Welche Kamera sollte ich mir als Hobbyfotograf kaufen?

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8 Antworten

Ich denke, du kannst es dir einfach machen.

Am Ende ist es egal, ob Canon, Nikon, Sony oder was weiß ich was.

Nimm mal unterschiedliche Kameragehäuse in die Hand. Wie liegen sie dir? Größe? Gewicht? Wie kommst du mit den Rädchen und Knöpfen klar.

Denn was nützt es, wenn dir jemand sagt, das Kamera x total toll ist, du aber haptisch mit der nicht klar kommst und sie dann im Schrank liegt?

Aber generell: Die 4-stelligen von Canon sind wirklich Einsteigerkameras. Die machen zwar gute Bilder und zum üben sind dir gut - "wachsen" aber nicht mit dir mit. Wenn du also vor hast, die Fotografie weiterhin als Hobby betreiben zu wollen, ist eine 3-stellige echt besser. Die wächst mit dir und deinen Anforderungen.

Vielleicht hast du ja die Chance, eine Kamera gebraucht zu bekommen. Für echt kleines Geld. Damit kannst du üben und entscheiden, wo die Reise hobby-technisch hingehen soll.
Kamera aber bitte nicht über Versand, sondern direkt beim Anbieter anscheuen und testen. Oder halt über richtige Anbieter gebrauchter Ware wegen Gewährleistung. Aber dann wird es wieder teurer.

Und noch eines: Objektive sind auch wichtiger als die Kamera. Solltest du also beispielsweise eine 300D für 50€ oder 600D für 100-150€ finden, dann nimm doch die. Und vom Objektiv kannst du auch eine 1000€ Linse ranschrauben. Die Linse begleitet dich die nächsten 20-30 Jahre, wenn du sie nicht runterfallen lässt.

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Hallo agetlam,
ich würde das Geld lieber für eine höherwertige, aber gebrauchte, Systemkamera ausgeben.
Wenn du wie geplant eine neue "Einsteigerkamera" kaufst, 'verlierst' du an ihr erst einmal sofort sehr viel an Wert und würdest dich (wenn es denn ein regelmäßiges Hobby wird) ohnehin schnell weiter ausrüsten wollen. Und... ich sehe KEINE Notwendigkeit, einen sogenannten 'Anfänger' zu Beginn vor weiteren Kameramöglichkeiten schonen zu müssen. :- )

Ich vermute, dass du an die Spiegelreflexes dachtest, weil die so 'professionell' wirken?
Die Fotoqualität von guten Systemkameras muss nichts schlechter sein und sie bieten außerdem ebenfalls auch die Möglichkeit von Wechselobjektiven (der ehemals einzige Vorteil von Spiegelreflexkameras). Übrigens... solche Wechselobjektive, das sind Suchstoffe und schier endlose Sparschweine wert! Aber teuer sind eigentlich alle Hobbies. Was jedoch auch keine Entschuldigung ist ;- ))

Du wirst dich über solche Details sicher selbst weiter informieren wollen, denn Alex Beck hatte es gesagt: Fremdmeinungen sind und bleiben Meinungen. Dir aber hilft Wissen. :- )

Hier meine Lieblingsliste...

Ein paar URLs, für Neuigkeiten,
technische Gegebenheiten und Preise:
http://www.digitalkamera.de/
http://www.dpreview.com/
http://www.steves-digicams.com/

Mehr aus der Welt der Anwendungen -
Fotoboards, Austausch von Fotoamateuren...
http://www.dforum.net/
http://www.dslr-forum.de/
http://www.fotocommunity.de
https://www.fotoforum.de/community
http://www.bilderforum.de/
http://www.hobbyphoto-forum.de/
http://www.traumflieger.de/ (mehr ne Test-Seite)

und als tolle Fotosammlungen eignen sich:
http://500px.com
http://www.flickr.de
http://www.tumblr.com

Viel Spaß bei anregender Lektüre! :- )

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So eine Frage hier zu stellen wird dich nicht weiter bringen, denn in aller Regel wird dir hier jeder einfach nur seinen ganz persönlichen Favoriten empfehlen aber das wird dir dann nichts helfen. Denn niemand hier kenn deine persönlichen Anforderungen und vor allem kann niemand hier wissen, mit welcher Kamera du persönlich besser klar kommst!

Gerade bei Canon oder Nikon ist das nicht unwesentlich, denn gerade diese beiden Hersteller unterscheiden sich ganz enorm im Bedienkonzept. Deshalb musst du selbst raus finden, mit welchem der beiden Hersteller du selbst am besten klar kommst. Das kannst du nur selbst ausprobieren indem du in einen Laden gehst und dann mal ausführlich die Geräte ausprobierst.

Denn es wird dir nichts bringen, wenn du dich dann mir dem Gerät das du dir kaufst nicht so ganz wohl fühlst, nur weil es dir irgendjemand mal empfohlen hat. 

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Kommentar von italomaus
19.05.2017, 14:21

Da hast du absolut Recht. Als meine Tochter (damals 10 Jahre) mit der Fotografie anfing habe ich ihr eine Canon 1000D gekauft. Kenn mich ja als Profi mit meinen Canons aus.

Mit der Kamera bin ich halb verrückt geworden, da ich das Daumenrad gewohnt war und dieses Mäuseklavier nicht für mich war. Nichts mit schnell durch die Programme gehen. War wirklich nicht meins.

Deshalb soll man die Kamera in die Hand nehmen und testen, wie man damit zurecht kommt.

LG

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Meine Empfehlung wäre Nikon D3300 + Sigma 17-50mm f/2.8 HSM OS. Das Gehäuse bietet tolle Leistung für das Geld und ist für mich besser als die Canon. Die größere Auflösung erlaubt Anfängern mehr zu croppen ohne viel an Bildqualität zu verlieren. Das Objektiv ist besser als das Kit-Objektiv AF-S 18-55mm VRII (oder AF-P 18-55) - bessere Optik, viel lichtstärker und mit konstanter Blende. Es ist besser, wenn man schon am Anfang in guten Objektiven investiert, weil sie bleiben. Die Kombination findet man bis 500€ nur 2. Hand.

Eine Kompaktkamera, die viel besser als eine DSLR ist, gibt es nicht und zwar weil der Zweck der Kompaktkameras verschieden ist.

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an deiner Stelle würde ich mir test- und Vergleichsberichte im Internet und in Fachzeitschriften ansehen und dann entscheiden was du brauchst und was nicht und danach meine Wahl treffen.

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Kommentar von agetlam
19.05.2017, 11:50

Das habe ich schon gemacht. Leider Gibt es Zeitschriften die z.B. Canon unterstützen und andere Nikkon

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Kommentar von alexbeckphoto
19.05.2017, 13:40

irgendwelche "Tests" kannst du durchwegs in die Tonne hauen, das taugt alles nichts, weil erstens die Kriterien vollkommen uneinheitlich sind und vor allem realitätsfremd und nicht selten auch einfach total unsinnig und zweitens hier auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen, z.B. dass natürlich das gerade neue Produkt den Test gewinnen muss, wenn schon der Hersteller eine doppelseitige Anzeige im Heft schaltet... Und ganz unparteiisch läuft das sicher auch in vielen Fällen nicht ab. Vor allem, wenn du mal Einblick in eine Redaktion hattest, dann weisst du auch schon von vornherein was du davon zu halten hast, nämlich absolut gar nichts... Und im Internet ist das ganze dann noch viel schlimmer, weil gar keine Ethik oder Redaktion mehr existiert, dann sind das irgendwelche Typen die das "irgendwie" machen, mehr nicht

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Fotografie kostet, Spiegelreflex kostet mehr, wobei es nicht immer Spiegelreflex sein muss. Das am Rande erwähnt.

Nunja, Erfahrungen, Erwartungen und Vorstellungen hat jeder Ratsuchende und Ratgeber andere. Auch hat alles andere Vor- und Nachteile, die sich jedoch nicht immer, nicht immer auf den ersten Blick oder kurzfristig erschließen.

Und noch etwas... Gut & günstig ist gerade am Anfang, wer also was kann, jedoch nur ein geringes Budget hat, ein denkbar schlechter Ratgeber, wobei sich empfiehlt, wer was kann oder Fotografie als ernsthaftes Hobby möchte, lieber gerade am Anfang etwas mehr zu investieren.

Wenn, würde ich in jedem Fall mindestens die Nikon d3300 meinen, wenn nicht gar eine Nikon der 5xxx-Serie wie die Nikon d5500, die ein echter Handschmeichler ist. Ansonsten, eine Kamera muss ein Handschmeichler sein, zu der man schon eine Beziehung aufbauen sollte, wenn man denn unbedingt Spiegelreflex will. Daneben und am Rande, täte es auch eine Sony Alpha 5100.

Wenn Du jedoch bei der Nikon bleibst, kein großes Budget hast, dann würde ich trotz allem gerade am Anfang und als Set auch zu einer Kamera mit einem Reiseobjektiv eher tendieren. Reiseobjektive wie das Tamron 18-270mm oder 24-300mm oder 16-300mm haben keine Stärken oder Schwächen, sind so ein Mittelding, jedoch für die meisten Alltagssituationen gut, wenn man etwas an Schleppen einsparen möchte.  

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Ich kann Dir keinen Rat geben, da ich Deine Vorzüge nicht kenne. Aber wenn ich keine Kamera hätte würde ich mir für 500€ eine gebrauchte Fuji X-T10 mit Kit Objektiv kaufen. Das ist eine sehr gute Systemkamera mit sehr guter Bidqualität. Zudem kann man mit dem Ding sehr viele manuelle Einstellungen vornehmen, also für Profis und Hobbyfotografen gleichwermaßen geeignet. Vielleicht findest Du noch eine gebrauchte Fuji X-E2, die ist auch sehr gut. 

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Auch wenn es nicht in Dein Budget passt, kann ich nur das Smartphone Samsung Galaxy S8 empfehlen. Dessen Kamera ist RAW-fähig. Das Vorgängermodell, das S7 ist ebenfalls RAW-fähig.

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Kommentar von alexbeckphoto
19.05.2017, 13:42

Alter, das ist ein Handy! Was willst du denn mit dem Schrott?!?!?

Bei einer ordentlichen (System-) Kamera kannst du ordentliche Objektive verwenden und die Sensoren haben eine vernünftige Größe

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Kommentar von Chrissibaer
19.05.2017, 16:25

"RAW-fähig" :D

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