Welche Hunderasse eignet sich für meinem Alltag?

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11 Antworten

Dalmatiner sollen gute Hunde fürs Ausreiten sein.Sie sind sportlich, aktiv und haben keinen zu großen Jagdtrieb.

Habe gelesen,dass du gerne einen Boxer hättest,Boxer würden eigentlich auch gut gehen,sie sind auch sehr Sportlich.

Hauptsache der Hund hat Spaß daran und ist gut erzogen.

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Kommentar von Tessakk
23.04.2016, 16:11

Danke:) :)))

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Warum sollte ein Hund (egal welcher Größe) aufs Pferd losgehen ? Das liegt doch an dir als Besitzer, solche hündischen Anstalten im Keim zu unterbinden.

Unser "großer" Hund ist jetzt nicht unbedingt ein Freund von Pferden, aber er käme definitiv nie auf die Idee, auf eines loszugehen....

Gleiches gilt für den Wunsch, den Hund zum Ausreiten mitnehmen zu können. Ob das geht oder nicht, liegt meiner Meinung nach auch mehr an der Erziehung als an der Rasse.

Der Hund muss gut abrufbar sein, sollte er einer Jagdhundrasse angehören, musst du seinen Jagdtrieb 100% unter Kontrolle haben, seine Größe sollte natürlich angemessen sein, dass er bei längeren Ausritten oder schnelleren Gangarten gut mitkommen kann.

Mir kommt es immer so vor, als würde man irgendwelche "Spezialrassen" suchen, um sich die ganze Erziehungsarbeit zu sparen.

Natürlich kann die Erziehung je nach Temperament und Charakter des Tieres mal einfacher und mal schwerer ausfallen, nachdem jedes Tier egal welcher Rasse aber seinen eigenen Charakter hat, ist man mit der Auswahl einer bestimmten Rasse definitiv nicht zwingend "auf der sicheren Seite"....

Im alten Stall hatten wir einen Labrador, der nicht auf Pferde losging, ich kenne Leute die einen Border Collie, einen Dackel-Mix und Australien Shephards haben, die nie auf die Pferde losgingen und selber habe ich einen griechischen Mix aus dem Tierschutz und einen Jack-Russel-Mix. Von denen käme keiner auch nur Ansatzweise auf die Idee, auf ein Pferd loszugehen.... 

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Klar. Das auf Pferde losgehen, ist allerdings Erziehung!

Du brauchst einen mittelgroßen und lauffreudigen Hund, der bei Ausritten gut mithalten kann. Und am besten einen Hund, der nicht jagt.

Mein eigene Hündin ist mittelgroß, lauffreudig, bei Pferden gut erzogen. Leider aber ist sie eine passionierte Jägerin. Und da ich sie erst als erwachsene Hündin bekommen habe - Mischling aus dem Tierheim - kann ich ihr das auch nicht abgewöhnen. Wenn sie einen Hasen sieht, ist sie weg. Und das ist sehr nervig. Ich nehme sie daher nur von Oktober bis Mitte Januar mit, da dann die Hasen weg sind. Wo auch immer sie hin sein mögen. Ich hoffe, nicht alle erschossen.

Angesichts meiner Hündin würde ich von allen Terrierrassen und Mischlingen abraten.

Eine Bekannte hat einen Dalmatiner, der am Pferd toll mitgeht. Schnauzer sollen auch gut sein. Golden Retriever gehen vermutlich auch, wenn der Ritt nicht zu flott ist. Aussies sind an Pferden nervig wegen ihres Hütetriebs.

Um am Pferd mitzulaufen, darf ein Hund nicht zu schwer sein.

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Kommentar von Tessakk
23.04.2016, 13:36

Danke, tolle Antwort! Ich hätte an einen Boxer gedacht... funktioniert das denn?:))

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Kommentar von friesennarr
23.04.2016, 14:22

Bei uns gehen 3 Aussis als Reitbegleithunde mit und nicht einer hütet die Pferde - alles nur eine Sache der Ausbilung nicht der Rasse.

Jeder Hund der anständig gehocht und gut mit läuft ist als Reitbegleitund geeignet. Bei uns gibt es einen Rehpinscher, einen Foxterrier, meinen Collie, 3 Aussis, 1 Schäferhund, 1 Chihuahuamix (geht allerdings nur gemütliche Runden mit), 1 Ridgeback und sogar ein Cockerspaniel.

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Das kann man fast jedem Hund beibringen. Wir haben einen Jagdhund, der ist immer mit dabei und da gab´s noch nie was mit den Pferden oder anderen Hunden (von unserem ausgehend).

Wichtig wäre, wenn du ihn dann mal mit nimmst zum Ausreiten, dass alle Kommandos vom Boden aus 110% sitzen. Also Fuß (er soll neben deinem Pferd oder Kutsche gehen), Bleib (wenn der Hund voraus ist und auf dich warten soll), Aus (wenn er was "tolles" gefunden hat) und der Jagdtrieb muss kontrollierbar sein, sonst endet jeder gemütlich Ausritt im blanken Chaos.

Eine spezielle Rasse kann ich dir nicht empfehlen, lediglich den Hinweis einen gesunden (also keine Miniqualzucht) und gut sozialisierten Hund zu wählen. Mit Geduld und Einfühlung ist es keine allzu schwere Aufgabe einen Hund an ein Pferd zu gewöhnen und umgekehrt.

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Was kannst du dem Hund denn sonst noch an körperlicher und geistiger Auslastung bieten?

Ein Hund will ja nicht nur stur laufen sondern auch was tun und arbeiten.

Wie lang reitest du denn aus? Denn 2-3 stunden Bewegung sollten pro Tag drin sein.

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Kommentar von Tessakk
23.04.2016, 13:38

2-3 Stunden^^ Ich hätte evtl. noch Zeit für Agility... Da muss ich schauen wie ich das mach... Hätte aber Zeit dazu:)

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Kommentar von friesennarr
23.04.2016, 14:26

Du reitest nicht, oder?

Mein Hund geht für ca. 3 bis 4 Stunden jeden Tag mit in den Pferdestall. Dort wird mit anderen Hunden gespielt, den Enten und Hühnern nachgelaufen, Schnüffelaktionen rund um den Hof gemacht. Dann wird geritten, ca. 1 bis 2 Stunden - schritt - trab - galopp - alles andere als nur langweilige hinterherlauferei. Action pur, interessant wenn andere Hunde oder Leute entgegenkommen, immer interessant immer neu.

Nach dem ritt wird wieder auf dem Hof getummelt und auch im Schatten abgelegt (momentan wenn es so warm ist).

Beim nach Hause will der Hund nicht mal ins Auto, weil er noch da bleiben will.

Ich finde das ein Hund am Hof, mehr als genug Input, Kontakt, Auslauf und Action hat.

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Ich würde dir zu einem Dalmatiner raten. Vorrausgesetzt natürlich du hast dem Hund noch etwas mehr zu bieten als ein gelegentlicher Ausritt und vor allem viel Zeit für den Hund. Finanziell solltest du dich auch nicht gerade in einer Notlage befinden.

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Kommentar von friesennarr
23.04.2016, 14:31

Noch mal der gleiche Kommentar.

Du reitest nicht, oder?

Mein Hund geht für ca. 3 bis 4 Stunden jeden Tag mit in den Pferdestall. Dort wird mit anderen Hunden gespielt, den Enten und Hühnern nachgelaufen, Schnüffelaktionen rund um den Hof gemacht. Dann wird geritten, ca. 1 bis 2 Stunden - schritt - trab - galopp - alles andere als nur langweilige hinterherlauferei. Action pur, interessant wenn andere Hunde oder Leute entgegenkommen, immer interessant immer neu.

Nach dem ritt wird wieder auf dem Hof getummelt und auch im Schatten abgelegt (momentan wenn es so warm ist).

Beim nach Hause will der Hund nicht mal ins Auto, weil er noch da bleiben will.

Ich finde das ein Hund am Hof, mehr als genug Input, Kontakt, Auslauf und Action hat.

Gibt es nur Dalmatiner auf dieser Welt - nur weil diese Hund mal als Kutschenbegleithund extra gezüchtet wurde, ist er nicht die einzige Hunderasse die das kann.

Und mal "reiten" - tut man als Pferdebesitzer ja nicht - man reitet so gut wie immer.

Mein Hund findet nichts toller, als mit zu den Pferde zu gehen.

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Ich kann dir für das nur einen Labrador empfehlen..
Mein labi hat vor nichts angst ist sehr pferdelieb(so wie jeden den ich kenne) und geht total gerne ausreiten mit aber auch auf den platz oder in die Halle..
Auserdem muss man mit ihm nicht so viel arbeiten wie mit manch anderen Hunden sondern ist sehr pflegeleicht

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Die Frage stelle ich mir auch - bin auf Wippet gestoßen.

Da kommt es wohl aber sehr auf die Aufzucht an, weil die schwer zu erziehen sind, wenn der Züchter nicht den Grundstein gelegt hat.

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Das hat nicht in erster Linie was mit der Rasse zu tun, sondern mit Erziehung.

LG

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Also ein Spitz hat kein Jagd aber einen Schutz Trieb. Er bellt öfter mal da er dazu gezüchtet worden ist Haus und Hof zu beschützen. Aber er kanm gut mit anderen Tieren.
Die gibt es in allen größen. Der Zwergspitz/Pomeranien ist jedoch eine Qualzucht.

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Pudel vielleicht

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