Welche Hunderasse passt zu einer Familie mit ein wenig Erfahrung?

14 Antworten

Hallo,

die meisten deiner "Anforderungen" sind reine Erziehungssache.

Das Alleinesein muss man allerdings über einen ziemlich langen Zeitraum trainieren, da reichen keine Sommerferien - sondern häufig braucht man dazu einige Monate. Vor allem, weil der Hund ja erst einmal viele Wochen braucht, bevor er überhaupt eine wirkliche Bindung aufgebaut hat - und erst dann, wenn er sich sicher fühlt - dann kann man vorsichtig mit diesem Training beginnen.

6 Stunden alleine sein finde ich für einen Hund schon ganz schön lang - eigentlich eher schon zu lange. 

Es gibt KEINE Hunderasse, die gar nicht haart. Es gibt Rassen, dann muss es aber tatsächlich auch die Rasse sein und kein Mix, die wenig haaren, weil sie ihr abgestorbenes Fell nicht verlieren. Solche Hunde erfordern dann aber den regelmäßigen Gang zum Hundefrisör, weil auch das abgestorbene Haar entfernt werden muss - und das muss ganz fachmännisch gemacht werden. Kostet Zeit und Geld.

Aber Hundehaare wird man immer auf dem Sofa, der Kleidung, dem Boden etc. finden, wenn man einen Hund hat - das ist einfach so!

Hunderassen mit einem ausgeprägterem Jagdtrieb gehören eher nicht in die Hände von "Anfängern", denn diesen Jagdtrieb kann man nie aberziehen, sondern nur kontrollieren. Das ist eine recht schwierige und aufwändige Erziehungsarbeit und gelingt diese nicht, dann wird man den Hund niemals ableinen können. Schade für den Hund und für den Halter.

Gutes Gelingen

Daniela

Ich würde dir raten einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Dort kannst du dich schon im Vorfeld mit ihm bekannt machen:) Es hängt so viel vom Hundecharakter, seiner Erziehung und seinen bisherigen Erfahrungen ab (nicht nur von der Rasse) Rasse no-goes für Anfänger sind für mich z.B: Australien Shepherd, Border Collie etc. also alle mit sehr hohen Beschäftigungspotenzial (solche anspruchsvollen Rassen bekommen schon mal Verhaltensauffälligkeiten wenn sie Unterfordert sind)

Schäferhund, Labrador, Goldenretriever, Pudel.... fallen mir spontan ein. Und auch Rottweiler (auch wenn man ihnen gern schlechtes nachsagt)

Das Hundeverhalten ist IMMER das Ergebnis der Erziehung und Haltung durch den Menschen.

Aber trotzdem finde ich den Besuch im Tierheim eine tolle Sache. Wenn man ein paar Nachmittage mit dem zukünftigen Familienmitglied verbringt, kann man gleich im Vorfeld gut einschätzen ob man mit ihm klarkommt. (es sitzen ja leider auch genug gut erzogene Hunde im TIerheim - für die früher mal jemand Zeit hatte und später dann einfach nicht mehr zum Lebensstil passten)

auch Goldies, Schäferhunde , Labradore können bei falschem Umgang und Unterforderung Problemverhalten entwickeln.

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@spikecoco

Es geht mir nicht um falschen Umgang sondern darum ob ein Hund für Anfänger geeignet ist. Bei den genannten Rassen reicht es einfach nicht mal eben 2 Std. spazieren zu gehen und ihn ein bisschen zu streichel (überzogen ausgedrückt). Jeder Hund auch eine noch so "familienfreundliche" Rasse, kann schwierig werden wenn man ihn nicht erzieht. Und jede Rasse hat eben auch vererbte rassebedingte Bedürfnisse, die einfacher oder schwerer zu erfüllen sind.

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@grafelli

Rasse no-goes für Anfänger sind für mich z.B: Australien Shepherd, Border Collie etc. also alle mit sehr hohen Beschäftigungspotenzial (solche anspruchsvollen Rassen bekommen schon mal Verhaltensauffälligkeiten wenn sie Unterfordert sind)

Schäferhund, Labrador, Goldenretriever, Pudel.... fallen mir spontan ein. Und auch Rottweiler (auch wenn man ihnen gern schlechtes nachsagt)

Heißt das jetzt dass Retriever und Schäferhunde einfach oder schwer sind? Erschließt sich mir gerade nicht so aus deinem Text.

Golden und Labrador Retriever sowie Schäferhunde sind extreme Arbeitstiere die genauso gefördert und gefordert werden möchten wie Aussies und Border Collies,

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@Certainty

Nein ganz so ist das nicht. Aber ich habe die Erfahrung gemacht (und auch in meinem Umfeld) das eben Schäferhunde (blablabla) leichter ausgelastet sind - rein Bewegungstechnisch. Das reicht bei Aussis (blablabla) nicht aus. Der Nachbarshund (BoderCollie- nur um ein Beispiel zu nennen) läuft den halben Tag den Zaun auf und ab und bellt Spaziergänger, Autos.... an - obwohl ihm sehr viel Bewegung angeboten wird. Hütehunde (schreibt man das so- sieht iwie falsch aus:D brauchen einfach mehr Beschäftigung, als körperliche Auslastung. Natürlich ist eine Beschäftigung für alle Hunde wichtig, aber wie oben schon geschrieben ist es bei manchen rassespezifischen Neigungen (wie jagdtrieb) schwieriger, diesen optimal nachzukommen bzw. sie zu kontrollieren. Und es ist keinem Anfänger geholfen sich z.B einen Kangal ins Haus zu holen. (Obwohl ich einen kenne der supergut erzogen ist- von einer erfahrenen Hundehalterin) Natürlich kann auch ein Anfänger, wenn er genug Zeit und Energie investiert, oder ein liebhaber einer gewissen Rasse ist glücklich mit einer anspruchsvolleren Rasse sein. Aber gefragt wurde nach einem "Anfängerhund", und einem "Familienhund" und deshalb habe ich Vorschläge gemacht... (Falls es dir aufgefallen ist - die Liste ist bei weitem nicht vollständig)

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@grafelli

Der Schäferhund von meinem Opa damals hatte die gleiche Störung. Absolut unausgelastet und hat alles und jeden angebellt und ist am Zaun hin und her gerannt. Körperlich Auslasten kannst du fast keinen gesunden Hund.

Nasenarbeit und geistige Auslastung wäre bei all den genannten Rassen wesentlich wichtiger. Und dann passiert sowas auch nicht.

Was allerdings auch nicht unterschätzt werden darf. Viele Border Collies etc leiden schnell unter Burnout, da sie nie gelernt haben abzuschalten und immer powern wollen. Das darf man auch nicht vergessen. Egal bei welcher Rasse sollte immer eine Balance bestehen. Und es gibt auch innerhalb der Rasse "schwarze Schafe" die ganz untypische Charakter haben.

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@Certainty

Denkst du Burnout könnte das verhalten des Nachbarhundes erklären? Würde da ein Hundetrainer helfen? Oder gibts da noch speziellere Ausbildungen?

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@grafelli

Nein, das habe ich auch nie behauptet. Der ist definitiv unterfordert und sucht sich ne Aufgabe.

Ein Hundetrainer kann helfen dem Menschen klar zu machen, was sie ändern müssen. Die spezielle Ausbildung ist da gleich inklusive. Denn der Hund kann nichts dafür. Wenn einem langweilig ist, sucht man sich Aufgaben das ist ganz normal.

Mit 2x 10 Minuten Nasenarbeit oder nem Mantrailing Kurs und zusätzlichen 2 Stunden spatzierengehen gehts dem sicher schon besser.

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@Certainty

Nein ich glaube eben nicht das es an der Unterfordung liegt. Die sind ja ständig mit ihm am spielen, arbeiten, spazieren gehen...... Und wenn  mal keiner hinsieht oder Zeit hat (und die sind beide nicht berufstätig)  läuft er am Zaun auf und ab....

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@grafelli

Hast du nicht erwähnt. Hellsehen kann ich noch nicht ;-).

Wenn es so ist, wie du beschrieben hast, dann wird er nie gelernt haben abzuschalten und ist überfordert. Er powert immer und immer weiter und wenn da keiner eingreift wird dieser Hund irgendwann Burnout oder Depressionen bekommen.

Ein Hun dmuss lernen auch mal auszuruhen und abzuschalten und sollte nicht andauernd beschäftigt werden.

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@Certainty

<

p>Das werde ich meinen Nachbarn dann mal sagen. (witzigerweise hat noch niemand "Hundetrainer" oder "Hundeschule" diesen Lösungsansatz vorgeschlagen) Das heißt die haben eigentlich die ganze Zeit in die falsche Richtung gearbeitet..... Immer mehr und immer mehr..... die neueste Macke ist die Kinder im Garten "zusammen zu treiben" Sieht für außenstehende witzig aus, aber für den Hund sicher eine große Belastung.

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@grafelli

Ist leider oft so, dass immer auf Leistung gearbeitet wird ohne auch mal zu schauen, dass ein Tier auch zur Ruhe kommen kann.

Kinder zu hüten ist tatsächlich normalerweise ein Symptom für "ich hab keine Aufgabe ich such mir eine". Man muss auch hier schauen, wie er ausgelastet wird. Ich empfehle gerne Nasenarbeit, da diese wirklich absolut auslasten kann, wenn man es richtig macht und das Tier danach platt ist und seine Ruhe auch mal einfordert, wenn es das gelernt hat.

Aber ich denke wirklich, dass er nie gelernt hat auch mal auszuruhen. Die wenigsten Hundeschulen und Trainer denken daran. Unsere Hundeschule bietet sogar Cool Down Kurse an, damit der Hund auch draußen mit anderen Hunden und in fremder Umgebung mal runterkommt. Hört sich anfangs an wie Geld verdienen fürs nichts tun, aber es ist äußerst wichtig für das Tier.

Meine kann es auch noch nicht. Aber wir sind auf einem guten Weg.

Ebenfalls musste sie lernen, dass es nicht ihre Aufgabe ist Nachbarshunde anzubellen. Sie hat die Aufgabe neben mir herzulaufen aber beschützen etc. ist meine Aufgabe nicht ihre. Das muss man bei manchen Hunden klar stellen.

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Ich kann Ihnen nur einen altdeutschen Schäferhund empfehlen. Ich selber bin mit altdeutschen Schäferhunden aufgewachsen. Mein damaliger Hund, war sehr familienfreundlich und sehr sozial im Umgang mit anderen Hunden. Genauso wie mein derzeitiger Hund. Wir sind damals als er noch ein Welpe war, regelmäßig in die Welpenschule gegangen, wo er den sozialen Umgang mit anderen Hunden gelernt hat. Heute würde er keiner Fliege was zu leide tun. Obwohl Schäferhunde als gefährlich gelten, kann ich nur das Gegenteil behaupten. Denn es kommt nur drauf an, wie man den Hund erzieht. Selbst ein Beagle könnte gefährlich werden, wenn er nicht die richtige Erziehung genossen hat. Mit einen altdeutschen Schäferhund, hast du definitiv ein schönes Leben. Er lässt dich seine liebe spüren. Kann länger alleine bleiben und ist sowohl spielfreudig als auch ruhig. Wenn er schon im jungen Alter den Umgang mit anderen Hunden und Menschen gelernt hat, wird er der beste Hund auf dieser Welt sein. Außerdem sieht er auch noch sehr schön aus.

LG Jessica

Schön, dass du dich so für die Altdeutschen Schäferhunde einsetzt - aber alle diese Dinge können alle anderen Hunderassen ganz genauso. Wie du selbst schreibst - es ist alles eine Erziehungssache.

Nur das "länger alleine bleiben" sollte man genau definieren, denn mehr als 4 - 5 Std. sollte ein Hund nicht vom "Rudel" getrennt sein.

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