Welche Hunde werden sehr selten krank?

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Hunde die vom Halter gut gepflegt werden, artgerecht gehalten und beschäftigt werden, regelmäßig medizinisch gewartet werden also ähnlich einer Inspektion und die stressarm von ihren Hundeführer geführt werden.

Wenn dann dazu noch individuelles Glück haben also nicht verunfallen und keinen ansteckenden keimen begegnen können Hunde die natürlich gebaut sind relativ beschwerdefrei durchs Leben kommen. Mit natürlich gebaut meine ich das man auf extreme Zuchtformen verzichtet, der hund sollte weder zu klein noch zu gross sein, er sollte nicht zu leicht und nicht zu schwer gezüchtet sein, er braucht weder zu wenig (offener Rücken) noch zuviel (Falten) Haut, beim Schädel schadet es nicht sich am Beispiel Dingo zu orientieren, der Schädel sollte nicht zu gross, zu breit, zu rund und zu kurz sein, die Augen müssen in die Augenhöhle passen und er sollte ne Schnauze haben. Will man dann noch das Risiko von Ohrenentzündungen senken schaut man dazu noch nach Hunden mit Stehohren, Schlappöhrchen sind nämlich schlechter durchlüftet was die Gefahr von lokalen Entzündungen des Ohren etwas steigert. Und zum Thema rücken gilt auch der darf weder zu lang sein (zb dackel ) noch zu kurz (zb Franz. Bulldogge), er sollte auch nicht übermäßig abfallend sein (dt Schäferhund). Bei manchen Jagdhunden kommt dann noch dazu das ein Trichter angezüchtet wurde auch hier muss man sagen das es hautentzündungen fördert es aber im privaten Haushalt selten gebraucht wird. Hinzu solltest schauen wie hoch der Inzuchtkoeffizient einer Rasse ist bei unglaublich vielen Rassen ist der leider sehr hoch was gesundheitliche Konsequenzen für die Hunde hat.

Viel erfolg bei der Suche 😂😂

Also zb ein malinois würde dann selten krank werden oder

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@AverageTrashbag

Er hat baulich gesehen gute Karten, hier muss nur besonders auf die mentale Gesundheit geachtet werden, besonders stressresistent sind die meist nicht da die sehr triebig sind brauchen die auch eine lebenslange Beschäftigung.

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Hunde aus gesunden Zuchtlinien, zumindest, was die "üblichen Verdächtigen" angeht, für die die Rasse berüchtigt ist.
Trotzdem kann ein Hund natürlich krank werden, sich verletzen, Unverträglichkeiten entwickeln usw.

Das Mischlinge gesünder sind ist ein Mythos, wenn man kranke Hunde verpaart gibt das keine gesunden Welpen, auch dann nicht wenn es verschiedene Rassen sind.

Es ist ein Irrglaube, dass Mischlinge selten krank werden. Ein Mischling von zwei Rassen die anfällig für verschiedene Krankheiten sind kann an den Krankheiten von beiden beteiligten Rassen erkranken.

Bei Mischlingen kommt noch dazu, dass diese ja nicht bewusst gezüchtet werden und daher werden die Eltern nicht auf Erbkrankheiten untersucht. Züchter können Erbkrankheiten viele Generationen nachvollziehen.

Der Pondenco ist z.B. eine Hunderassen von der keine Erbkrankheiten bekannt sind. Wenn der Hund aus seinem Ursprungsland kommt kann er aber natürlich von den dortigen Mittelmeerkrankheiten betroffen sein.

Aber nicht für jeden ist ein eigenständiger Jagdhund von dem gesagt wird, dass er sich eher wie eine Katze als wie ein Hund verhält die passende Hunderasse.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich lebe seit mehreren Jahren mit Hunden zusammen.

Hey unser podenco hat im zarten Alter von 7 Jahren schon die Diagnose Athrose, aber ohne Mittelmeererkrankungen, Problem ist hier ja das die zu 90% nie reinrassig sind 😂 erstmal weil die Jäger nicht auf reinerbigkeit setzen sondern schon zig andere Rassen mit reingezogen wurden unserer ist mit sicherheit mindestens zu 50% Terrier, er kam vom Jäger. Und auf der Straße ist den Hunden das ziemlich egal wer Besprungen wird😄 interessanter wäre den podenco mal vom strassenhund und jagdgebrauchshund zu trennen und zu schauen wie es hier beim Züchter aussieht der kleine Podengo Portugues zb wird ja hier vom VDH auch gezüchtet.

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Wenn du die Chance, dass der Welpe an Erbkrankheiten leidet, minimieren willst, musst du einen Hund (mit aussagekräftigen Papieren) von einem seriösen Züchter kaufen. Da Hunde Lebewesen sind, gibt es aber nie eine 100%ige Sicherheit.

Mischlinge sind Überraschungspakete, bei denen sich auch von der Gesundheit alle Vorfahren durchsetzen können. Deshalb ist es reine Glückssache, ob man einen gesunden oder kranken Hund bekommt. Das sie grundsätzlich gesünder sind, ist ein hartnäckiger Mythos.

Qualzuchten sind nochmal ein Thema für sich. Es gibt Rassen, deren Rassestandard dringend überarbeitet gehört, aber das trifft auf eine überschaubare Anzahl an Rassen zu, nicht auf Rassehunde allgemein. Die Nachkommen dieser Rassen werden auch nicht "gesünder", nur weil sie mit einer anderen Rasse oder einem Mischling gekreuzt werden. Bei einigen Rassen, wie dem oft zitierten Dt. Schäferhund, sind die Züchter auch wieder auf einem gutem Weg, um die Rasse zu "retten". Viele der besonders betroffenen Tiere stammen auch gar nicht von Züchtern, sondern sind maximal "reinrassig aussehenden Mischlinge" von Vermehrern, bei denen die Gesundheit bei der Verpaarung nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat.

Und auch bei Hunden gibt es Individuen, die jeden kleinen Infekt, der gerade rumgeht mitnehmen, während andere gesund bleiben, selbst wenn alle anderen im Haushalt Magen-Darm haben.

Hängt von dem individuellen Tier ab.

Du kannst einen Basset mit gesunder Wirbelsäule ohne ED haben und der nächste Malinois ist ein wandelndes Groschengrab obwohl beide Eltern keinerlei gesundheitliche Probleme aufwiesen.

Mein letzer Hund starb am Greyhoundbleeding. In der Linie kam das bisher nicht vor. Ihre Geschwister sind fit und gehen regelmäßig auf die Bahn. Manchmal hat man einfach Pech.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 20 Jahren im Bereich Rettungshunde tätig und Tierhalter

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