Welche Haustechnik ist bei einem Hausbau zu empfehlen?

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5 Antworten

Der Siegeszug von vollmodulierenden LWP im Neubaubereich ist sicherlich nicht aufzuhalten.

Allerdings ist hier eine sorgfältige Grundlagenermittlung, Anlagendimensionierung unbedingt notwendig, andernfalls ein wirtschaftliches Groschengrab!

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Hallo Phillip, das ist nun eine Frage, die eigentlich ein Beratungsgespräch erfordert. Ich hab grade nix zu tun daher eine Zusammenfassung in Kurzform. die spiegelt allerdings nur meine persönliche Meinung wider. Wärmepumpen sind geeignet für Niedertemperaturheizungen (im Neubau Standard), brauchen aber für das Brauwasser ein höheres Temperaturniveau, was insbesondere im Sommer den Wirkungsgrad verschlechtern kann und eine Zusatzheizung (Heizpatrone) notwendig macht. Eine Unterstützung durch eine solare Brauchwassererwärmung scheint mir hier sinnvoll. Wesentlich bei der WP ist eine korrekte Auslegung und Einstellung, damit die Leistungszahl erreicht wird und man nicht unnötig viel Strom verbraucht. Persönlich ist mir die Anlagentechnik zu aufwändig und zu teuer. Wenn ich neu bauen würde, nähme ich eine Gasbrennwerttherme. Das ist eine einfache Technik und wenn dar Gasanschluss schon liegt, kann man auch noch den Küchenherd damit versorgen und spart Strom. Solarunterstützung selbst mit Heizungsunterstützung rentiert sich nicht wirklich (hab ich mal für den Grossraum Nürnberg durchgerechnet). Selbst habe ich einen Altbau, 1925 mit Ölheizung und Scheitholzkessel, Küchenherd läuft mit Flaschengas. Wärmeverbrauch ca. 115 kWh/m²/a mit 2.800 kWh Strom/a bei 5 Personen.

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Das ist natürlich ein breites Feld mit der besten Haustechnik. Die Wärmepumpe ist im Kommen, das ist ohne Frage.

Aber ich würde das kombinieren mit einer Holzheizung. Dabei steht auch der Kamin in meinem Fokus.

Jedoch ist eine genaue Berechnung erforderlich. Hier gibt es weitere Infos.

http://www.hausbau-forum.de/ratgeber/hausbau-ratgeber.683/

Viel Erfolg

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Eine Wärmepumpe mit Grundwasserbohrung ist bestimmt empfehlenswert.
Eine Bodenpumpe ist die zweite Wahl. Von einer Luftwärmepumpe ist abzuraten.
Trotz der teuren Stromkosten kann sich eine Infrarotheizung durchaus rentieren. Lass dir von einer Fachfirma für Infrarotanlagen ausrechenen, welche Kosten entstehen. Du wirst mehr als überrascht sein. Diese Heizungssysteme werden sogar im kalten Skandinavien verbaut.

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Meine Bauherren bekommen in der Regel eine Luft-Wärmepumpe mit Lüftungsanlage. Erdbohrungen sind meist zu teuer.

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