Welche Haltung vertreten die Linken eher bei der Flüchtlingskrise und im Bezug auf Obergrenze?

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11 Antworten

Für ähnliche Aussagen, die Frau Wagenknecht gemacht hatte, wurde wenn ich diese Kundtat als Ausländerhasser, Rassist, Rechtspopulistisch, Nazi... etc. diffamiert.

Das könnte damit zusammenhängen, dass du ASYL und ZUWANDERUNG nicht (sauber) trennst.

  • Die Linke fordert unverdrossen und unisono "Asyl für alle - und zwar ohne Obergrenze".
  • Sie streitet nur über "Nur bei der Einwanderung muss es robuste Gesetze geben."
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Die Rechten (AfD et al.) machen daraus gern "

Flüchtlinge raus!

", doch das ist NICHT die Intention der Linken um Wagenknecht. Denen geht es vielmehr um "

Nicht alle Flüchtlinge auf einem Fleck!

", also etwa um Verteilung innerhalb der EU, um Strukturierung in Form von Zuwanderungsgesetzen, um Finanzierung durch Staats- und EU-Haushalte.

Dabei entstehen automatisch eine ganze Reihe von streitbaren und strittigen Punkten; beispielhaft auf den fokussierten Diskurs bezogen also etwa:

  • Was soll geschehen, wenn ein Asylbewerber bzw. auch Asylant deutlich - gar wissentlich - über die Stränge schlägt und nicht nur Gesetze, sondern auch moralische Regeln der Gesellschaft missachtet? Wo sind die Grenzen? Was ist tolerierbar; was nicht?
  • Wie kann man realisieren, dass Asyl und Einwanderung auch bei den, sagen wir, "Interessenten" begrifflich sauber getrennt aufgenommen wird?
  • ... und so weiter ...

All diese Fragen haben - trotz der Tatsache, dass die Bundesrepublik seit rund 60 Jahren "Einwanderungsland" ist, bis heute keine Antworten von den Rechten, Konservativen, Liberalen und Spezialdemokraten bekommen. 

Also streitet nun die Linke quasi "intern & allein" darüber, welche Position sie für die beste hält.

Dieser Streit überfordert viele Außenstehende, die sich lieber auf "leichte Lösungen" ("Grenzen zu!", etc.) zurückziehen. Und deshalb entsteht Verwirrung um die differenzierteren Positionen.

... so etwa beim Diskurs Wagenknecht/Kipping, den du darstellst, deutlich zu beobachten:

Beide vertreten umfangreiche Positionen, die von den Medien gern auf Schlagzeilen verkürzt werden, um sich der Leserschaft anzupassen. Und "Prügel-Schlagzeilen" lassen sich besser verkaufen, als eine differenzierte Berichterstattung, bei der der Leser selbständig mitdenken muss...

Aber wird die Linke ihre Flüchtlingspolitikansichten auch nach der Wahl durchsetzen?Hört sich ja alles gut an,aber nächtes Jahr sind Wahlen!

Und vor der Wahl kommt immer viel positives und danach!!!!

Die Pateien wissen ja auch das viele jetzt eine Alternative zu Merkel suchen in der Wahl!Und woran das liegt!

Allso man ist unsicher ist das die Wahrheit?Derzeit kommt irgendwie nur die AFD glaubwürdig rüber!

njaaaaaaaaaaaaaaaaaaa,

genau das ist das Problem der Linken, sie sind in dieser Frage ziemlich gespalten. Einerseits gibt es viele Wagenknecht befürworter, andererseits gibt es viele die noch weiter Links angesiedelt sind bis hin zu den Antifaschisten die Wagenknechts Meinung überhaupt nicht befürworten.

Dazu:

Kommentar von MickyFinn
13.07.2016, 10:48

Das Video schau ich mir heut Abend an... sitz grad an einem PC ohne Lautsprecher ;) vorab schon mal Danke

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Obergrenzen ergeben sich zwangsläufig, wenn man sich mal die Kassenlage anschaut. Die Bundesregierungen haben bis jetzt weder den Willen noch die Fähigkeit aufgebracht, den hiesigen Armen ernsthaft unter die Arme zu greifen. Sie haben lediglich Armut wentsthen lassen und dann beibehalten. Es ist irrsinnig anzunehmen, dass weitere Sozialfälle dieses Problem abmildern, vielmehr wird es die vorhandene Sozialmisere potenzieren. Oder glaubt etwa jemand man könne da homöopathisch vorgehen, also Gleiches mit Gleichem behandeln. Also Armut mit zusätzlicher Armut "bekämpfen"? Und glaubt denn wirklich jemand ernsthaft, dass die Sozialkassen einen Esel im Stall haben, der Golddukaten flott dahinsch eißt? Nur weil das bei den Brüdern Grimm möglichj war, isses im realen Leben doch nicht einfach übertragbar. Wer nun also die unbegrenzten Flüchtlingsströme absegnet, muß sich im Klaren sein, Wer das eigentlich alles bezahlen soll. Es wäre ja noch vorstellbar, dass der Staat die Reichen belangt, die über gewaltige Reichtümer verfügen. Doch bei näherer Betrachtung wird in Windeseile klar, dass da der hiesige Staat nichts abschöpfen wird. Dazu ist er nicht gewillt, dazu ist er nicht da, denn er ist eine bloße Agentur des Kapitls, nämlich der ideelle Gesamtkapitalist und als solcher absolut den Reichen verpflichtet.

Da nun also bei den Reichen nichts abgeschöpft wird, holt sich dann der Staat das Geld für die Asylsuchenden bei der breiten Masse. Dies geschieht in Form von Anhebung der Mehrwertsteuer sowie Kürzung der Sozialleistungen und anderer Marterinstrumente.

Liebe Leute ich habe keinen Bock drauf, für Asylsuchende im großer Anzahl den Buckel hinzuhalten, soooo risig iss meine allgemeine Menschenliebe nun wieder auch nicht, mein Bedürfnis nach Selbstschutz schon größer, mein Hang das hier real existierende Elend erst mal zu besitigen gleichfalls zu besitigen ebenfalls größer.

Fazit: es ist ein Knaller von Gutmenschen und Antideutschen unberenzten Flüchtlingszustrom gutzuheißen. In meine Augen haben diese Herrschaften entweder ein gerütteltes Maß an Dummheit dauergepachtet, oder sie haben sperrangelweit den Bobbes offen.

Wie brauchen eine Obergrenze, die davon abhängig ist was finanziell verkraftbar ist und was nicht und es muß sehr vielmehr dafür getan werden, damit es erst garnicht zu Flüchtlingsströmen kommt. Hierzu gehört Verbot von Waffenexporten in Krisengebieten sowie keine Kriege gegen Staaten, aus denen Flüchtlinge stammen. Schluß also mit dem imperialistischen Militarismus und Interventionismus sowie sonstiger eklatanter Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten.

Kommentar von MickyFinn
13.07.2016, 12:17

Da stimme ich dir vollkommen zu. Was du schreibst ist realistisch und vertritt im großem auch meine Meinung.

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Die Linke verliert, vor allem im traditionell eher ausländerfeindlich eingestellten Osten, zusehends Wähler an die AfD. Das dürfte die Partei existentiell bedrohen. Wagenknecht reagiert hier einfach populistisch.

Mit der Linke wird es keine Flüchtlingsgrenze geben ehr das Gegenteil wäre der Fall!

Genau wie bei den Grünen und der SPD!Und vor allen bei Merkel.

Denke will man wirklich einen Flüchtlingsstop da bleibt nur die AFD!Ansonsten wird alles so weiter gehen wie jetzt vieleicht noch schlimmer!

Bin nicht dagegen das Deutschland Flüchtlinge nimmt aber es ist einfach zu viel!

Kommentar von MickyFinn
26.08.2016, 09:00

,,Denke will man wirklich einen Flüchtlingsstop da bleibt nur die AFD!Ansonsten wird alles so weiter gehen wie jetzt vieleicht noch schlimmer!

Bin nicht dagegen das Deutschland Flüchtlinge nimmt aber es ist einfach zu viel!"

So schauts aus... doch wer solche Meinungen vertritt gilt als ,,Ausländerfeind", oder gar als ,,Nazi".. so vergiftet ist das Klima in unserer liberalen Gesellschaft. Ich werfe lediglich den Befürwortern der grenzenlosen Flüchtlingsaufnahme realitätsferne und Kurzsichtigkeit nach... denn was hier veranstaltet wird, ist ein Experiment, dessen Folgen nicht kalkuliert werden können.

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Denke bei den Linken SPD Grünen wird es auch keine Obergrenze geben!Viele sehen in diesen Pateien eine Alternative zu Merkel aber ist es das wirklich?Ganz erlich bin da unsicher!

Glaube wer wirklich Veränderungen in diesen Thema Flüchtlinge erreichen möchte da bleibt nur die AFD!Alles andere würde auf das heute hinauslaufen!

Nach der heutigen Gesetzeslage in Deutschland gibt es keine Obergrenze für Asylsuchende. 

Die Haltung der Linken gleicht denen, die bei Sonnenschein Regenschirme verleihen, die sie dann bei Schlechtwetter wieder einfordern.

Ich bin auch sehr von Frau Waenknecht beeindruckt, kenne die anderen Mitlglieder der Partei aber kaum, von der inneren Zerrissenheit habe ich aber schon gehört. Vielleicht wäre es besser, Frau W. würde zur AfD wechseln.

Sie bringt Fakten und wird gestoppt so in etwa!

Viele wollen Veränderungen in der Flüchtlingspolitik.Aber schaffen diese Politiker es?Man wählt ja nicht Politiker sondern Pateien.Das ist ja das Dilema.

Die Linkspartei versucht sich auch der eher konservativen Bevölkerung anzunähern. Und bei der sogenannten Flüchtlingskrise hat sich gezeigt, das die deutsche Wählerschaft doch nicht so liberal ist, wie man vielleicht angenommen hat. 

Von daher denke ich, dass die Linkespartei um Frau Wagenknecht versucht einen Mittelweg zu gehen.

Ich persönlich sehe die Vielstaaterei als eine hirnlose, altertümliche Ideologie an! Die es geschafft hat bis ins 21. Jahrhundert zu überdauern. 

Wir sind ein Planet, eine Spezies! Im Vergleich zu Kosmischen Größen ist unser Planet nur ein Staubkorn!

Angesichts dessen, grenzt es an schier endlose Dummheit, immer noch in Nationen zu denken. Und diesen winzig kleinen Punkt, der sich Erde schimpft, in viele kleine Zonen (Nationen) zu unterteilen... 

Kommentar von Pr1nzAlbert
13.07.2016, 12:54

Argumentationsschiene ganz im Sinne imperialistischer Globalisten, keine Nationalstaaten sondern ein großer Weltstaat, einheitliche Sprache, einheitliche Menschen, gleiches Chipimplantat. Willkommen in der Neuen Weltordnung (NWO)


Die bessere Zukunft liegt in kleineren homogenen Einheiten, unabhängigen Regionen in Selbstverwaltung. 

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