Welche guten oder schlechten Erfahrungen habt ihr mit Flüchtlingen gemacht?

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12 Antworten

Seit 2009 konnte ich Erfahrungen mit Asylbewerbern sammeln, und bisher nur positive!

Aber in meinem Bekanntenkreis gibt es sehr Viele, die schon viele früher nach Deutschland kamen:

1956: Ungarnaufstand! Der Mann meiner Tante kam deswegen nach Deutschland!

Zwischen 1961 bis 1991 gab es einen Unabhängigkeitskrieg in Eritrea, in der Zeit kamen sehr viele aus Eritrea zu uns.

Und jetzt kommen sie aus Eritrea, weil dort ein Diktator (Isayas Afewerki) durch einen Militärputsch an die Macht kam und seit etwa 25 Jahren herrscht.

1968/69 kamen sehr Viele aus der damaligen Tschechoslowakei zu uns, nachdem durch den "Prager Frühling" Truppen des Warschauer Paktes dort einmarschiert waren.

1975/1976 kam es im Libanon zu einem Bürgerkrieg. Es kamen dann hautpsächlich Leute, die zuvor in Deutschland studiert hatten und unsere Sprache schon beherrschten.

Genauso war es ab 1979, als es im Iran zur Islamischen Revolution durch Ajatollah Ruhollah Musawi Chomeini kam. Viele beherrschten schon Deutsch durch ihr Studium in Deutschland und/oder hatten deutsche Frauen.

1980 gab es Probleme in Polen und dann kamen viele Polen nach Deutschland. 

Dann in den 90ern der Bürgerkrieg in EX-Jugoslawien.

Schaut Euch in der Statistik des BAMF die 3. Seite genau an:

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/Asyl/statistik-anlage-teil-4-aktuelle-zahlen-zu-asyl.pdf?\_\_blob=publicationFile

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Ich habe 2 Geschwister kennen gelernt, ein Junge (9) und ein Mädchen (6). Die beiden sind mit ihrer Familie aus Syrien geflohen, jetzt seid ca. 6 Monaten hier und beide einfach total offen. Vor allem der Junge hat mich ziemlich beeindruckt; er scheint viel reifer zu sein als andere Kinder in seinem Alter, leider auch ernster (ein bisschen zu sehr). Trotzdem sind sie beide ziemlich kontaktfreudig und haben mein Bild von Flüchtlingen eindeutig positiv geprägt.

Dann gab es da noch ein anderes Mädchen, ca. 13, weniger kontaktfreudig und auch mit nicht allzu viel Motivation zum Mithelfen (Müllsammeln), die auch mit ihrer Schulklasse unzufrieden war und generell eher mürrisch wirkte  - nun ja, nicht sonderlich schlimm, aber auch nicht unbedingt shympatisch.

Alle anderen Asylanten in unserer Gegend habe ich zwar noch nicht näher kennen gelernt, allerdings haben sie eigentlich alle einen netten (etwas unsicheren) Eindruck gemacht, bei einem Treffen auch Tee für alle gemacht etc.

PS: Noch keiner von ihnen ist angenommen geschweigedenn registriert. Zwar haben sie sich schon angemeldet, da dies jedoch woanders geschah und die Ämter nicht miteinender kommunizieren, sind sie für die Regierung ´verschwunden´.

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Kommentar von tanztrainer1
09.04.2016, 17:25

Bei uns am Ort scheinen es die Behörden ganz gut im Griff zu haben. Woher bist Du denn? Aus Berlin hörte man ja, dass es dort zu unhaltbaren Zuständen kam, ist das jetzt immer noch so?

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Sind ganz nett wenn man sich mit ihnen unterhält. Negativ ist das sie meistens nur Geld wollen. Aber es kommt immer auf die Person an. Nicht jeder Flüchtling ist gleich. Aber man sollte aufpassen nicht die blöden zu erwischen

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Bisher leider nur schlechte, wenn man in einem schlechten Viertel aufwächst und sich dann mit denen rumschlagen muss, bei denen die Integration fehlgeschlagen ist kann man schon eine einseitige und schlechte Meinung über Flüchtlinge entwickeln.

Nichtsdestotrotz sollte man deshalb nicht alle Verurteilen, dass Problem liegt, meiner Meinung nach, bei der "Ghettoisierung" die dadurch gefördert wird indem man große Massen an Flüchtlingen an einem Ort unterbringt..

Würde man beispielsweise nur kleine Gruppen(Familien) über Ortschaften oder Städte verteilen, würde dies eine Integration fördern. Anstatt das die Flüchtlinge unter sich bleiben, müssten sie schneller die Sprache lernen um beispielsweise mit den Nachbarn ein Gespräch zu führen.

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Kommentar von adabei
09.04.2016, 12:33

Wenn sich nicht freiwillige Helfer anbieten, einen Deutschkurs zu geben, haben die meisten Flüchtlinge keine Möglichkeit einen solchen zu besuchen. Integrationskurse dürfen sie erst besuchen, wenn sie anerkannt sind und das dauert bei vielen länger als ein Jahr.

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Gemischte Erfahrungen. ...

 Negativ:

Bei uns in der Gegend gibt es eine alte riesige amerikanische Kaserne, dort sind ca. 500 Flüchtlinge unter gebracht , jeden Donnerstag spielen die Bewohner ein großes Fußballturnier, jedes mal wenn ein Team verliert schlagen die sich wie die Tiere und die Polizei aus dem ganzen Umkreis muss anrücken um den Streit zu schlichten (kommt schon recht primitiv rüber)

Einmal wurde mir auch von Bewohnern der örtlichen Kontainersiedlung mein neues Motorrad umgetreten...

Positiv:

Habe auch schon als ich letztes Jahr noch zur Schule ging nette Bekanntschaft mit Jungs die nach Deutschland geflüchtet sind gemacht , die meisten gehen jetzt auch schon nicht mehr in "Intensiv  Deutsch " unterricht, sondern schon in normale Schulklassen, da sie schnell lernen...habe mich jedoch bisschen geärgert,  das die neuen Mitschüler aus dem Ausland sogenannten Notenschutz  hatten und durch das 10. Schuljahr "getragen " wurden und nicht nach ihrer tatsächlichen Leistung beurteilt wurden...ist das auf euren Schulen auch so?

L.G. Der Evulutionator 

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Kommentar von paulklaus
10.04.2016, 16:37

Dass dein (!!) neues (!!) Motorrad umgetreten wurde, ist echt ne Schweinerei - ebenso dass die Asylanten "Notenschutz"  haben, also ihre Herkunft berücksichtigt wird ! Ungerecht ! Unverschämt ! *

* Ironie aus.

pk 

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Überwiegend habe ich bisher nur gute Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht. Sie sind respektvoll, interessiert daran unsere Kultur zu verstehen und die Sprache zu erlernen. 

Ich konnte mich bisher sehr gut mit ihnen unterhalten. Die Flüchtlinge, die ich schon persönlich kennen lernen durfte, waren sehr höflich und dankbar, dass sie hier sein dürfen und beschweren sich nicht, auch wenn es nicht immer leicht ist. Gerade was Integration und Diskriminierung angeht.  

Aber: Wer will, der findet Wege. Wer nicht will, der findet Gründe.

Dennoch kann man natürlich nicht sagen, dass alle Flüchtlinge gut sind. Genauso wenig, wie man sagen kann, dass alle schlecht/kriminell sind und nur unser Geld wollen. 

In meiner Stadt wohnen mittlerweile sehr viele. Ich habe auch welche in meiner Nachbarschaft und auf der Schule. Die sind alle nett und hilfsbereit. Sie grüßen immer, verabschieden sich und sagen immer "Bitte", "Danke" und "Entschuldigung", was so manch Deutscher nicht einmal für wichtig hält.

Einige gehen zur Schule oder Arbeiten und dann gibt es auch solche, die den ganzen Tag nur in der Innenstadt sitzen. Wobei man noch sagen muss, dass die meist erst nach einem Jahr überhaupt arbeiten dürfen, sofern sie Asyl bekommen. 

Es ist wie bei uns Deutschen: Es gibt viele, die etwas aus ihrem Leben machen und viel daran setzen, einen guten Abschluss zu bekommen, aber auch genügend, die lieber vom Staat leben.  

Ich finde man merkt ob es Wirtschafts- oder Kriegsflüchtlinge sind.

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Bei uns in der Gegend, habe ich bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht. Mit den Bewohnern der drei Asylberwerberunterkünfte bei uns am Ort gibt es keinerlei Probleme. Ich habe einige Zeit in einer der Unterkünfte einen Deutschkurs geleitet und dabei sehr interessierte, aufgeschlossene junge Leute kennengelernt. Die meisten Teilnehmer kamen aus Afghanistan.

Persönlicher Kontakt würde bei vielen dazu beitragen, diffuse Ängste abzubauen.

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in DE darfste überhaupt keinerlei schlechten Erfahrungen gemacht haben, mit Einwanderern, sonst schickt dir Heiko Maas (Bundesjustizminister, SPD) seine Gesinnungspolizei und macht Haussuchung, lässt deine Wohnung kurz und klein zerdeppern, deine PC abtransportieren, deinen Leumund zerstören. Stand neulich so in der Berliner BZ, ne Springer Gazette, nur in etwas anderen Worten, wie: das alles wurde bei Hasskommentatoren zu Hause gefunden.

Also war nicht meine eigene gute Erfahrung. Aber ne ehrliche Antwort wirste in öffentlichen Foren nicht mehr rauskriegen. Das macht man denn lieber bloss noch bei Wahlen oder Volksabstimmungen.

Aber es gibt in Berlin seit längerer Zeit ne Volksabstimmung drüber, ob du als Nicht-Moslem mit Kleinasiaten und Nordafrikanern zusammenleben möchtest, die nächsten 50 Jahre, oder eher nicht. Die Volksabstimmung findet mitn Möbelwagen statt. Wir haben uns auch dran beteiligt, meine Familie, mitn Möbelwagen.


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Kommentar von Micrider
09.04.2016, 19:38

Was soll so ein Schwachsinn?

Solltest dir erstmal ein Gehirn wachsen lassen...

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Ich habe Flüchtlinge bislang als normale Menschen kennen gelernt, die ihr Leben ganz normal leben. Zu Beginn waren sie etwas schüchtern, nun leben sie ihren Alltag. In der Umgebung sind weder alle Frauen vergewaltigt, noch alle Supermärkte geplündert worden. Allerdings marschieren vermehrt Nazis durch die Straßen, um gegen die Flüchtlingspolitik zu demonstrieren.

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Kommentar von Apfelkind86
09.04.2016, 15:46

Für einen Bericht aus persönlichen Erfahrungen Daumen runter zu geben, erfordert schon ein gehöriges Maß an Verblendung und Ignoranz. xD

Wie kann ich es nur wagen, solche Erfahrungen gemacht zu haben, ich böser, ich!

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ich habe mich mal mit einem Krankenwagenfahrer unterhalten. Vor der
Flüchtlingskrise wurde das KH in dem er arbeitet nachts nicht
abgeschlossen. Dies ist heute nicht mehr möglich da "Flüchtlinge" aus
langeweile in den gängen herumlaufen und die dort plazierten Wagen (mit
Verbansdmateriel & Co) plündern. Auch wenn er zu einem Einsatz
gerufen wird fahren sie nicht mehr in die Flüchtlingsunterkunft rein
sondern lassen den verletzten raus kommen da auch dort beim behandeln
des hilfbedürftigen deren Arzttaschen und Krankenwagen geplündert wurden
während man sich um den Patienten gekümmert hatte. Zudem berichtete er
mir von zunehmenden fällen wo KW in flüchtlingsunterkünfte gerufen
wurden weil z.b. ein Kind etwas gehustet hatte. Auf die Frage warum sie
wegen lapalien den KW geholt habe kahm als Antwort: "Wir haben ein Recht
darauf." 

gut klingt das nicht...

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Schon in den 90er Jahren unterrichtete ich DaF (Deutsch als Fremdsprache) für Flüchtlinge (Kosovo-Albaner, Libanesen u.a.) und tue dies seit 2013 erneut, besonders seit dem letzten Jahr (logisch).

Auch kenne ich diverse Flüchtlinge privat.

Ich habe NUR positive Erfahrungen gemacht - gleichgültig welcher Altersgruppe die Asylanten angehör(t)en !

Alle waren / sind freundlich, höflich, wissbegierig - ich wünschte, der Großteil der Deutschen wäre so................ (Au weia !)

pk

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Bis jetzt nur schlechtes gehört. Ein paar Freunde arbeiten in einem flüchtlings heim und berichten mir was sie erleben. Das verhalten dort ist teilweise unter aller sau. 

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Kommentar von tanztrainer1
09.04.2016, 17:00

Kannst Du Dir sicher sein, dass diese Freunde ehrlich sind? Die können ja wer weiß was erzählen.

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