Welche Kamera kommt hier in Frage?

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4 Antworten

Huih. Das wird schwer und kompliziert. Judgehotfudge hat schon mal eine coole Grundsatzantwort gegeben.

Daher von meiner Seite eher etwas konkreter. Die 700D ist eine gute Kamera. Wenn es also Probleme beim Fokus gibt/gab, dann (sei mir nicht bös) könnte es an dir legen (manueller Fokus) oder am Objektiv liegen.

Große Formate und hohe Auflösung muss nicht sein. Klar sind 18 Megapixel hilfreich. Wenn du mit hoher Auflösung aber meinst, dass zwingend das Bild in 400 dpi aufgelöst sein muss, dann muss ich dir sagen, dass das definitiv nicht sein muss.

Nun zu deinen bevorzugten Motiven. Sonnenuntergänge stellen keine Herausforderung an die Kamera dar. Von daher reicht die 700D locker. Hier sind die Objektive wichtiger.

Ebenso fotografie von Menschen. Keine Herausforderung an die Kamera, die Objektive sind da wichtiger.

Auch für die Architektur gilt das oben genannte.

Natur ist schwieriger. Was genau meinst du? Landschaften? Pflanzen? Tiere? Was für welche? Da könnte die Auswahl der Kamera wichtiger sein.

Für Nahaufnahmen brauchst du kein Tele. Hier ist ein Macro-Objektiv besser.

Also: Neue Kamera? Ich denke nicht.

Objektiv oder Objektive? Definitiv ein deutliches JA. Denn deine Themengebiete sind so breit gefächert, dass das nicht mit einem Objektiv geht.

Wenn ich Naturfotografie mal breit auffächere und deine anderen Bereiche mit einbeziehe, müsstest du einen Brennweitenbereich von 17-400mm abdecken.

Ach ja, und über ein Stativ solltest du nachdenken.

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Hallo HerrVorragend24 und willkommen bei GF!

Eine Kamera ist ein sehr persönliches Werkzeug, das zum Fotografen
passen muss. Deshalb empfehle ich Dir auch, nicht zu sehr auf andere zu hören  bei der Kamerawahl. Die meisten empfehlen einfach ihre eigene Kamera,  ohne überhaupt andere aus eigener Erfahrung zu kennen.

Eine Kamera muß gut in der Hand liegen und Du musst mit der Bedienung gut zurecht kommen. Das auszuprobieren kann Dir keiner abnehmen. Und sie muss zu Deinen fotografischen Ansprüchen und Schwerpunkten passen, und die kennst Du selbst am besten.

Außerdem wissen wir auch nicht, wie viel fotografische Erfahrung Du hast und warum Du Dir eine DSLR kaufen willst. Solltest Du in diesem Punkt noch nicht festgelegt sein, so käme auch eine gute Kompakt- oder Bridgekamera in Frage. Diese sind gerade für Anfänger oft erstmal weniger verwirrend,und gute Bilder kann man damit auch machen. Weitere Pluspunkte: Du musst weniger schleppen und brauchst Dich unterwegs nicht mit Objektivwechseln zu plagen – und Du sparst Geld.

Bitte glaube nicht, dass Du mit einer DSLR automatisch bessere Fotos machen wirst als mit einer guten Kompakt- oder Bridgekamera. Eine DSLR
bietet zwar mehr Potenzial, dieses können oder wollen viele Anfänger aber gar nicht nutzen. Ohne ein grundlegendes Verständnis der optisch-technischen Zusammenhänge geht es jedenfalls nicht.

Am besten gehst Du mal in ein Fotofachgeschäft (nicht Elektronikmarkt!) und probierst verschiedene Kameras und Objektive aus, am besten auch draußen bei Tageslicht. Probieren geht über (Testberichte und Meinungen anderer) studieren!

Den größten Einfluss auf die Bildqualität hat der Fotograf und nicht die Kamera. Deshalb würde ich Dir empfehlen, mehr Zeit und Energie auf die Weiterentwicklung Deiner fotografischen Kompetenz zu verwenden als auf die Suche nach der "perfekten" Kamera.

Und den zweitgrößten Einfluss auf die Bildqualität haben die Objektive. Deshalb sollte sie auch die mit Bedacht auswählen - Brennweite, Lichtstärke und Preis sind dabei wichtige Aspekte -, falls Du Dich für eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheiden solltest.

In diese Kategorie fallen auch die neueren, spiegellosen Systemkameras. Auch die könntest Du in Betracht ziehen, falls Du auf ein kleines und leichtes Gehäuse Wert legst und Dich der z. T. kleinere Sensor, der fehlende optische Sucher und die teureren Objektive nicht stören.

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Leider sagte mir da der Autofokus nicht so zu

In welchen Situationen? Was hat in der jeweiligen Situation nicht funktioniert bzw was sollte die Kamera besser können?

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HerrVorragend24 22.10.2016, 21:12

Ich weiß es nicht so recht. Das Scharfstellen war auch bei manuellem Fokus auf den ersten Blick kein Problem. Aber bei genauer Betrachtung war es nicht wirklich scharf. Genau so beim Autofokus. Es gibt wirklich viele Bilder, die durch den falschen Fokus nutzlos sind. Gerade wenn es mal schnell gehen muss, wäre ein guter Autofokus von Vorteil. Allerdings möchte ich auch nicht ausschließen, dass es an mir lag. Vielleicht auch am Objektiv. Allerdings habe ich auch von anderen Bekannten gehört, dass die 700D nicht das gelbe vom Ei ist. Ich kenne mich aber auch echt nicht aus...

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migebuff 22.10.2016, 21:25
@HerrVorragend24

Wenn die Fotos bei manuellem Fokus nicht scharf sind, liegt es nicht am Fokus.

"Wenn es mal schnell gehen muss" ist keine besonders präzise Aussage, daher kann ich auch kein Modell empfehlen. Keine Zeit, das richtige AF-Messfeld auszuwählen? Motiv zu unberechenbar, um es mit den vorhandenen AF-Feldern abzudecken? Motiv zu schnell für das AF-System? Wenn die 700D wirklich nicht ausreichen sollte, weil extrem actionreiche Sportfotografie betrieben wird, wird es wohl in Richtung 7D2 + USM-Objektiv gehen, nur wird das mit den 600€ dann nichts.

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Hier kannst du vergleichen, aber für 600 Euro gibt es keine Spitzen-Kamera.

http://www.chip.de/artikel/Top-10-Beste-DSLR-und-DSLM-bis-600-Euro-im-Test-und-Vergleich\_76847793.html

Ich bin ein begeisterter (D800) Nikon Fan. Da die D800 nicht mehr das neuste Produkt ist, bekommst du sie sicher zu einem sehr guten Preis.
Das ist eine Spitzen-Kamera.

http://www.chip.de/artikel/Nikon-D800-DSLR-ueber-1.000-Euro-Test\_55312465.html

https://www.amazon.de/s/ref=nb\_sb\_noss\_2?\_\_mk\_de\_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dpopular&field-keywords=D800

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