Welche Große Hunderasse für "Anfänger" am besten geeignet?

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12 Antworten

Labrador, Golden Retriever sind beides super Anfänger Hunde und sehr Kinderlieb. Ich persönlich bin ja nen Fan vom Hovawart, ... das sind zwar auch super liebe Familienhunde, aber auch knallharte Wachhunde und nix für Anfänger. 

Ich würde auf Grund der Kinder von Hunden aus dem Tierheim absehen, da weiß man nie genau was man bekommt. Ohne Kinder oder mit älteren Kindern sicherlich ne gute Sache so einem Tier noch mal ein zweites Leben zu schenken, aber mit Kindern wäre mir das zu heikel, weil du nicht in das Tier gucken kannst. 

Würde generell auch auf Mischungen verzichten, also nichts wo nen Schäferhund, nen Hovawart, nen Ridgeback, Dobermann etc. drin ist, sind alles klasse Hunde, aber haben eben ihren eigenen Kopf und du weißt nicht in wie weit sich das durchsetzt.

Meine Empfehlung also nen reinrassiger Labrador oder Goldi, direkt vom Züchter als Welpe und ihr werdet lange Spaß haben. Wenn du dennoch lieber einen erwachsenen Hund willst, der stubenrein ist und gut erzogen, dann lass dich dazu am besten im Tierheim beraten - den Kindern zur Liebe aber nichts was älter als 6 oder 8 Jahre ist, große Hunde werden leider keine 15 oder 18 Jahre alt, da ist dann das Geheul groß bei den Kurzen, wenn der neue beste Freund über den Regenbogen muss.

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Kommentar von TeddySocke
13.10.2016, 21:03

Bitte nicht alle Hunde unter ein Hut stecken, kommt immer auf den Charakter an. Ich kenne ein Labrador der alle die er nicht kennt am liebsten zerfleischen würde. Lasst euch immer (egal ob Züchter oder Tierheim) etwas über den Charakter des Tieres sagen. :x

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Am besten lasst ihr euch in den umliegenden Tierheimen beraten :) Wir hatten z.B. einen Mali-Doggen-Mix, der charakterlich ein Traum war <3 

Wenn es für euch in Frage kommt, könntet ihr euch im Auslandstierschutz umsehen (z.B. auf www.zergportal.de). Von einem Hund, der direkt aus dem Ausland kommt, würde ich euch zwar abraten, aber viele Hunde leben in Deutschland auf Pflegestellen. Viele PS haben auch Kinder und können euch genau sagen, ob der Hund für euch geeignet ist oder nicht. Auch die Grundsachen werden Ihnen meistens schon beigebracht. 

Wenn es eine bestimmte Rasse sein soll, könnt ihr gucken, ob es eine "Rasse in Not" Seite gibt oder auf der Seite des Verbandes nachsehen. 

Einem Anfänger würde ich von einem Welpen abraten. Klar, sie sind extrem niedlich und es ist toll sie aufwachsen zu sehen, aber in erster Linie ist es anstrengend. Allein schon, weil ein Welpe die ersten Monate gar nicht alleine bleiben darf und es dann in Minutenschritten lernen muss. Dann muss er ständig raus, darf aber nur kurze Strecken laufen (Minutenregel). Lernen muss er natürlich auch noch alles, darf dabei aber nicht überfordert werden. Und wenn das ganze (endlich) vorbei ist, kommt er in die Pubertät und "vergisst" gerne seine Erziehung und testet die Grenzen neu aus. Gerade Anfänger sind da schnell überfordert und/oder erziehen sich ihren "Problemhund" selbst. 

Wenn es trotzdem ein Welpe sein soll, bitte NUR aus dem Tierschutz oder, wenn es ein Rassehund sein soll, aus einer FCI-/VDH-Zucht und nicht von irgendwelchen "Züchtern"/Vermehrern, die man bei Ebay-Kleinanzeigen und Co findet. Die Adressen findet man u.A. Auf der Seite des VDH (wenn du aus Deutschland kommst). 

Es gibt Hundetrainer, die bei der Auswahl des "richtigen" Hundes helfen. So einer könnte euch auch genauer beraten und euch auch direkt all eure Fragen beantworten :) Für Anfänger sollte ein Besuch in einer gewaltfrei arbeitenden(!) Hundeschule sowieso Pflicht sein. 

Das ein erwachsener Hund keine so enge Verbindung zu seinen Menschen aufbaut wie ein Welpe ist übrigens totaler Quatsch! Von all unseren Hunden, die wir aus dem Tierschutz (Deutschland und Rumänie) haben/hatten, hat eine länger gebraucht, um uns zu vertrauen. Und die Bindung ist/war genauso eng, wie zu den Hunden, die wir als Welpen bekommen haben. 

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Kommentar von babohi
01.10.2016, 08:16

Danke für deine hilfreiche Antwort, 

Könnte man einen Hund auch draußen halten (Hofhund), wenn man ihm trotz allem sehr viel Aufmerksamkeit gibt? 

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Wendet euch an die Tierheime der Umgebung.

Die Idee einen erwachsenen Hund zu kaufen, ist goldrichtig. Ein Welpe beansprucht sehr viel Zeit, aber auch Ruhe, braucht  feste Strukturen, und eine feste Bezugsperson, in einem turbulenten, großen Haushalt ist das schwer zu gewährleisten.

Die Tierheimmitarbeiter kennen die zu vermittelnden Hunde oft recht gut, wissen wo sie herkommen bzw. warum sie im Tierheim sind (nein, nicht alle Tierheimhunde sind gestört oder kommen von der Straße) und man wird euch gut beraten. Ihr könnt sicher auch erst ne Weile Gassi gehen, gucken, ob die Chemie stimmt und dann den Hund übernehmen.

Alternativ könnt ihr auch bei den Tierärzten der Umgebung fragen, ob sie ein schwarzes Brett aben, wo Abgabehunde inseriert sind. Da kann man dann auch davon ausgehen, daß der Hund aus guten Händen kommt.

Zu den "Anfängerhunden":

Die gibt es nicht. Es gibt einige Rassen, die für Anfänger wenig oder gar nicht geeignet sind, dazu gehören sehr triebige Hunde wie Malinois, Hüte- und Herdenschutzhunde, manche Jagdhundrassen, und nordische Hunde. Ansonsten würde ich das gar nicht von der Rasse abhängig machen, eher von der Chemie, von der Sozialisirung des Hundes und davon, wie gut ihr euch informiert und  einlest und auch um den Hund bemüht.

Gute Hundeliteratur gibtsz.B. im www.animal-learn-verlag.de 

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Kommentar von Bitterkraut
30.09.2016, 23:19

Und vergiß bitte die Gartenhundidee. Das wäre eine Hundehölle und das willst du sicher nicht.

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Worauf man besonders achten muss? 

Die Kinder Nicht mit dem Hund allein lassen. Auch wenn es der liebste Hund der Welt ist. Kinder können Schweine sein oder sehr Grob motorisch. Irgendwann ist der wiederholte Schlag auf die Nase (auch wenn nicht mit Absicht) zu viel und der Hund wehrt sich, dass kann falsch aussehen und schlecht für den Hund ändern. Ansonsten muss man gucken, was für ein Hund einem gefällt wurde ich behaupten. 

Unser erster Hund war ein Australian Sheperd. Jeder hat uns gesagt es ist kein Anfänger Hund und wir werden viele Probleme haben. Wir hatten keins. Es kommt halt auf die Erziehung an und wie man den Hund behandelt. Wenn man ihn 24/7 aussperrt kann das nichts werden. 

Am besten von Anfang an zur Welpen-/Hundeschule gehen damit der Hund lernt mit anderen Hunden umzugehen. Und ihn nicht zu früh von der Mutter wegnehmen. Sonst haben sie keine/wenig soziale Werte von der Mitter vermittelt bekommen (Erziehung)

Schafft euch am besten ein Hundebuch an, in dem wichtige Punkte stehen bevor der Hund gekauft wird. 

Als Anfänger Hund werden oft Golden Retriever und Labradore bezeichnet aber man kann nicht jeden Hund unter einen Hut stecken, guckt was euch am optischen am besten gefällt (Natürlich nicht nur Optik, auch die Bedürfnisse/Instinkte beachten) und euch Welpen angucken und gucken, ob euch einer zusagt. (Unbedingt auf den Charackter achten es ist keine Sünde abzuspringen, weil sich der Charackter des Hundes über die Wochen/Tage/Monate verändert und nicht mehr zu euch passt.)

mfg

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Kommentar von babohi
30.09.2016, 22:18

Danke,

Hätte da noch ne Frage, bezüglich des Welpenkaufs. Viele Raten mir als Anfänger einen erwachsenen Hund zu kaufen (gut erzogen). Mein Vater meint nur, dass diese Hunde dann länger brauchen um seinem neuen Besitzer zu Vertrauen. Hat er damit Recht ? Könnte es da Schwierigkeiten geben ? 

Ausserdem würde ich den Hund lieber im Garten halten (genug Aufmerksamkeit etc. würde er trzd. bekommen

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Kommentar von Karlotta2016
30.09.2016, 22:24

Das ist für keinen Hund der Welt das wahre.. Selbst wenn der Garten 1000 m2 hat.. Muss er dennoch andere gerüche/Hunde etc sehen.. Ein Welpe ist immer schwierig.. zerkaute Möbel Chaos nach dem alleine lassen hinpinkeln Jaulen ..

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ob ein hund mit kindern kann, hat vorallem damit zu tun, ob er seriös n kinder herangeführt wurde und sich an kindern gewöhnen konnte. es gibt keine kinderliebe hunde. es gibt aber hunde die kinder mögen, weil sie mit ihnen gute erfahrungen machen konnten.

ich selber arbeite mit meinem weissen schäferhund täglich mit verhaltensauffälligen kindern. (therapie) ich habe meinen hund aber schon im babyalter auf seine aufgabe vorbereitet und jetzt ist er natürlich en besonders sicherer hund im umgang mit kindern, obwohl man dass ja im allgemeinen von schäferhunden nicht unbedingt nachsagt.

verstehst du? ihr könnt euch fast jeden hund anschaffen, wenn ihr genug zeit und auch etwas geld bereit seid zu investieren. jeder hund, egal ob welpe oder erwachsener hund braucht zeit, der eine mehr, der andere weniger. auf jeden fall braucht jeder erziehung und das bedeutet training. täglich!

wenn du zum beispiel lust und zeit hast mit eurem hund eine hundeschule zu besuchen, ihr alle den hund regelmässig gassi führt und mit ihm die regeln trainiert, dann müsst ihr euch weniger um die grösse gedanken machen, als zum beispiel sein temperament, ob er haart, ganz besonders gefordert und gefördert werden muss, damit er ausgeglichen ist und bleibt. das sind wichtige fragen. ein bernersennenhund zum beispiel macht gerne im hundesport mit, liegt aber auch sehr gerne stundenlang vor dem haus und beobachtet, was einem schäferhund zu langwelig ist, der will was unternehmen.

zu deiner frage, ob man einen hund auch draussen halten kann, möchte ich dir sagen, dass das sehr darauf an kommt. ein schlittenhund der m rudel lebt, kann das, aber der hat auch einen harten job und ist mega ausgelastet.einen familienhund würde ich nicht vorallem draussen lassen, zwischendurch im garten, warum nicht, aber nicht zur hauptsache.

viel glück bei eurer wahl!

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Schaut euch am besten mal im Tierheim um und Last euch dort beraten ^^

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Labradore sind echt tolle Hunde, wie ich finde. Sehr ruhig und gelassen, wenn sie ordentlich ausgelastet werden, sehr kinderlieb und sie besitzen diesen "will to please", was heißt, dass sie ihrem Menschen unbedingt gefallen wollen. Sie sind außerdem echte Wasserratten und apportieren gerne. :D Ihre freundliche Art macht sie nicht gut als Wachhunde. Typische Labradore zeigen übrigens nie Nervosität, Angst oder Aggression. :) Golden Retriever sind auch toll, aber zu denen weiß ich leider nicht so viel, außer dass sie sehr lieb sind. :D

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Labrador, Golden Retriever, Königspudel oder auch einfach ein Mischling. Achtet auf den Charakter des Hundes, nicht auf die Rasse.;)

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Das leichteste ist ein ausgewachsener Hund oder Senior.

Die haben ihre Pubertät hinter sich(welche die schwierigste Zeit ist).

Alles weitere hat ja Virgilia z.b. ganz gut beschrieben.:)

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Das ist subjektiv..
Ich finde einen Boxer als super Familienhund. Du wirst wahrscheinlich viele verschiedene antworten bekommen. Ist auch nicht unbedingt rassenabhängig..
Gibt auch "Listenhunde" die super in eine Familie passen. Erziehung zählt.

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Labrador (Achtung haart)

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Labrador

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