Welche Hunderasse ist für Anfänger am besten geeignet?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Anfängerrassen gibt es nicht.

Die Rassen, die Du ausgesucht hast - können jagen! Auch wenn Du schon welche in Pflege hattest, die nicht gejagt haben - heißt das nicht zwangsläufig, daß die Rasse nicht jagt.

Für den Anfang würde ich auf keinen Fall eine Rasse empfehlen, die jagt. Denn das ist eine sehr schwierige Sache.

Es heißt oft, Labis wären einfach - tolle Familienhunde etc. Leider kenne ich jede Menge Labis, deren Besitzer absolut nicht mit ihnen zurecht kommen. Weil die davon ausgingen, daß Labi nicht jagt und das Labi mit einer Stunde am Tag Spaziergang glücklich ist. Das ist allerdings nicht so. Labis müssen auch richtig raus und ausgepowert werden. Einige Labis jagen auch.

Du schreibst zwar wo Du wohnst - mehr aber auch nicht.

Du mußt Dir im klaren sein, was Du einem Hund bieten kannst. Wie oft und lange kannst und willst Du täglich raus? Willst Du Hundesport machen oder eher einen Hund, dem Spaziergänge ausreichen? Soll er wachen bzw. darf er wachen oder lieber nicht etc.

Ich würde an Deiner Stelle jetzt erst mal ein paar Bücher lesen über z. B. Hundeerziehung, Problemhunde, Rassebücher über die Hunderassen, die zur Auswahl stehen, Hundepsychologie, Hundesprache etc.

Rüter hin oder her - ich finde zwar den Hundeprofi lustig und er hat auch einige gute Tipps - nur er ist nicht der Hundegott. Im Gegenteil, es gibt viele Trainer, die weitaus besser sind als er. Also kauf Dir bitte nicht nur Rüter Bücher.

Ich hoffe, Dir ist klar, daß es eine Entscheidung für die nächsten 10 bis 15 Jahre ist? Hast Du die Zeit und die Möglichkeit? Ist Hundi tagsüber alleine oder nicht? Auch nicht in 5 oder 10 Jahren? Was ist im Urlaub oder wenn Du mal krank bist? Hast Du rund 150,-- Euro monatlich zur Verfügung für den Hund (Steuern, Versicherung, Essen, Tierarzt sowie Rücklage für Tierarztkosten etc.)?

Was ist, wenn Hundi Probleme macht - wenn er nicht so wird, wie Du es Dir vorgestellt hast? Bist Du bereit zum Trainer zu gehen, Monate lang an Dir zu arbeiten etc.?

Und wenn das alles klar ist - dann kannste Dir überlegen, was für eine Rasse in Frage kommen könnte.

Finde von A bis Z diesen Beitrag toll, weil er mir aus der Seele spricht und ich ebenso argumentieren würde. Hunde brauchen vor allem eines : Zeit. die Bereitschaft bei jedem, wirklich jedem Wetter rauszugehen ist selbstverständlich. Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter. Es gibt solche und solche Labbis. sie sind sehr intelligent und wollen deshalb körperlich und geistig ausgelastet werden. Wer da schreibt, Labbis wären zu langweilig, hat keine Ahnung. Ich glaube Golden Retriever sind etwas sanfter.

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Hey, Für einen Anfänger wären auch Hunde aus dem Tierheim eher weniger geeignet, da sie Erfahrungen eglicher Art hatten, und deswegen speziell behandelt und erzogen werden müssen,usw... Für einen Anfänger wär ein Labrador sehr geeignet. Sie haben nicht nur diese Eigenschaften, die du aufgezählt hast, sie sind auch sehr klug, Menschenbezogen und Ruhig. Im Allgemeinen. Natürlich gibt es Labradore, die nicht wirklich diesen Eigenschaften entsprechen. Deswegen: Augen auf beim Hundekauf! Wenn die Eltern sehr Aufgeweckt, vllt sogar zu aufdringlich oder sogar aggressiv sind, dann lieber Finger weg, denn sie ist das Vorbild, so ähnlich werden die kleinen sich dann auch verhalten, wenn kein Sachkundiger diese rechtzeitig umerzieht. Im Allgemeinen: Labradore sind meiner Meinung nach sehr gut für Anfänger geeignet, jedoch beachten, dass die Eltern des Welpen ruhig und gelassen sind, dann wirst du weniger schwierigkeiten bei der Erziehung haben. Lies aufjedenfall vorher Fachbücher über Hundesprache, Wepenerziehung und Beschäftigungsmöglichkeiten. Wende dich am besten an Martin Rütter Bücher bzw DVD´s. Viel spaß ;)

Jaa ich gucke auch jeden Samstag abend Martin Rütter- Der Hundeprofi auf vox kann ich nur empfehlen!

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Gerade weil sie Erfahrung im Zusammenleben mit Menschen haben, sind Tierheimhunde besonders geeignet für Anfänger - ich versteh nicht woher immer diese Gerüchte kommen!?

Klar, gibt es Hunde die schlechte Erfahrungen gemacht haben oder die traumatisiert sind - so einen habe ich auch, aber a) habe ich den bewusst ausgewählt und b) wusste ich worauf ich mich einlasse - Gerade deshalb weil ich a) die eher schwierigen Rassen mag und b) Freude daran hab mit dem Hund zu arbeiten. Die Aussage, dass jeder Tierheimhund eine Sonderbehandlung braucht ist einfach falsch.

P.S. Der Rütter vielleicht kein Kuttert, aber das Rad hat er trotzdem nicht neu erfunden... ich find´s schade dass er sogar bekannter ist als Bloch, Mc Connell oder Rugaas, mal ganz abgesehen von Feddersen-Petersen, Mech, Pryor oder Evans

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@niska

Martin weiß ne Menge und er läuft mit seinen Methoden konform mit z.B. Bloch. Allerdings sind z.B. Bloch und gerade Frau Feddersen-Petersen zu einer Zeit "aktuell" gewesen, in der Hundeerziehung auf dem Schäferhundeplatz stattgefunden hat. Ich kann jedem Hundeneuling das Buch "Der Wolf im Hundepelz" von Günther Bloch nur ans Herz legen. Ich war bei Seminaren von Bloch und von Rütter und es ist jedes Mal wieder toll gewesen mit ihnen zu reden...

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@chynah

Ich find den Rütter auch nicht furchtbar - wie gesagt, da steh ich anderen TV-Hundetrainern kritischer gegenüber.

Was mich eigentlich stört, ist dass hier immer mehr Leute auftauchen, die einen TV-Hundetrainer als erste Quelle der Weisheit bezüglich Hunden nennen. Denn da besteht immer das Risiko, dass die Leute, dass was der Rütter im Fernsehen macht einfach mal so in die Praxis umsetzen.

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Labrador ist eine gute Wahl. Habe selbst eine Hündin, die auch trächtig war vor Jahren, 8 Welpen, die ich in gute Hände vermittelt habe. Habe natürlich auch nach einiger Zeit nachgefragt, wie es den Hunden geht. Die Leute waren alle begeistert, was für tolle Hunde das sind , habe sie natürlich liebevoll aufgezogen. Kann ich dir nur empfehlen. Aber es gibt auch viele tolle Mischlinge.

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