Welche Grundsätze sind für das Leben eines Christen verpflichtend?

14 Antworten

Hallo maria300704,

zunächst einmal: Ein echter Christ sollte durch und durch von dem überzeugt sein, was er zu glauben bekennt und sich ernsthaft darum bemühen, danach zu leben. Andernfalls müsste er sich in die Reihen derer einordnen lassen, die eher ein "laues" Christentum praktizieren. Wie Jesus jedoch über laue Christen denkt, geht aus folgenden aufrüttelnden Worten hervor, die er an die frühe Christenversammlung in der Stadt Laodicea richtete: "‚Ich kenne deine Taten, dass du weder kalt noch heiß bist. Ich wünschte, du wärst kalt oder heiß.  Weil du nun lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich aus meinem Mund ausspeien" (Offenbarung 3:15,16). Das sollte jeden, der sich als Christ bezeichnet, aufhorchen lassen und ihn dazu veranlassen, seine Einstellung und seine Handlungsweise im Licht der Bibel einmal zu überprüfen.

In der Bibel besteht für einen Christen kein umfangreiches Regelwerk. Dennoch gibt es einige Anweisungen und Grundsätze, an die er sich halten muss und die keine Kompromisse zulassen. Dazu zählt u.a. das, was die Bibel zum Thema Sex und Moral sagt. Nicht alles, was heutzutage als "normal" gilt, ist auch in den Augen Gottes gut und erlaubt. Die Grundsätze und Richtlinien der Bibel auf diesem Gebiet sind für einen Christen bindend, auch wenn er sich dadurch dem Vorwurf aussetzt, "weltfremd" zu sein. Die Praxis zeigt jedoch immer wieder, dass es zu einem weitaus glücklicheren Leben führt, nach den hohen moralischen Standard der Bibel zu leben.

Ein anderes Gebiet, bei dem sich die Geister scheiden, ist die Verkündigung des Evangeliums. Viele glauben, dafür seien lediglich ausgebildete "Fachleute" zuständig. Jesus unterteilte seine Nachfolger jedoch niemals in Geistliche und Laien. Somit gilt für alle seine Jünger die Anweisung: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,   und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19,20). Ein Christ, der seinen Glauben wirklich ernst nimmt, sollte also dafür bekannt sein, mit anderen über Gottes Wort zu sprechen und ihnen die Botschaft der Bibel zu vermitteln. Tut er das nicht, so erfüllt er eines für einen Christen wichtigsten Merkmale nicht.

Es gibt natürlich vieles Weiteres, das zum Leben eines Christen gehört, wie z.B. Gott und seinen Nächsten zu lieben, anderen Gutes zu tun, friedliebend zu sein, nicht zu lügen oder zu stehlen etc. Die von mir genannten Punkte gehören jedoch für viele zu den schwersten und werden daher oft als "zu streng" abgelehnt. Nach der Bibel gibt es jedoch kein "Christentum a la carte", bei dem ich mir nur das herausnehme, was mir persönlich genehm ist. Jesus Christus sagte einmal über den Weg eines Christen: "Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig" (Matthäus 16:24). Jesus zeigt also, dass mit dem Leben eines Christen gewisse Härten (der sinnbildliche "Marterpfahl") verbunden wären. Jesus "beständig" zu folgen schließt Vieles mit ein. Ein Christ muss sich vor allem an Jesu Beispiel orientieren und diesem so weit wie möglich nacheifern.

Bevor sich daher jemand entschließt, den Weg echten Christentums zu gehen, sollte er das machen, was Jesus einmal wie folgt gleichnishaft beschrieb, als er sagte:"Wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuerst nieder und berechnet die Kosten, um zu sehen, ob er genug habe, ihn zu vollenden? Sonst könnte er den Grund dazu legen, aber nicht imstande sein, ihn zu Ende zu bringen, und alle Zuschauenden könnten anfangen, ihn zu verspotten   und zu sagen: ‚Dieser Mensch fing an zu bauen, konnte [es] aber nicht zu Ende bringen" (Lukas 14:28-30).

Dazu, "die Kosten zu berechnen" gehört es eben auch, sich zu fragen: "Bin ich bereit, alles zu halten, was Jesus Christus geboten hat oder ist mir einiges davon zu schwer?" Wer verstanden hat, was wahres Christentum alles einschließt, ist auch dazu bereit die Worte zu bedenken, die Jesus in dem vorangehenden Vers sagte: "Wer nicht seinen Marterpfahl trägt und mir nachkommt, der kann nicht mein Jünger sein" (Lukas 14:27). Dieser "Marterpfahl" schließt auch gewisse Härten ein, die der christliche Lebensweg u.U. mit sich bringen mag. Dennoch ist er der beste Lebensweg und der einzige, der zu wahrem und dauerhaftem Glück führt!

Das, was ich hier dargestellt habe, zeigt nur ausschnitthaft, was Christentum alles einschließt. Wichtig ist aber vor allem, dass man sich in allem, was man tut, von Gott und seinem Wort, der Bibel, leiten lässt.

LG Philipp

Die Antwort wird vielen nicht gefallen, aber hier einige Grundsätze die für Christen verpflichtend sind:

Apostelgeschichte 15:20, 29: 

20 sondern ihnen schreibe, dass sie sich von Dingen enthalten, die durch Götzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erwürgtem und von Blut.

29 euch von Dingen zu enthalten, die Götzen geopfert wurden, sowie von Blut und von Erwürgtem und von Hurerei. Wenn ihr euch vor diesen Dingen sorgfältig bewahrt, wird es euch gutgehen. Bleibt gesund!“

Mit Götzen sind "geheiligte Dinge gemeint, die durch eine falsche Anbetung über Gott gestellt werden. Beispiel: Heiligenverehrung, Jesus am Kreuz (siehe 2. Mose 20:1-5);

Hurerei, also die Sünde sexuelle Handlungen eben nicht mit dem Ehepartner sondern einer anderen Person durchzuführen.

Blut - Christen dürfen kein Blut zu sich nehmen!

Jesaja 43:10-11: „Ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, dass ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner. Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter.“

Echte Christen verstehen keinen Spaß, diesen Grundsatz umzusetzen. Nämlich als Organisation Gottes (Kencht), über Gott und seinen Namen Zeugnis zu geben. Gottes Name der bedeutet: "Er veranlasst zu werden!" ist gemäß der Vulgata von 1703 Jehova. Das nur Rettung von Jehova Gott kommen kann und von niemand anders, dieser Grundsatz muss für Christen tief im Herzen verankert sein.

Matthäus 28:19, 20: Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge.“

Jünger zu machen, im Namen Gottes zu taufen und alles zu lehren und zu halten was Jesus uns geboten hat, ist ein wichtiger Teil unserer Anbetung. Nur dann wäre Jesus am Ende bei uns.

In Matthäus 5:27, 28 sieht man den Unterschied zwischen einem Gesetz und einen Grundsatz:

Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ Ich aber sage euch, dass jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat.

Persönliche Frage: Wo beginnt Hurerei oder Ehebruch für dich? 

Ich sehe Pornografie bereits als Ehebruch. 

Matthäus 6:5-7: Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht wie die Heuchler sein; denn sie beten gern stehend in den Synagogen und an den Ecken der breiten Straßen, um von den Menschen gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn. Du hingegen, wenn du betest, geh in deinen Privatraum, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten. Wenn ihr aber betet, sagt nicht immer und immer wieder dasselbe wie die Leute von den Nationen, denn sie meinen, daß sie erhört werden, weil sie viele Worte machen.

  • Gott erhört nur ehrliche und gekünstelte und aufrichtige Gebete
  • Gebete niemals aufsagen, auswendig absprechen, oder ähnliches

Wer nur Kirchliche Gebete verwendet oder das Mustergebet als tägliches Gebet zweckentfremdet ist definitiv kein Christ. Sondern ein Heide. Er/Sie hat keine eigene Beziehung zu Gott und ein falsches Verständnis zum Christentum oder einer deren Sekten. Als solche galten damals die Menschen der Nationen.

Das waren nur einige Christlichen Gebote und Grundsätze, zitiert aus den Gesetz des Christus, Gottes Gesetz, dem Gesetz des Glaubens und dem königlichen Gesetz.

Ist dir das Königliche Gesetz Gottes unbekannt, lies Matthäus 22:37-40.

Sagen dir diese Gesetze grundsätzlich nichts, solltest du zu dem Christlichen Glauben wechseln, der dir diese Gesetze und keine Kirchlichen Theologien lehrt.

Für meine Ausführliche Antwort würde ich mich über eine Hilfreiche Antwort deinerseits freuen. LG

"Verpflichtend" ist das falsche Wort, denn man könnte daraus schliessen das wenn jmd. sich nicht an die Verpflichtung hält dafür von Gott bestraft wird. Aber dem ist nicht so, denn Strafe hat immer mit Angst zu tun.

Im Leben eines Christen (jedenfalls bei mir) geht es um Beziehung, um Freundschaft. Ich glaube das Gott mich und alles was lebt erschaffen hat und dass er mich mit Begabungen und einer einzigartigen Persönlichkeit ausgestattet hat. Daraus glaube ich, dass er einen Lebenssinn und einen Weg für mich bereithält, dass er mein Erfinder ist und am besten weiss wozu seine "Erfindung" taugt.

Aus diesen Gründen verbringe ich Zeit mit ihm, bete, bestaune die Natur, lese in der Bibel mit wachem Geist und frage:"Hey Gott, Jesus oder H.Geist, was möchtest du mir sagen?" Und er spricht tatsächlich ;-) Durch kreative Ideen, Gedanken, Verse, durch Wunder, durch andere Menschen, Herzensträume, übernatürliche Versorgung etc.

Weil ich glaube dass Gott ein liebender und guter Vater ist, vertrauenswürdig und ich als sein Kind SEIN JA habe, verändert sich mein Herz, meine Weltsicht, mein Denken. Ich möchte mit andern Menschen grosszügig sein, möchte Gastfreundlich sein, will meinen Arbeitgeber nicht mit zu vielen Stunden bescheissen, will meiner Ehefrau treu sein, möchte viel Zeit mit meiner Tochter verbringen, möchte Zeit an andere Menschen verschenken, möchte nicht über andere lästern, möchte ich die grösse haben jemanden um Vergebung zu bitten, möchte ich zu meinen Fehlern stehen.

Diese Vorsätze (vielleicht nennst du es "Verpflichtungen") gelingen manchmal, manchmal nicht :-) Aber auch da....wenn ich "versage" muss ich keine ANgst vor Strafe haben denn ich weiss, mein Vater ermutigt mich und sagt:" Sohn, das nächste mal wirst du es besser machen, ich ermutige dich."

Es geht um Beziehung.

 

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