Welche Gründe gibt es, auf vollständige Abstinenz nach einer Alkoholentzugstherapie verzichten zu können ?

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2 Antworten

Es gab da vor einiger Zeit mal große Diskussionen drüber. Das Problem ist wohl folgendes:

Sehr viele Menschen trinken zwar riskant, sind aber (noch) keine "richtigen" Alkoholiker. Wenn diesen Menschen allerdings unbewusst klar ist, dass sie ein Alkoholproblem haben, und sie gleichzeitig denken, dass Abstinenz der einzige Ausweg ist, werden sie es sich nicht rechtzeitig bewusst klar machen.

Deshalb der Ansatz, auch eine starke Reduktion stärker ins Bewusstsein zu rufen: Einfach, um die Hürde, sich sein Problem einzugestehen, niedriger zu machen.

Edit: Allerdings geht es in Deiner Frage ja um "nach einer Alkoholentzugstherapie", und wenn eine solche Therapie schon nötig ist, bezweifel ich, dass das noch ein Thema ist.

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keine

Wer glaubt nur eine Reduktion des Konsumes würde ausreichen um nicht wieder in alte Muster zu fallen, der ist sich des enormen Suchtdrucks nicht bewusst und sieht seine Erkrankung immer noch nicht ein.

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