Welche Insolvenzart?

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2 Antworten

Eine selbständige Tätigkeit im Sinne des §304 InsO ist anzunehmen, wenn ein planmäßiges Auftreten am Markt vorliegt und die Tätigkeit zudem einen nennenswerten Umfang hat. Der BGH orientiert sich zu diesen Anforderungen an der Bagatellgrenze des §3 Nr.26 EStG und verneint diese Voraussetzungen bei jährlichen Einnahmen (nicht: Gewinnen!) von unter 2.100 Euro.

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Kommentar von LM219
10.05.2016, 15:12

Also doch die privatinsolvenz

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Regelinsolvenz: Kennzeichnung IN für Unternehmen bzw. Unternehmer.

Verbraucherinsolvenz: Kennzeichnung IK Für Personen, die keine selbständige wirtschaftliche Tätigkeit ausüben bzw. ausgeübt haben (z. B. ein Arbeitnehmer), dies gilt aber auch bei selbständigen Schuldnern, wenn sie weniger als 20 Gläubiger haben und gegen sie keine Forderungen aus Arbeitsverhältnissen bestehen (§ 304 I 2, II InsO).

Natürliche Personen können in beiden Verfahrensarten die Restschuldbefreiung erlangen.Infos z.B. zur Selbständigkeit während der Verbraucherinsolvenz :http://www.insolvenz-ratgeber.de/selbstaendigkeit-waehrend-der-verbraucher-insolvenz/2012/03/16/

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