Welche Gründe zum Glauben (an Gott) kennt ihr?

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13 Antworten

Hallo Jannnnnik,

wenngleich auch der Glaube an einen Gott nicht wissenschaftlich zu beweisen ist, so offenbart dennoch die Natur vieles, was auf einen intelligenten Planer und Designer schließen lässt. Ich spreche hier nicht von einem Gott, der die Abläufe in der Natur ständig steuert und überwacht (was auch gar nicht nötig ist, da diese von den Naturgesetzen bestimmt werden), sondern von dem Urgrund aller Dinge, von dem, der das Leben in Gang gesetzt und der bestimmte Grundarten der Lebewesen ins Dasein gebracht hat, die sich dann im Laufe der Zeit durch Veränderung der Gene und Anpassung weiterentwickelt haben.

Welche Merkmale der Lebewesen deuten denn auf einen Designer des Lebens hin? Nun, hier gibt es einen überaus reichhaltigen Fundus. Ich möchte hier einige Tiere herausgreifen, die aufgrund bestimmter Konstruktionsmerkmale für einen bestimmten Wissenschaftszweig, die Biomimetik, von Bedeutung sind. Einige dieser Lebewesen sind so genial konstruiert, dass man versucht, bestimmte Merkmale nachzuahmen und sie in Wissenschaft und Technik nutzbar zu machen.

Da ist z.B. der Buckelwal zu nennen, der nicht nur durch seine Größe (12 Meter lang, 30 Tonnen schwer) beeindruckt, sondern auch durch die Art und Weise, wie er seine Nahrung (Krill und kleine Fische) fängt. Sobald er einen Fischschwarm ausfindig gemacht hat, schwimmt er unter diesen und erzeugt durch spiralige Bewegungen beim Auftauchen eine Art Vorhang aus Luftblasen, der die Fische an der Wasseroberfläche gefangen hält und für den Wal so zu einer leichten Beute werden lässt.

Forscher haben nun herausgefunden, dass dem Buckelwal die sehr engen Kreisbewegungen, die er beim Beutefang vollbringen muss, durch eine Besonderheit in der Form seiner Brustflosse gelingt. Diese ist nämlich nicht glatt, sondern mit knotartigen Hautverdickungen, den sog. Tuberkeln, versehen, die ihm einen höheren Auftrieb verleihen und zu einen geringeren Strömungswiderstand führen. Dieses besondere Konstruktionsmerkmal versucht man sich inzwischen bei der Konstruktion von Flugzeugflügeln nutzbar zu machen. Tragflächen, die die Form der Brustflosse des Buckelwals, nachahmen, würden zum einen die Flugsicherheit erhöhen und zum anderen würde man weniger bewegliche Steuerflächen benötigt, was wiederum zu einer Vereinfachung der Wartungsarbeiten führen würde. Biomechaniker rechnen damit, dass eines Tages sämtliche Düsenverkehrsflugzeugen mit entsprechenden Tragflächen ausgestattet sein werden. Auch bei der Herstellung von Schiffsrudern, Wasserturbinen, Windrädern und Rotorblättern versucht man die Kenntnisse in Bezug auf die besonderen Form der Brustflosse des Buckelwals umzusetzen.

Für Bioingenieure ist das Belüftungssystem eines Termitenbaus interessant. Termitenhügel, die in der Regel nur aus Erde und Speichel bestehen und bis zu 6 Meter Höhe erreichen, zählen zu den Meisterwerken der Baukunst. Trotz großer Temperaturschwankungen von über 40 Grad, wird mittels verschiedenen Kammern, Galerien und Gängen, die Temperatur in dem Termitenhügel eine konstante Temperatur von 31 Grad gehalten, die für die Aufzucht einer Pilzart notwendig ist, die den Termiten als Nahrungsgrundlage dient. Die Termiten haben auch an entsprechenden Stellen Belüftungslöcher angelegt, die je nach Außentemperatur, geöffnet bzw. geschlossen werden.

Dieses ausgeklügelte Belüftungssystem haben sich Bioingenieure in Simbabwe zunutze gemacht. Sie haben ein Bürogebäude erstellt, das ähnliche Merkmale wie der Termitenhügel aufweist, wodurch die Energiemenge, die das Gebäude benötigt, um ein Zehntel reduziert werden konnte.

Als drittes Beispiel, wie Vorlagen aus der Natur in der technischen Anwendung nutzbar gemacht werden können, möchte ich den lichtabsorbierenden Schmetterlingsflügel anführen. Die Flügel mancher Arten des Schwalbenschwanzes fangen das Sonnenlicht besonders gut ein, da sie zum einen sehr dunkel pigmentiert sind und zum anderen mikroskopisch kleine überlappende Schuppen auf ihren Flügeln aufweisen. Auf diesen wiederum befinden sich wabenförmige Öffnungen, die durch Längsrippen voneinander abgeteilt sind. Diese Längsrippen leiten das Licht in die Öffnungen, was dem Schmetterling hilft, sich im Sonnenlicht besser aufwärmen zu können.

Über die geniale Konstruktion des Schmetterlingsflügels heißt es in Science Daily: "Auch wenn Schmetterlingsflügel zu den empfindlichsten Strukturen in der Natur gehören, haben sie Forscher dennoch zu einer neuen Technologie inspiriert, mit deren Hilfe man aus Wasser und Sonnenlicht die Produktion von Wasserstoffgas  — einem Biotreibstoff der Zukunft  — verdoppeln kann." Möglichkeiten in der Anwendung sieht man auch bei der Herstellung optischer Geräte und von Solarzellen.

Welche Schlüsse kann man ziehen, wenn man diese raffiniert entworfenen Konstruktionsmerkmale einiger Tieren betrachtet? Ist es glaubhaft anzunehmen, dass sie das Produkt einer langen Reihe zufälliger Entwicklungen sind? Oder steckt mehr dahinter. Der Biochemiker Michael Behe schrieb diesbezüglich: "Der starke Eindruck von Design erlaubt ein entwaffnend einfaches Argument: Wenn es aussieht, läuft und schnattert wie eine Ente, dann sind wir berechtigt zu schließen, dass es eine Ente ist  — solange es keinen zwingenden Beweis des Gegenteils gibt...Design sollte nicht übersehen werden, bloß weil es so offensichtlich ist" (New York Times, 7. Februar 2005).

Und zum Schluss noch folgende Überlegung: Wenn schon die Nachahmung bestimmter Konstruktionsvorbilder der Natur ein großes Maß an Wissen und Intelligenz erfordert, wie viel mehr dann der Entwurf und die Herstellung des Originals? Erfordert es nicht eine Menge an Glauben, davon überzeugt zu sein, dass solch intelligenten Leistungen in der Natur einfach nur aus sich selbst heraus entstanden sind? Reichen die "Kräfte der Natur" wirklich aus, um all diese gut durchdachten und komplexen Systeme hervorzubringen?

LG Philipp

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Cocora 28.06.2017, 20:59

Wie oft denn eigentlich noch die gleiche Antwort :-( ich bin langsam genervt. Ich bin nicht so oft da, aber die Antwort kenn ich fast schon auswendig. Überleg Dir mal was neues!!!

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comhb3mpqy 28.06.2017, 21:03
@Cocora

Es ist nunmal so, dass hier mehrmals pro Tag oder Woche gleiche oder ähnliche Fragen gestellt werden. Von daher ist es doch auch nicht verwunderlich, wenn man gleiche oder ähnliche Antworten gibt, oder?

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chrisbyrd 29.06.2017, 00:47
@comhb3mpqy

Damit hast du absolut recht!

Wenn man gefragt wird, was "1+1" ergibt, wird man immer "2" antworten. Jede andere Antwort wäre falsch.

Also ist es doch logisch und folgerichtig, eine Frage, die schon einmal oder mehrfach gestellt wurde, mit der gleichen Antwort wie zuvor zu beantworten.

Es ist doch immer wieder ein neuer Fragesteller, der diese Antwort zu lesen bekommt...

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Cocora 29.06.2017, 20:59
@comhb3mpqy

Ich empfinde es als eine Art Respekt gegenüber dem Fragesteller auf seine Frage individuell zu antworten und nicht eine vorgefertigte Antwort zu hinterlassen. Persönliche Frage, persönliche Antwort, so sehe ich das. Ähnliche Frage, ähnliche Antwort, ok, aber immer die gleiche? Find ich seltsam. Aber das ist natürlich meine subjektive Meinung. Wie willst Du so in ein interessantes Gespräch finden? 

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Schau Dir die Welt an, glaubst Du, dass wirklich alles von allein entstanden ist mit solcher Schönheit? Mit was für einer Schönheit ist jede kleinste Blüte auf einer Wiese ausgestattet? Wie wunderbar durchdacht ist alles Leben auf dieser Erde? Glaubst Du da an den reinen Zufall? Ich nicht. Ich gehöre zu den Naturwissenschaftlern. Glaube und Naturwisenschaft schließen sich nicht aus. Der Glaube eröffnet einem neue Sichtweisen. Wenn man dann noch in der glücklichen Situation ist durch sein Elternhaus Gott kennenzulernen und Erfahrungen mit diesem wunderbaren Gott sammeln zu dürfen, dann ist die Verbindung zu Gott der Grund des Glaubens. Diese Verbindung möchte ich nicht missen.

Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott gibt und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E.in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige davon werden z. B. hier aufgeführt und erklärt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Und hier: http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm

Sehr interessant sind auch die Überlegungen und Schlussfolgerungen von Journalisten wie Lee Strobel (Autor des Buchs "Der Fall Jesus", das sehr zu empfehlen ist) oder Rechtsexperten wie der  verstorbene Simon Greenleaf (ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen), die beweisen wollten, dass die Bibel falsch ist und Jesus nicht auferstanden sein kann. Nachdem sie sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatten, kamen sie zu dem den Schluss, dass die Bibel recht hat. Strobel, ein Atheist und Greenleaf,  ein Jude, begannen dann an Jesus Christus als Messias zu glauben.

Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: "In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr." George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: "Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat."

Ebenso interessant sind auch die folgenden Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

Alles was du siehst draußen ist ein ausreichender Beweis für die Existenz Gottes.Schau dir das Universum an wie es aufgebaut ist und schau dir den Menschen und die Atome im Menschen an.Schau dir den Prozess an wie Babys geboren werden und enstehen in der Gebärmutter.Schau dir die verschiedenen Arten von Aussehen der Menschen und Tiere an.Schau dir die beiden Ozeane an die sich nicht vermischen.Das eine Salzwasser das andere Süßwasser.Zwei Ozeane stoßen aufeinander aber vermischen sich nicht da Gott im Quran bereits gesagt hat das dazwischen eine unsichtbare Trennwand ist also das alle reicht schon als Beweis für die Existenz Gottes.

So gesehen gibt es keinen Grund, um an Gott zu glauben. Entweder man glaubt an ihn, oder eben nicht.

Ich allerdings habe meine Gründe, aber weil das eh keiner wissen will, sag ich das einfach mal nicht.

LG

Jeder hat seinen eigenen, es gibt nicht "den" Grund zum Glauben. Im Grunde widersprechen sich die zwei Sachen sogar. Entweder du Glaubst oder du tust es nicht. (oder es ist dir Egal)

Schöpfung / Erfüllte Prophezeiungen / wissenschaftlich korrekte Aussagen, die der damaligen Zeit weit voraus waren / noch heute weltweit anwendbare moralische Grundsätze / ...

Es gibt keinerlei Gründe, an irgendeinen Gott zu glauben.

Gäbe es auch nur einen einzigen schlüssigen Grund dazu, ich würde ihn gerne erfahren, doch es gibt nach allem was ich weiß keinen.

naaman 29.06.2017, 08:44

Du bist hier im falschen Thread. Für Kontra gibt es einen anderen.

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TroIIinger 29.06.2017, 22:03
@naaman

Ich habe kein Contra genannt. ich erwähnte nur, dass es keine schlüssigen Pro-Argumente gibt.

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Ich glaube "Gott", weil Er die Wahrheit ist (Joh.17,17).

Im Gegensatz zu Seinem und unserem "Widersacher" (1.Petr.5,8), welcher die ganze Welt verführt (Offb.12,9).

Schau aus dem fenster raus..... Das hat alles gott erschaffen... Schau in den spiegel, dich hat er auch erschaffen oder meinst du das du von affen stammst? 😂😂

Es gibt keine

naaman 29.06.2017, 08:43

Du bist hier im falschen Thread. Für Kontra gibt es einen anderen.

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