Welche Kamera wäre für mich wohl am Besten?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo Sarahisherehoi,

eine Kamera ist ein sehr persönliches Werkzeug, das zum Fotografen passen muss. Deshalb empfehle ich Dir, nicht zu sehr auf andere zu hören bei der Kamerawahl. Meistens empfiehlt jeder seine eigene Kamera, ohne überhaupt andere Modelle aus eigener Erfahrung zu kennen. Eine Kamera muß gut in der Hand liegen und Du musst mit der Bedienung gut zurecht kommen. Das auszuprobieren kann Dir keiner abnehmen. Und sie muss zu Deinen fotografischen Schwerpunkten und Ansprüchen passen, und die kennen wir nicht.

Was wir auch nicht wissen, ist, wie viel fotografische Erfahrung Du hast und warum Du Dich für eine DSLR interessiert. Falls Du in diesem Punkt noch nicht festgelegt bist, käme eventuell auch eine gute Kompakt- oder Bridgekamera in Frage. Diese sind gerade für Anfänger oft erstmal weniger verwirrend, und gute Bilder kann man damit auch machen. Weitere Pluspunkte: Du musst weniger schleppen und brauchst Dich unterwegs nicht mit Objektivwechseln zu plagen - und Du sparst Geld.

Bitte glaube nicht, dass Du mit einer DSLR automatisch bessere Fotos machen wirst als mit einer guten Kompakt- oder Bridgekamera. Eine DSLR bietet zwar mehr Potenzial, dieses können oder wollen viele Anfänger aber gar nicht nutzen. Ohne ein grundlegendes Verständnis der optisch-technischen Zusammenhänge geht es jedenfalls nicht.

Am besten gehst Du mal in ein Fotofachgeschäft (nicht Elektronikmarkt), lässt Dich dort beraten und probierst verschiedene Modelle aus, am besten auch draußen bei Tageslicht. Probieren geht über (Testberichte und Meinungen anderer) studieren!

Den größten Einfluss auf die Bildqualität hat der Fotograf und nicht die Kamera. Deshalb würde ich Dir empfehlen, mehr Zeit und Energie auf die Weiterentwicklung Deiner fotografischen Kompetenz zu verwenden als auf die Suche nach der "perfekten" Kamera.

Und den zweitgrößten Einfluss auf die Bildqualität hat das Objektiv. Deshalb solltest Du auch das mit Bedacht auswählen, falls Du Dich für eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheidest.

In diese Kategorie fallen auch die neueren, spiegellosen Systemkameras. Auch die könntest Du in Betracht ziehen, falls Du auf ein kleines und leichtes Gehäuse Wert legst und Dich der z. T. kleinere Sensor, der fehlende optische Sucher und die teureren Objektive nicht stören.

Ansonsten solltest Du Dich auch mal auf dem Gebrauchtmarkt umschauen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In deinem Fall auf jeden Fall die Canon DOS 600D, mit einem relativ schwachen Objektiv, sie macht super Fotos und hammer Scharfe Videos! Du hast dir ein gutes Studium ausgesucht! Du kannst mal auf Youtube schauen, z.B UfoneTV, Julian Bam, haben diese Kamera und machen damit ihre Videos. Nur damit du siehst was sie so für eine Auflösung haben. Für ca. 400€ ein SEHR GUTES Preis Leistungs Verhältnis. Wenn du noch Fragen hast zu dem Thema, wie man gewisse Sachen filmt oder unscharf macht oder Übergänge etc. dann stehe ich dir gerne zu Verfügung.

LG Tim

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Tja Alter, manuell fokussieren ist heutzutage leider ein Luxusmerkmal. Da zu gehört nämlich nicht nur ein entsprechender Fokussier-Ring am Objektiv, der bei billigen und mittelteuren Objektiven super billig gemacht ist und wenig Umdrehungen bietet.

Sondern dazu gehört vor allem auch ein gescheiter Sucher, mit dem man die Schärfe sinnvoll beurteilen kann.

Wahrscheinlich am Ehesten eine ältere, ehemals hochpreisige Nikon DSLR mit manuellen Objektiven dazu kaufen.

https://luminous-landscape.com/understanding-viewfinders/

Oder auf eine Fuji X-T1 sparen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nikon D3300

Falls du nur so kleine Filmchen machen willst und wenig Geld ausgeben willst:

Canon S120 PowerShot

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?