Welche Heizung in Altbau?

7 Antworten

gerade in altbauten, auch wenn energetisch sanaiert hat man oft das poroblem, dass man auf grund der relativ geringen heizflächen eine entsprechend hohe vorlauftepmeratur benötigt. aus diesem grunde ist es in solchen bauten nach dem derzeitigen stand der technik noch eher anzuraten, auf eine gas- oder ölbrennwertheizung zu setzen.

um den gestiegenen preisen für Gas oder Öl rechnung zu tragen wäre es auf jeden fall ratsam eine zweite gegebenenfalls auch eine dritte wärmequelle mit einzubinden...

solarthermie, ruhig auch für die heizungsunterstützung, aber auch ein festtoffkessel sind hier eine gute alterantive. ein Kaminofen im Wohnzimmer mit eingebauten Wassertaschen tuts auch. hätte den vorteil, dass man das feuer schön brennen sieht. außerdem kann man so die strahlungswärme ins wohnzimmer nutzen. nachteil: die leistung des ofens muss reduziert gewählt werden, so dass je nach größe des pufferspeichers das heizen mit Holz alleine nicht möglich ist...

lg, anna

Das wäre eine gute Variante, und du kannst eine menge an Gas oder Öl einsparen im Sommer durch Solarkollektoren,auch im Winter vorausgesetzt du bist in der Lage, das du Brennholz beschaffen kamst ( Kaufen oder selber machen) .

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Ich würde als Heizungssystem unbedingt eine Strahlungsheizung machen. Es sind relativ wenig Brecharbeiten z. B. bei einer Deckenheizung nötig. Auch die Vorlauftemperaturen sind bei einem Altbau nicht höher als bei einem Neubau. Die Strahlungsheizung benötigt keine Fassadendämmung und so kann die Sonnenernergie von den Wänden (auch von Norden) aufgenommen, gespeichert und abgegeben werden. Dadurch, dass die Verteilung an der Decke verlegt werden kann, gibt es keine Probleme mit Aufbrüchen im Boden, Türen absägen usw.

Dazu passt in idealer Weise eine Wärmepumpe, wahrscheinlich ist die Luft/Wasser-Wärmepumpe die günstigste Lösung. Ein Multifunktionsspeicher dazu und für kleine Verbrauchsstellen kleine elektrische Durchlauferhitzer.

Kosten: Eine billige Wärmepumpe gibt es schon für 1.500,- €, eine gute für ca. 3.000,- € Dazu den Speicher - den Du ja für jede heizung brauchst mit ca. 1.500,- €.

Solar sollte man durchrechnen, es gibt Solar-Luft-Wasser-Wärmepumpen. Aber bei Strahlungsheizung und Wärmepumpe kommst Du soweit mit den Kosten runter, dass sich weitere Investitionen selten lohnen.

Öl und Gas ist nach meinen Erfahrungen zu teuer. Du hast Wartungskosten und Kaminkehrer, Für Öl mußt Du den Heiz- und einen Lagerraum herrichten. und hast anschließend noch 30 - 50% höhere Verbrauchskosten. Eine Wärmepumpe brauch 25% - 35% an Strom, der Rest kommt aus der Umwelt, kostenlos.

Wenn Du den Strom dann auch noch mit Photovoltaik selbst produzieren kannst, bist Du der König.

Mir will nicht in den Kopf, warum man ein Feuer mit 1.000 °C macht, um eine Wohnung mit 25°C maximal zu erwärmen.

 - (Energie, Heizung, Sanitär)

Hallo,

ich kennen deine Situation wenig, aber zumeist ist es im Altbau so, dass er eher mehr Energie braucht und eher eine hohe Heizungstemperatur. Dadurch fallen aus meiner Sicht Wärmepumpen und leider auch Brennwert weg. Wenn bei einer Wärmepumpe eine sehr hohe Heizungstemperatur benötigt wird, verliert sie ihre Effizienz - da kann man gleich mit Strom direkt heizen. Brennwert braucht wiederum niedrige Heizungstemperaturen, um die Restenergie aus dem Abgas zu gewinnen.

Ich würde - ich weiß nicht, wo du wohnst (Stadt / Land) eher eine Scheitholzkessel mit Pufferspeicher anvisieren und evenetuell einen Kaminofen in einem Zimmer oder einen Beistellherd in der Küche. Pellets ist auch eine sinnvolle Option, aber kostet mehr (Förderung ??) und das Pelletslager mss unbedingt TROCKEN sein. Die Verfügbarkeit der Pellets könnte aber 2020 ein Problem weden, weshalb ich eher die Scheitholzvariante vorziehe würde. Aus Komfortgründen alle Systeme unbedingt mit Pufferspeicher. Teilsolar im Althausbestand sehe ich nicht als Option, weil die Energienachfarge zu hoch ist - aber zur Warmwasseraufbereitung im Sommer unbedingt udn eigendlich ein MUSS.

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