Welche hunderasse ist die beste als familienhund?

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11 Antworten

Es gibt keine "beste" Rasse als Familienhund.
Und anstatt nach deiner perfekten Rasse zu suchen, solltest du mal überlegen (und auch in deiner Frage hier auf GF erwähnen) was du dem Hund bieten kannst und wie er leben würde.

Damit meine ich jetzt nicht Haus mit riesigem Garten - sondern viel eher:
• wie lange wäre der Hund alleine
• wie viel Zeit kannst du dir nehmen, damit der Hund am Anfang nie! alleine ist?
• usw.

Und, was deine Auswahlkriterien betrifft:

1) "Charakter"
Was meinst du denn direkt mit Charakter? Menschenfreundlich, lieb etc.? Das kann jeder Hund sein. Kein Lebewesen wird böse geboren. Entweder wäre es durch einen Menschen "antrainiert" oder der Hund hat schon vieles erlebt und hat schlichtweg Angst (was sich in Aggressivität umwandeln kann).

2) "Intelligenz"
Jedes Lebewesen ist auf seine individuelle Art "intelligent".
In der Hundewelt gelten bsp. Border Collies als sehr intelligent (was aber kein Vorschlag für dich ist - diese Rasse braucht eine Aufgabe die kaum einer bieten kann) - aber dann frage ich mich, woran man Intelligenz misst? Ist ein Labrador intelligent, weil er seinen Menschen bewusst gefallen will oder ist ein Border Collie intelligent, weil er 30 Kunststücke kann?
Für mich ist Intelligenz nicht, wie viele Kunststückchen ein (in dem Fall) Hund kann und wie schnell er diese lernt.

3) "Fähigkeiten"
??? Was meinst du denn mit Fähigkeiten? Sowas wie den Jagdtrieb? Oder Kunststücke?

4) "nicht nur vom Aussehen"
Das sollte a) nicht *das* Auswahlkriterium sein und b) "nicht nur"? Die beste und hübscheste Rasse als Familienhund oder wie?
Nebenbei, "Schönheit" liegt im Auge des Betrachters.

5) "ich will einen Hund der schnell ist"
Du *willst* einen Hund der "schnell" ist? Wofür? Jeder Hund kann rennen und ist demnach schnell. Jedenfalls schneller als viele Menschen. Fast alle Hunde würden wohl uns Menschen überholen (außer man heißt Usain Bolt ;o)).

6) "spielerisch"
Ist jeder Hund irgendwie (jedenfalls kenne ich keinen, der wirklich überhaupt nicht spielt).
Manche spielen lieber mit Kuscheltieren, manche mit Bällen und manche mit ihren Menschen. Manche Hunde (hauptsächlich Tierheimhunde) brauchen öfter länger, bis sie anfangen zu spielen. Meine Hündin (aus einem Tierheim) konnte am Anfang überhaupt nichts mit Spielzeug anfangen, weil sie es schlichtweg nicht kannte. Und das geht vielen Tierheimhunden so. Aber das ändert sich meist früher oder später.

7) "fröhlich"
Das ist er, wenn er keine 8h tagtäglich alleine ist.
Also, sorry, aber ist dir klar, was du hier für Anforderungen an den Hund stellst? Er soll "fröhlich" sein...?
Nochmal: Jeder Hund ist fröhlich, wenn sein Rudel da ist. Und nicht nur das: Ich kenne Tierheimhunde, eingepfercht hinter Gittern, bekommen kaum Aufmerksamkeit (da die Leute viele viele Hunde versorgen müssen), sitzen im Winter in der Kälte - und trotzdem sind sie fröhlich.

8) "nicht nervig"
Jeder Hund kann "nervig" sein.
Beispiel: Hund will spielen/raus, du aber lieber schlafen/fernsehen.
Da kann das schonmal "nervig" sein. Oder wenn man im dicksten Regen/Schnee/Nebel/in der dicksten Hitze raus muss.
Oder wenn man seinem Hund was beibringen will und er macht es nach dem 50000x immer noch nicht.
Das hängt immer von der Geduld des jeweiligen Menschen ab.

9) "auch nicht aggressiv"
Wie ich schon bei Punkt 1) schrieb: Kein Lebewesen wird böse geboren.
Entweder es wurde mehr oder weniger eingeprügelt von einem Menschen oder der Hund hat schon einiges erlebt (was auch auf prügeln hinauslaufen kann...).
Aggressivität ist entweder ein "Missverständnis" (Kind klaut Hund Knochen, schlägt Hund etc. und Eltern werden verrückt und wollen Hund am liebsten einschläfern, wenn Hund sich wehrt) oder einfach Angst.
Manche ängstliche Hunde werden "aggressiv".

Sorry, aber nach deinen Auswahlkriterien finde ich, das du für einen Hund (noch) nicht bereit bist.

Ich verstehe auch nie, weshalb so viele nach *der* Hunderasse suchen.

Was ich dir (wenn tatsächlich irgendwann ein Hund bei dir einzieht) empfehle: Ab ins Tierheim.
Da sitzen so viele tolle Hunde (aus den unterschiedlichsten Gründen - Tierheimhunde sind nicht durch die Reihe "Problemhunde").
Und, je nach dem wie du dazu stehst, kann es auch ein ausländisches Tierheim sein.

Sei mir nicht böse, aber nachdem ich deine Frage gelesen hatte, dachte ich eher, dass dahinter eine 10-Jährige steckt. Denn Kinder schreiben gerne mal solche Auswahlkriterien und "ich will".

LG

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Hey, ich kann dir nur die Australian Shepherds empfehlen! Es sind tolle treue Familienhunde, die nicht so viel Bewegung brauchen, wie man es erwartet (man kann das ihnen nur antrainieren). Wir gehen fast nie spazieren, da wir die Hunde nur mit an unseren Stall nehmen. Das man ewig lange mit denen spazieren gehen muss trifft nicht zu. Sie haben eine richtig gute Ausdauer, können aber genauso gut auch paar Std lang Ruhe halten. Wenn man sie in ein Restaurant oder egal wohin mit nimmt, hört und sieht man sie nicht. Sie sind weder unruhig, zappelig noch Kläffer. Man kann sie überall mit hin nehmen und sie benehmen sich immer. Sie sind sehr lernfähig und kapieren schnell. In kürzester Zeit beherrschen sie alle wichtigen Kommandos aufs Wort. Unsere sind von einem ruhigen Schlag (sie sind alles andere als hyperaktiv, agressiv und nervig) und sie sind nicht zum Hüten gezüchtet sondern als Familienhund. Bei einer angemessenen Erziehung hören sie total gut. Man darf nicht zu sauer werden, wenn sie etwas anstellen und nicht zu sehr mit ihnen schimpfen, weil die Hunde sehr sensibel sind. Wir waren noch nicht einmal in die Hundeschule. Sie bekommen bei uns auch keine Leckerlies, sondern werden nur mit der Stimme gelobt. Wir würden uns niemals mehr für eine andere Rasse entscheiden, da uns die Australian Shepherds in jeder Hinsicht begeistert haben. Unseren letzten Wurf (war auch der erste;) ) haben wir jeweils an Familien ohne Pferde etc. also nur als Familienhunde verkauft. Für jede Familie war es der erste Hund. Wir haben bis jetzt vollkommen positive Rückmeldungen bekommen und alle sind super glücklich mit ihren tollen Hunden! Sie sind auch schnell, intelligent, spielfreudig, intelligent und haben tolle Charakter. Zudem sehen sie wirklich toll aus und sind vom pflegen her sehr unproblematisch (bürsten sie sehr selten)! Anbei noch ein paar Bilder von unseren Hündchen (Mutter black tri, Töchter red tri und blue merle). Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen? Lg:)

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Kommentar von huccci
26.01.2016, 00:02

Glaubst doch selbst nicht, dass ein aussie nur wenig Bewegung braucht ^^

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Kennt ihr da was?

es gibt unzählige Hunde/Rassen die diesen Kriterien entsprechen. 

Aber die Rasse/der Hund der zu Frau Meier passt muß nicht zu Frau/Herr Volvere passen. 

Schau Dich am besten mal in verschiedenen Tierheimen um. Dort sind  bestimmt mehrere Hunde so wie Du Dir Deinen Hund vorstellst.

Zuvor solltest Du allerdings Bücher über Hunderassen, Hundehaltung und Erziehung lesen!

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Geh bitte ins Tierheim und guck ob da ein passender Hund für dich ist.
Auch Mischlinge und Tiere über 3Jahre sind schnell und intelligent und vorallem liebesbedürftig.
Dort findet sich bestimmt ein passender Begleiter für dich.

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Hast du denn genug zeit für den Hund?

Und was verstehst du unter nicht nervig? Wenn du einen Welpen willst wirst du Monate lang VIELE nerven brauchen da er wie ein Baby ist. 

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Ich kann den Labrador sehr empfehlen, da er sehr leicht zu trainieren ist! allerdings kannst du auch mal in einem Tierheim nachfragen ob sie da ein lieben Hund für dich haben. Denn dort gibt es auch sehr süße und liebe Mischlinge. :)

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Labradore sind tolle Familienhunde, welche auch "Anfängerhunde" sind. Also falls du noch nie einen hattest ist ein Labrador perfekt :). Ich wprde mir auch sofort einen Labrador kaufen, wenn es meine Eltern erlauben würden.

Wenn nicht, was hälst du von 'nem Golden Retriever? Border Collie? Du musst dich eben erkunden, was dir am ehesten zu sagt ^^

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Kommentar von Isabelle1910
24.01.2016, 22:56

Auf keinen Fall ein Border Collie

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Kommentar von spikecoco
25.01.2016, 12:21

Anfängerhunde, frage mal die Besitzer der beiden Labbies aus meinem Auslaufservice, wie sie mit ihren beiden Tieren zurecht kommen.  Denn auch nach 5 und 7 Jahren haben sie ihre beiden Irwische überhaupt nicht im Griff. Denn auch "Anfängerhunde"? können innerhalb einer Rasse verschiedene Charaktere haben.

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Wie wäre es mit einem Retriever. Egal ob  Labrador oder Goldi zB.

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Du beschreibst einen Collie.

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Wer kümmert sich um den Hund, wenn Du 8 Std arbeitest?

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australien sheperds

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Kommentar von Dailytwo
24.01.2016, 20:11

Sind Arbeitstiere und dementsprechend anspruchsvoll und temperamentvoll, müssen ausreichend beschäftigt werden

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Kommentar von volvere
24.01.2016, 20:22

Yuyake, danke für deine anwort...  :)

Hast du vll ein bild von deinem hund?

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Kommentar von volvere
24.01.2016, 20:38

Danke, ich überlege mir gerade ob ich mir einem kleinen oder großem hund besorge.  Ich werde mir deinem vorschlag auf jedem fall merken..  :)

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Kommentar von volvere
24.01.2016, 20:42

Deine hund sieht übrigens gut aus

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Kommentar von Isabelle1910
24.01.2016, 23:00

Diese Hunde sind extrem schwierig und man muss verdammt Glück haben. Meine Tante hat sich auch einen geholt, aber der ist ziemlich schwer zu erziehen. Vor allem als Ersthund oft nicht geeignet.

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