Welche Gründe gibt es um vegetarisch zu leben, und welche Gegengründe gibt es?

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7 Antworten

Ich bin inzwischen schon seit über 4 Jahren Vegetariern, wie man durch meinen Namen bestimmt auch rauslesen kann.

Ich bin sehr froh mit meiner Entscheidung gewesen und bin es auch heute noch. Ich habe mich dazu entschieden aus einfachem folgenden Grund:

Ich bin fest der Meinung, dass Tiere auch ein Leben verdient haben, und zwar ALLE Tiere. Schließlich verdient auch jeder Mensch ein würdiges Leben, warum dann nicht auch Tiere?! Tiere auf brutalster Weise zu schlachten nur um sie zu essen finde ich so grausam. Man kann auch ohne Fleisch sehr gesund und glücklich leben. Viele Menschen denken, es sei nicht gesund, sich so zu ernähren, aber ich bin heute weiterhin kerngesund. Nagut, ich werde schonmal öfters krank in Form einer einfachen Erkältung, aber für das Wohl der Tiere lasse ich mein Eigenes auch schonmal gerne auf der Strecke liegen.

Ich habe in den ersten paar Monaten sogar ein paar Kilos abgenommen und ich fühle mich heutzutage fleischlos auch viel besser und brauche mir keine Gedanken mehr über mein Essen zu machen, ob die Tierhaltung vor der Schlachtung würdig war oder nicht.

Zudem sind die Tiere heutzutage nur noch im Antiobiotika und sämtlichen weiteren Medikamenten zugepumpt, sodass das Krebsrisiko mit dem Fleischkonsum enorm steigt.

Als Ausgleich für Calcium, Magnesium etc. esse ich weiterhin Käse und weitere Milchprodukte.

Gegenargumente habe ich nicht, da ich darüber auch ehrlich gesagt, nicht gerne nachdenke.

Wenn du aber weiterhin Fleisch essen möchtest, dann wäre es sehr lieb, zumindest auf die Tierherkunft zu achten oder sogar vom dorfeigenen Schlachter das Fleisch zu essen, wo du auch sicher sein kannst, dass das Tier vor seinem Tod noch ein nahezu gutes Leben gehabt hat.

Gruß :)

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Es gibt keine Gründe dafür.

Nur dagegen:

1) ist es total sinnlos auf gesunde Lebensmittel wie Fleisch und Fisch dogmatisch zu verzichten

2) vegetarische Nahrung kann man nicht herstellen. Bei der Eier- und Milchproduktion fällt immer Fleisch an. Anders wäre es wirtschaftlich gar nicht möglich. Man kann keine ausgediente Milchkuh durchfüttern, bis sie umfällt.

3) Es fehlt die Jagd, die uns vor Flurschäden schützt.

4) Es fehlt der geile Geschmack eines Rindergulasch, Steak, Spanferkels, Salz- und Süßwasserfische, Rehe, Wildschweine, Kaninchen, Ente, Schweinebraten, Gans, Innerein, usw. Auf diese tollen Sachen muss man alle dogmatisch verzichten.

5) Fisch hat viele gesunde Fettsäuren und viel Vitamin D. Warum also drauf verzichten...

6) Fleisch und Fisch sättigt viel mehr, als nur auf Salat rumzukauen.

7) Vorallem Fleisch kann man in ganz Deutschland ganzjährig herstellen. Obst und Gemüse nicht. Also ökologisch betrachtet ist es sinnvoller auch Fleisch zu essen

8) Natürlich fällt dabei nebenher noch hochwertiger Dünger an.

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Kommentar von TroIIinger
02.07.2017, 08:11

Ich hätte noch einen neunten Punkt.
Viele Flächen eignen sich nicht für den Ackerbau, können aber beweidet werden.

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Ich finde es überaus grausam, einer Pflanze die Wurzeln und Blätter abzuschneiden, oder sie gewaltsam aus dem Boden zu reißen, um sie über Tage in diesem zustand am Leben zu erhalten, bis sie jemand kauft, und mit nach Hause nimmt, um sie dort zu töten. Diese Leute haben nicht einmal den Anstand, die Pflanzen sofort zu töten. Ich finde das einfach widerlich und verachtenswert. Mir wird schlecht wenn ich sehe wie ein Kohlrabi, dem schon vor Tagen Wurzeln und Blätter abgeschnitten wurden, der aber noch lebt, in zwei Hälften geschnitten wird.

Kein Fleischesser würde einen Tier so etwas Grausames antun.

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Hallo,
es gibt eigentlich hauptsächlich einen Grund, um Vegetarier zu werden: einem gefällt die Tierhaltung in der Form, wie sie gemacht wird, nicht und man will dagegen protestieren, möchte aber nicht direkt auf die Straße gehen

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Kommentar von Allcleared
29.06.2017, 16:54

Die Tierhaltungsvorschriften sind derartig massiv geworden, daß es normalen Landwirten kaum mehr gelingt, neue Ställe zu finanzieren.

Nur dem Vegan-Clan ist das chronisch unbekannt.

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Kommentar von TroIIinger
02.07.2017, 08:12

einem gefällt die Tierhaltung in der Form, wie sie gemacht wird

was spricht denn gegen die Haltung in Bio Ställen?

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Gute Gründe dafür sind mir nicht bekannt, es ergibt sich daraus einfach kein Vorteil.

Dagegen spricht, dass es oft ziemlich umständlich ist, zum Beispiel für Gastgeber, die aber meist aus reiner Höflichkeit nichts sagen.

Auch Mangelerscheinungen sind ein Thema. So lange man nur vegetarisch und nicht vegan lebt, lässt sich das noch ohne Pillen und Mittelchen in den Griff bekommen, aber man muss schon genau darauf achten, was man isst, um alle wichtigen Nährstoffe zu bekommen.

Man schränkt sich auch unnötig ein

Viele Flächen, die sich nicht zum Ackerbau eignen, können durch Viehwirtschaft genutzt werden.


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Pro:
Umwelt und Tierschutz, sowie Tierrechte, das eigene Gewissen und die Gesundheit (Sorry Fleischesser, aber tausende von Studien haben bewiesen dass Fleisch ungesund ist)
Contra:
Zugegeben, Fleisch schmeckt sehr lecker

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Kommentar von TroIIinger
02.07.2017, 08:09

(Sorry Fleischesser, aber tausende von Studien haben bewiesen dass Fleisch ungesund ist

Da liegst du falsch. Viel Fleisch ist ungesund, in Maßen ist es sehr gesund. Ich würde die Studien gerne mal sehen. Verlinke doch mal ein paar davon.

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Gesundheit, Tiere, Welthunger, Umwelt, Wasserverschmutzung, Klima

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Kommentar von Omnivore14
29.06.2017, 20:52

Gesundheit, Tiere, Welthunger, Umwelt, Wasserverschmutzung, Klima

Super abgeschrieben von den Seiten der Veganerlobby

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Kommentar von mulano
29.06.2017, 20:55

Nö, das nennt sich Allgemeinbildung. Die ist bei Anti-Veganern leider nicht so weit verbreitet. 😉

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Kommentar von TroIIinger
02.07.2017, 08:20

Du solltest dich mal etwas bilden.

Die Gesundheit profitiert nicht von einer vegetarischen Ernährung. In Maßen ist Fleisch sehr gesund.

Tiere sind ein Grund, Fleisch zu essen, denn viele von ihnen schmecken hervorragend. Außerdem fällt Fleisch bei der Produktion von Milch und Eiern automatisch an.

Es würde auch nicht weniger Hunger geben, wenn die Menschen auf Fleisch verzichten würden, immerhin gibt es viele Flächen, die sich gar nicht für den Ackerbau nutzen lassen. Den Konsum etwas runter zu schrauben, würde allerdings Sinn machen.

Der Umwelt ist es egal, ob man Fleisch isst.

Wasserverschmutzung wird nur durch Betriebe verursacht, die nicht über die nötigen Flächen verfügen, um die Gülle unterzubringen. Deswegen ist das Wasser in Regionen, in denen die Bauern genügend Flächen haben, so sauber wie es nur sein kann.

Dem Klima ist es auch egal, ob Fleisch gegessen wird. Ein Problem ist nur die Menge und die Art der Produktion.

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Kommentar von mulano
02.07.2017, 10:41

Das es mehr nutzbare Fläche gibt wenn wir Fleisch essen ist einfach nur lächerlich solange täglich eine Fläche Regenwald so groß wie 1000 Fussballfeldern für die Fleischproduktion abgeholzt wird.

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Kommentar von mulano
02.07.2017, 12:39

Offenbar reichen die "reichlich" vorhandenen Flächen nicht aus um den Fleischhunger zu stillen.

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