Welche Hunderasse ist als Familienhund geeignet?

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16 Antworten

Das kommt meistens auf jeden Hund individuell an

Hallo Markus,

1. Jeder Hund ist individuell und hat seinen eigenen Charakter. Es stimmt, dass Hunde ihre rassentypischen Eigenschaften besitzen, aber diese können mehr oder weniger ausgeprägt sein. Ihr herangezüchtetes, selbstbelohnendes Verhalten, ist die Ursache hierfür. Bedeutet, das Tier tut bestimmte Dinge, ohne das er etwas von uns dafür erwartet, da es für ihn schon eine Belohnung ist, es nur zu tun.

2. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass ein Hund sein Herrchen / Frauchen "beschützen" muss. Es ist nämlich genau umgekehrt. Die Familie / das Rudel beschützt immer das Familienoberhaupt / der Rudelführer, welches, bei einer gesunden Beziehung zwischen Mensch und Hund, immer der Mensch sein sollte. Wenn der Hund es trotzdem tut, dann nur, weil diese Rolle Herrchen / Frauchen nicht übernimmt.

3. Ein Hund ist immer das, was man aus ihm macht. Die Erziehung und Beziehung zwischen euch und dem Tier entscheidet letztendlich, ob der Hund ein "guter" Hund für die Familie ist. Auch wenn manche Rassen eher dafür geeignet sind, so kann jede Rasse "Probleme" machen. Daher ist es wichtig, sich nicht nur mit den Rasseeigenschaften auseinanderzusetzen, sondern auch mit Hundeerziehung allgemein.

4. Viel wichtiger, als die Rassefrage, ist, ob ihr die Bedürfnisse eines Hundes erfüllen könnt. Unabhängig von der Rasse, braucht jeder Hund Bewegung, Disziplin, Zuneigung (und zwar genau in dieser Reihenfolge). Ihr könnt so ein Gemeintschaftswesen nicht länger als 4-5 Stunden am Tag alleine (ohne seine Bezugspersonen) lassen und selbst wenn, muss er das gelernt haben. Einen Welpen dürft ihr nie alleine lassen.

Ich hoffe, ich konnte euch damit helfen. Alles Gute.

Kein Hund sollte als Beschützer für den Menschen eingesetzt werden. Der Mensch muss den Hund beschützen, nicht andersrum. Für die Sicherheit des Rudels ist der Rudelführer zuständig, und diese Position ist für den Hund in unserer Gesellschaft nicht zu tragen.

Geh ins Tierheim und lass dich dort beraten. Jeder Hund, auch innerhalb einer Rasse, ist im Wesen und Charakter individuell. Es gibt genau so folgsame Terrier wie Labradore, die über Tisch und Bänke gehen. Die Erziehung und Bindung zum Halter machts, nicht die Rasse.

Wenn ein Dobermann erst mal anfängt dichzu beschützen, sitzt er als nächstes im Tierheim.

Nein, unsere Hunde sollen uns nicht beschützen, sie haben Anspruch auf Schutz von uns, wir sind doch die Rudelführer, die, die wissen wo`s langgeht, wir haben die Verantwortung die Gruppe zu schützen, nicht der Hund. Du mußt dem Hund Sicherheit geben und nicht umgekehrt, Ist der Hund unsicher, kann jede Situaion aus dem Ruder laufen, und mit einem Dobi ist das besonders unlustig.

Also vergiß die Schutzsache... Einen Dobermann würde ich nicht zu einer hundeunerfahrenen Familie geben. Das sind sehr klare, sehr direkte, sehr empfindsame Hunde, da muß man selbst auch so sein, klare Körpersprache, klares Verhalten, konsequentes Verhalten. Und nein, mit konsequent meine ich nicht streng. Konsequenz bedeutet, das man meint was man sagt oder zeigt, und erwartet, weil der Hund jeden Zwiespalt sofort bemerkt und dann selber unsicher und ungenau wird. Das gilt für alle Hunde, aber für Hunde wie den Dobermann noch mal ein bischen mehr.

In einer Familie, wird aber jeder ein bisschen erziehen, da ist es nicht so einfach, strukturiert zu sein, da ist man abgelenkt, da meint jeder was anderes. Das kann mit so einem Hund schwierig werden.

Ein toller, sportlicher, kluger, mutiger, lustiger und vor allem nicht überzüchteter Hund wäre zB. ein Mittel- oder Großpudel. Oder ein Boxer aus einer Linie mit Nase. Oder ein Mischling oder Rassehund aus dem Tierheim mit guten Nerven, der schon was kann. Dazu würde ich sowieso jedem Anfänger raten. Erst mal nen Hund und nach der Erfahrung erst einen Welpen.

als eine Art "Beschützer" gut geeignet sein

Deine Familie sowie auch den Hund solltest Du beschützen! 

für alle Schäden die Dein Hund verursacht bist Du als Halter haftbar!

kauf Dir erst mal Bücher über Hundehaltung und verschiedene Rassen und finde heraus, welchem Hund Du gerecht werden kannst!

oder in die umliegenden Tierheime gehen, dort sind sicherlich einige Hunde dabei die zu Euch passen!

Ich an deiner Stelle würde mich mal im Tierheim umschauen. Da gibt es superviele liebe Familienhunde die ein zu Hause suchen und dort wirst du auch beraten welcher Hund zu euch passt, denn die kennen ihre Tiere. Außerdem könnt ihr durch vorheriges Gassi gehen usw. testen ob der Hund euer neues Familienmitglied sein soll. Ich hab meinen Hund auch aus der Tierrettung und was Kinder und Menschen angeht ist er einfach der perfekte Hund! (Er ist übrigens ein Boxermischling aus Ungarn) ;)

Hunde mit einem ausgeprägtem Beschützer Instinkt sind NICHT für FAMILIEN geeignet weil der Hund sich nur auf eine Person prägt und diese beschützt. Beispielsweise der Hund prägt sich auf deine Mutter(der Hund beschützt nur deine mutter) und dann streitest du dich mit deiner Mutter nur ein ganz kleines bisschen und fuchtelst mit der Hand rum oder so und es kann passieren das der Hund sich aus seinem Instinkt angreift weil er denkt du könntest deine mutter Verletzen

Letztendlich bist du es der den Hund zu beschützen hat, nicht umgekehrt denn ein Hund mit starkem Beschützderinstinkt bei einem unsicheren Menschen ist nur eine entsicherte Waffe.

Hallo lieber Markus :)

Auf deine Frage kann ich nur sagen, es gibt nicht EINE richtige Antwort, sondern mehrere. Verschiedene Hunderassen besitzen ganz unterschiedliche Eigenschaften. Es gibt Hunderassen, welche überhaupt nicht als Familienhunde geeignet sind, und Hunderassen, welche perfekte, liebevolle, treue, verspielte Familienhunde sind.

Zu dem Doberman der dir empfohlen wurde kann ich leider nicht von wirklich guten Erfahrungen als Familienhund reden. Wir hatten früher einen Doberman auf unserem Land und dieser war eher als tierische Alarmanlage gut. Als reinen Familienhund würde ich ihn jetzt nicht bezeichnen.

Wir hatten früher viele Hunde da wir so etwas wie einen eigenen Nebenbei-Bauernhof betrieben haben. 

Wir hatten außerdem einen Schäferhund. Dieser war schon Recht familienfreundlich. Bis wir dann irgendwann in die Stadt gezogen sind und er einen meiner Freunde in's Bein gebissen hat. Dies war sehr verwunderlich, da er sonst immer die Ruhe in Person war. Wir vermuten, der Hund ist durchgedreht weil nicht mehr so viel Platz und Bewegung zur Verfügung stand, wie auf unserem Bauernhof. 

Dies ist genau das worauf ich hinaus will: Du musst einige Sachen beachten wenn du die Frage nach einen Familienhund stellst. Wie viel Platz hast du zur Verfügung? Soll der Hund sehr verspielt sein? Oder soll er mehr als ruhiges lebendes Kuscheltier für deine Kinder gelten? Wie viel zeit kannst du aufwenden um mit ihm Gassi zu gehen? 

Wenn du einen Hund suchst der gemütlich Zuhause im Körbchen liegt und sehr verkuschelt ist, dann suchst du einen anderen Hund als wenn du einen suchst der mit dir im Park hol das Stöckchen spielt. Außerdem ist die Größe des Hundes noch sehr wichtig. Wie groß darf er denn werden damit a) der Platz ausreicht und b) du dir keine Sorgen machen musst dass deine Familie vor dem Hund Angst hat.

Ich kann dir hier aber ein paar Hunderassen verschiedener Größen nennen mit denen wir sehr gute Erfahrungen als Familienhunde hatten:

 - verschiedene Collierassen (Langhaarcollie)

- Rhodesien Ridgeback

- Havaneser

- Beagle (auch wenn wir die Erfahrung gemacht haben das diese unendlich verfressen sind, gefühlt noch mehr, als andere Rassen)

- Berner Sennenhund

- Golden Retriever (meiner Meinung nach sehr zu empfehlen, sehr schöne Familienhunde)

- Labrador (hat aber sehr viel Energie, mach dich auf etwas gefasst)

Einige weitere Beispiele, und den Charakter der jeweiligen Hunde kannst du wunderbar auf dieser Seite hier einsehen.

http://www.dehunderassen.de/familienhunde

Hoffe es ist etwas für dich dabei und man kann schon bald ein Bellen aus deinem Vorgarten hören :)

MFG Erik

Revic 25.10.2016, 22:50

Border Collies leben in einer Schäferfamilie auch als tolle Familienhunde, bei einer Stadtfamilie haben sie jedoch nichts zu suchen.

Es kommt nicht auf die Rasse an sondern darauf, was die Familie dem Hund bieten kann und möchte.

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RatgeberPro 25.10.2016, 22:57
@Revic

Ja eben, das meine ich ja :)

Man kann nicht allgemein sagen es gibt DEN Familienhund. Man muss wissen was man vom Hund erwartet (soll aktiv sein, viel Stress durch Kinder aushalten, etc.) und was man dem Hund, wie du gesagt hast, bieten kann (genug Platz, genug Zeit, selbst die Geldfrage muss geklärt werden).

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Bitterkraut 26.10.2016, 14:11

Alle diese Rassen hattet ihr schon? 

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RatgeberPro 26.10.2016, 18:37
@Bitterkraut

Ja, hatten früher natürlich mehr Hunde als heute. Auf dem Bauernhof hatte man einfach mehr Platz als heute auf dem Hof in der Stadt :)

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Alle Hunde.
Ganz einfach.
Es gibt eben Hunde die für die Arbeit gezüchtet worden sind aber Familien Hunde sind sie trotzdem.

Bitterkraut 25.10.2016, 22:43

Im Prinzip magst du recht haben, aber für eine Hundeanfängerfamilie sind defintiv nicht alle Rassen geeignet. Da würde ich immer will-to-please-Hunde mit gutem Nervenkostüm, die robust und nicht überzüchtet sind, empfehlen. 

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MalinoisDogBlog 25.10.2016, 22:52

Das stimmt.
Unser erst Hund war und ist der Malinois, es läuft alles Top.
Aber ja, Hunde wie Labradore aus der Showlinie sowie die Anderen sind durchaus gute "Anfänger Hunde"
Gute Nacht noch.

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Golden Retriever ist der geeignetste Familienhund. Aber Achtung.... das sind Fressmaschinen.

Hallo Leute, es ist echt so das jeder Hund bei guter Erziehung ein Familiehund ist und bei schlechter nicht, daher ist der Einzige Tipp hol dir keinen Hund der entweder zwischen dem 6 und bei großen Rassen 14 Monate, bei kleinen 9 Monate oder einen Hund über 8 Jahren kann man auch nur mit ganz viel Konsequenz erziehen! Also ich hab als ersten Hund einen Australian Shepherd, hat will to please und ist sportlich ihn hat mir meine Mama und ne gute Freundin empfohlen meine Ma hatte aber als ersten Hund einen Martin Espaniol und keine Jahr später einen Neufundländer! 

Lapushish 26.10.2016, 09:55

Auf keinen Fall ist JEDE Rasse ein toller Familienhund. Versuch mal, einen kaukasischen Owscharka in deine Familie zu integrieren...
Außerdem kommt es auch auf die Bedürfnisse der Hunde an. Welche Familie mit Kindern hat beispielsweise Zeit, mit einem Husky am Tag 40km Zugsport zu machen?

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stefhoef 20.01.2017, 12:38
@Lapushish

Eine gute Freundin hat 2 Kinder und Züchtet Huskys! Oh fehlgriff in meinem Rudel befindet sich schon einer! Leicht, nein, aber wenn mann keine Arbeit will dann brauch man keinen Hund! Duff war schon da als meine Tochter 2 1/2 und kommt aus dem Tierheim! Also nichts Wisser bitte MUND ZU!!! 

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American Pitbull, die sind kräftig, gehorchen gut und sind in der heutigen Zeit absolut zu gebrauchen. 

Ich würde ein Golden Retriever nehmen

Familie mit Kindern?

Golden Retriever sind sehr lieb und verfressen. Lies dich aber mal bitte ein und gehe mal in eine Hundeschule, schau es dir erst an. Frag andere Besitzer, was es heißt, so ein Lebewesen großzuziehen usw.

Ausm Bauch heraus kaufen und dann nach Weihnachten wieder abgeben ist ja auch nicht das Wahre vom Ei.

Lapushish 26.10.2016, 10:01

Das Wahre vom Ei :'D

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