSLR/DSLT/DSLM) ist das Preiswerteste Objektiv mit diesem Effekt ein 50mmF1.8. Besser gings mit höherer Brennweite zB 85mmF1.8 aber auch mit besserer Lichtstärke zB 50mmF1.4.

Wechselobjektivkameras mit einem noch größeren Bildsensor also Kleinbild- oder auch Vollformat (wiederum DSLR/DSLT und einige DSLM) haben einen noch größeren Effekt.

Bridgekameras könnten das ebenfalls gut, aber auch hier muss man nach Sensorgröße, maximaler Brennweite und Lichtstärke schauen. zB eine RX10 wäre hier ganz gut.

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Kompaktkamera - Sony RX100 MkII oder Panasonic LX100.

Spiegellos - Sony A6000 + Kit-Objektiv + Sigma 60mm f/2.8. Das Sigma ist sehr günstig und optisch ausgezeichnet und bietet die für verschwommenen Hintergrund nötige Lichtstärke.

DSLR - Nikon D3300 + Kit-Objektiv + Nikon 50mm f/1.8G oder D3300 + Kit-Objektiv + Sigma 30mm f/1.4 EX oder D3300 + ein 17-50mm f/2.8. Hier sind alle drei Varianten empfehlenswert. Die Frage ist welche Brennweite du bevorzugst und ob du mit Festbrennweiten gut umgehst.

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SonyA6000 mit Canon FD 135mm f2.5 mit FD auf E-Mount Adapter. 400+70+30 Euro

Lichtstärke (kleine Zahl bei dem f) Brennweite (große Zahl bei den mm) und geringer Abstand (Macro Objektiv).

Oder du lernst mit GIMP umzugehen, selektierst den Hintergrund und benutzt einen Weichzeichner.

0 Euro

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Kommentar von profsommer9
04.03.2017, 14:34

Die Kamera ist total egal. SonyA6000 ist eine spiegellose Systemkamera weshalb du mit Adaptern praktisch jedes Objektiv verwenden kannst ohne Änderung der Brennweite. Sensorgröße spielt da eher eine Rolle. Für 500 wirst du keinen Vollformat Kamera bekommen. Ein APSC sollte es aber schon sein.

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Ich kann dir die Canon EOS 60D empfehlen die macht echt super bilder :)

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Kommentar von nextreme
04.03.2017, 14:47

genau wie alle anderen DSLRs auch, wenn mans kann.

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