Welche Hecke im Garten pflanzen als Sichtschutz?

8 Antworten

...blickdicht...

soll wohl heißen, Sichtschutz auch im Winter, also immergrün.

Die am schnellsten wachsende Möglichkeit dürfte sein Kirschlorbeer, Sorte prunus rotundifolia. Das ist die am stärksten wachsende Kirschlorbeersorte, und muß, wenn sie ihr Maß erreicht hat, zwei mal im Jahr geschnitten werden.

Aus deiner Frage geht leider nicht hervor, wie hoch die Hecke werden soll.

Wenn die Hecke nicht besonders hoch werden soll, sind weniger stark wachsende Sorten zu empfehlen.

Der Nachteil bei KIrschlorbeerhecken ist, daß sich deren Wurzeln stark ausbreiten und in Abwasserrohre hineinwachsen können.

Sollten Abwasserrohre in der Nähe sein, würde ich Thuja empfehlen. Thuja haben eher Pfahlwurzeln, die sich in Basisnähe absenken und, laut Fachliteraturlisten, in Kanalrohre nie hineinwachsen. Die klassische thuja occidentalis, oder, wenn die Hecke schmal bleiben soll, Säulenthuja z. Bsp., alle 80 cm ein Pflanzloch.

Beide Heckenpflanzenarten sind gut schnittverträglich.

nein kein Widerspruch...

der ergibt sich nur aus der Idee des Menschen, sowas auf 50cm Breite haben zu wollen...

= wenn genug Platz ist: einfach wachsen lassen...

Nadelholz: Vorteil = immergrün, also ganzjährig dicht; Nachteil = wenn zu tief geschnitten, bleibt sie kahl (bei vielen Arten)...

Liguster (gibts auch immergrün): unverwüstlich, wächst ohne Schnitt aber auch 4m breit und mehr...

Hainbuche: ist im Winter (ohne Laub) nicht absolut dicht, aber sehr schnittverträglich, sehr naturnah, wird gerne von Amseln etc. besiedelt...

"Bunte Reihe" (alle Arten Heckenpflanzen) am besten ungeschnitten = hübsch, naturnah, blickdicht - braut nur mehr Platz in der Breite...

Benjeshecke = Wall aus Hecken/Baumschnitt, der sich mit der Zeit begrünt... = wenn die Optik nicht stört ist da mit dem Schneiden und der Breite erst mal Ruhe...

Brombeere und/oder Wildrosen: neben Sichtschutz mit der Zeit auch zuverlässiger Schutz vor Eindringlingen - selbst Wildschweine meiden das, wenn möglich... - Pflege auch Null möglich, wenn man nicht zu platzgeizig ist/sein muss...

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Keine Tuja und keinen Liguster

Tuja ist die klassische Friedhofshecke und die Entsorgung ist kostenpflichtig.

Liguster wächst wie Sau - bedeutet: zwei mal im Jahr mit einer guten Heckenschere drüber.

Alternativ: Eine bunte Hecke aus rotem Hasel, Korkenzieherhasel, Schmetterlingsflieder, normaler Flieder, Goldulme, verschiedene Hartriegelarten, Schneeball, Jasmin etc.

https://www.baumschule-horstmann.de/shop/exec/product/719/7060/Zierstrauchhecke-aus-10-Pflanzen.html

Achja... Spalierobst käme auch noch in Frage (da hat man dann im Herbst ein bisschen Obst)

Wenn keine Kinder da sind: Gold- und Blauregen ebenfalls an einem Rankgitter/Spalier. Oder Hopfen und Clematis (aber die sind im Winter dürr und treiben erst im Frühjahr wieder aus

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myotis hat schon einiges hilfreiches.

dazu kommt: Zaun bauen und Efeu daran hochranken lassen, wäre mein 2. Favorit weil sehr schmale Lösung.

Auf Platz 1 allerdings mit Pflegeaufwand: Die Kiwi

Weinbauregion sollte es schon sein.

Ich hab eine Pergola gebaut und lasse daran die echte Kiwi (Hayward).

Klarer Vorteil außer einer zukünftigen Ernte: Dieser Sichtschutz schütz sowohl seitlich als auch von oben. So kann der neugierige Nachbar auch von seinem Balkon nicht mehr auf unsere Terrasse sehen.

Auf Platz 1 in nicht so warmen Regionen

Weintraube statt Kiwi, da gibt es auch robustere Sorten für kühlere Regionen

oder

Efeu für kalte Regionen

Bloss keinen Kirschlorbeer, der wächst in alle Richtungen, auch zum Nachbarn und in den eigenen Garten... den musst du oft mit der Schere kürzen. Mit der elektrischen kommst du kaum dagegen an.

Und wenn er richtig wuchert, hast du den ganzen Boden voller dicker brauner Blätter.

Unserer hat ständig Pilze, löchrige Blätter und Mehltau. Ich hasse diese Hecke

Woher ich das weiß:Hobby – Eigener Garten, Pflanzenanzucht, Gartenpflege

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