Welche Handlungen gibt es bei der Beichte?

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8 Antworten

Die Konkrete  Sakramentale Handlung ,die hier wohl gemeint ist  in der Beichte ist die Lossprechung (Absolution ).

Im Sakrament ist immer ein Zeichen vorhanden   dass genau das  bewirkt was es anzeigt.

Im Sakrament handelt Christus weiter fort in der Kirche :

Nähre Erklärungen findest du hier e:

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Sakrament

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http://www.bistum-eichstaett.de/sakramente/busse/ablauf-beichte/

Ablauf der Beichte

Im folgenden findet sich ein kurz kommentierter Ablauf der Spendung des Bußsakramentes. Der reine Aufbau der Beichte ohne Kommentare und Erklärungen ist hier wiedergegeben.

Die Beichte beginnt damit, dass der Beichtende (B) sich bekreuzigt und spricht:  

B: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Der Priester (P) antwortet etwa folgendermaßen: Gott, der unser Herz erleuchtet, schenke dir wahre Erkenntnis deiner Sünden und seiner Barmherzigkeit

B: Amen.

Der Priester kann nun, wenn es Zeit und Umstände erlauben, ein Schriftwort lesen oder sprechen, was in der Praxis aber eher ungewöhnlich ist; von Seite des Sakraments her ist es aber angeraten, weil Gottes Güte und zuvorkommende Versöhnung in der Schrift vorgelegt wird. Es folgt das Bekenntnis des Beichtenden. Es soll ehrlich und persönlich sein. Eine Hilfe dazu ist es, wenn der Beichtende von seiner Situation und seiner Schuld erzählt. So werden für den Beichtenden und für den Priester auch Hintergründe und Ursachen für die Sünden und Fehler eher offenbar. Der Priester kann beim Bekenntnis helfen, wenn es nötig ist. Es ist üblich, das Bekenntnis mit einem kurzen Reuegebet abzuschließen (etwa: Ich bereue, dass ich Böses getan und Gutes unterlassen habe. Erbarme dich meiner, o Herr.). 
Nun folgt das Beichtgespräch. Am Ende des Beichtgespräches steht dieÜbernahme eines Bußwerkes, das häufig aus Gebeten besteht. In diesem Teil der Beichte gibt es kaum liturgische Strukturierung, sie ist dem persönlichen Gegenüber zwischen Beichtendem und dem Priester, der in der Beichte Christus selbst vertritt, gewidmet. Ist das Beichtgespräch beendet, erteilt der Priester die Lossprechung (Absolution) von den Sünden, wenn die Voraussetzungen dafür auf der Seite des Beichtenden vorliegen. Bei diesen Voraussetzungen handelt es sich um:  

-          Reue über die begangenen Sünden. Reue muss nicht unbedingt mit einem tiefen "Gefühl" der Zerknirschung einhergehen, sie kann auch aus Einsicht entstehen.
-          Ehrliches Aussprechen der Schuld im Bekenntnis. Es kommt dabei nicht auf die Benennung von allem und jedem an, sondern auf die Darlegung des Kerns des Problems und die Aufrichtigkeit.  
-          Vorsatz, schuldhaftes Verhalten zu ändern und Schaden wieder gutzumachen. Hier geht es um eine ernste Absicht und wirkliches Bemühen, auch wenn die Frage des Gelingens der Besserung noch fraglich erscheint.

Die Worte der Lossprechung sind:

P: Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

B: Amen.

Es folgt nun der Dank und die Entlassung:

Nach der Entlassung durch den Priester soll der Beichtende noch eine Danksagung für die erfahrene Vergebung halten, außerdem kann eine etwa auferlegte Gebetsbuße nun verrichtet werden.

Der Ablauf des Bußsakramentes findet sich im Gotteslob, dem katholischen Gebet- und Gesangbuch, unter der Nr. 60. Das Gotteslob liegt für gewöhnlich in katholischen Kirchen und Kapellen am Eingang oder in den Bänken zur Benutzung vor Ort aus. 

Neben der traditionellen Form der Ohrenbeichte im Beichtstuhl wird oft auch das Beichtgespräch angeboten, das den Beratungsaspekt für die Lebensführung stärker in den Vordergrund rückt.

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Wenn du etwas beichtest was machst du denn da? Du erzählst deine Geschichte und das was du zu beichten hast. Das was dein Gewissen erleichtert, dir Gnade widerfahren läßt, dich glücklicher macht, weil man sich etwas "von der Seele redet". Oder wem beichtest du etwas? Jedem Hinz und Kunz auf der Straße oder einer Vertrauensperson? Einem Geistlichen, Priester? Jemand der in der Lage ist deine Beichte im Kontext in den religiösen Glauben zu bringen und dir dann weiter zu helfen? ;-)


Dann hier:


http://www.dabluehtunswas.de/application/resources/2011/Beichtheftchen\_Vorderseite.pdf

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Vor der Beichte steht die Sünde.

Dann geht man zur Beichte und beichtet dem Priester sein Vergehen. Der mahnt verbal ab, gibt dir eine Buße auf und erlässt dir dann die Sünde (Ego te absolvo)

Abschließend leistest du die Buße, zB betest du soundsoviele Ave Maria oder so.

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Hallo,
das Sakrament der Beichte gibt es nicht, du meinst Bußsakrament.
Die Beichte (= Bekenntnis) ist ein Teil des Bußsakramentes.
Buße heißt Umkehr, und dies ist auch der Sinn diese Sakramentes. Dieses solltest du in deinem Referat bringen - vor dem "Ablauf".
Hier findest du alles was du wissen willst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Beichte#Voraussetzungen
Gruß Viktor

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Handlungen bei der Beichte:

+ Beten: damit Gott einem seine Sünden zeigt

+ Besinnen: damit man erkennt, wo man schuldig geworden ist

+ Bereuen: es soll einem leidtun, was man getan oder unterlassen hat

+ Bekennen: dem Priester die Sünden sagen

+ Büßen: ein Gebet oder ein gutes Werk tun aus Liebe zu Gott

+ Bessern: den angerichteten Schaden wieder gutmachen

Gegenstände bei der Beichte:

+ Beichtstuhl mit Kniebank, oder Beichtzimmer mit Stühlen

+ Gewissensspiegel: das ist ein Heft, wo einige Denkanregungen drin stehen, damit einem schneller einfällt, was man falsch gemacht hat

+ Beichtzettel: da kann man selber drauf schreiben, was man falsch gemacht hat (ist ganz nützlich, wenn man bei der Beichte aufgeregt ist und sonst etwas vergessen würde)

+ Gebetbuch: oft wird als Buße ein bekanntes Gebet aufgegeben; wenn man das Gebet nicht kennt, kann man es dort nachlesen

Handlungen den Priesters:

+ beten

+ zuhören

+ Rat geben, helfen

+ entscheiden, ob die Reue echt ist

+ Lossprechung (Absolution) geben, dabei das Kreuzzeichen machen

+ als Buße ein geeignetes Gebet oder eine gute Tat aufgeben

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der priester, dein freund und helfer

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