Welche Hirnteile funktionieren bei Koma-Patienten noch und welche nicht?

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4 Antworten

Das kommt in erster Linie auf die Koma Stufe an: 

Stufe 1

Bei Stufe oder Stadium 1 besteht bereits eine tiefe Bewusstlosigkeit des Patienten, sodass dieser sich nicht mehr aufwecken lässt.

Allerdings zeigt er noch Reaktionen auf Schmerzreize, wie zum Beispiel abwehrende Bewegungen. Pupillenreaktionen und Atmung verlaufen in diesem Stadium normal. Neurologische Auffälligkeiten sind nicht zu verzeichnen.

Stufe 2

Um Stufe 2 handelt es sich, wenn die Schmerzreaktionen erheblich langsamer werden. Darüber hinaus kommt es zu Lähmungen und Pupillenstörungen. Diese sind ein Anzeichen von Hirnschädigungen.

Stufe 3

Von Stufe 3 spricht man, wenn der Patient keinerlei Schmerzreaktionen mehr zeigt und nur noch ungezielte Bewegungen macht. Mitunter treten auch Streckkrämpfe auf. Zudem ist die Beweglichkeit der Augen zum Teil eingeschränkt.

Stufe 4

Stufe 4 ist das eigentliche Koma. Dabei reagieren die Pupillen auch nicht mehr auf Licht. Die Beweglichkeit der Augen erlischt vollkommen. Da eine Spontanatmung besteht, ist der Patient noch imstande, selbstständig zu atmen. Im schlimmsten Fall kommt es nach einigen Tagen oder Wochen zum Hirntod. 

Quelle P. 

Das Klein- und Stammhirn wird funktioniren, der Cortex / Hirnrinde kann insuffizient sein.

Zumindest muss das Stammhirn noch funktionieren, damit die grundlegenden Lebensfunktionen noch aufrecht erhalten bleiben.

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