Welche Informationen über den alten Arbeitgeber darf/soll man preisgeben?

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3 Antworten

Betriebsinterne Informationen sollte man nicht Preis geben, z.B. Informationen über Kunden, Produkte, etc. - Insolvenz ist etwas öffentliches. Aber ich würde es im Bewerbungsgespräch nicht unbedingt erwähnen, da es meines Erachtens auch nicht viel zur Sache tut. Du wechselst ja hauptsächlich aus anderen Gründen.

Danke, ich denke mir nur, dass der neue Arbeitgeber sich evtl. bei der alten Stelle über mich erkundigen könnte. Wenn er dann von der Insolvenz erfährt, könnte das den Eindruck erwecken, ich hätte den anderen Grund nur vorgeschoben.

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Eine Anmeldung zur Insolvenz ist keine interne sondern eine öffentliche Information.

Trotzdem solltest Du das nicht im Vorstellungsgespräch breittreten. Du hat einen plausiblen Grund für Deine Wechselabsicht, damit sollte es genug sein.

Bin mir halt nicht sicher, ob der neue Arbeitgeber irgendwann von der Insolvenz erfährt und dann denkt, ich hätte den anderen Grund nur vorgeschoben...

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@Sterntaler6401

Dass er das denkt, kannst Du nicht verhindern.

Da die Bewerbung sicher zumindest ein paar Tage zurückliegt, kann sie also nicht durch die Insolvenz forciert sein. Für den neuen Arbeitgeber ist es völlig egal, ob Deine Wechselabsicht sich auf die für Dich ungünstige Entwicklung oder auf die Insolvenz gründet.

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Man gibt generell keine Informationen über den alten Arbeitgeber preis, außer wer es war.
Alles andere fällt im weitesten Sinne unter Betriebsgeheimnisse.

Du kannst höchstens bei ähnlichen Arbeitsabläufen erzählen wie du es bisher gemacht hast, wenn dir das sinnvoller erscheint.

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