Welche Größe verbirgt sich mikroskopisch hinter dem Strahlungsgewichtungsfaktor(Formel)Wozu wird er in der Dosimetrie eingeführt; Spannbreite der Werte?

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1 Antwort

Zu "Strahlungswichtungsfaktor" (ohne "ge") habe ich gefunden, dass er - wie vermutet - den "Qualitätsfaktor" ablöst (Wikipedia).

Damit ist er der Faktor, der berücksichtigt, dass die biologische Wirksamkeit von ionisierender Strahlung von der Teilchenart und auch von der Teilchenenergie abhängt.

Zur Spannbreite: die dürfte im Prinzip von 0 + epsilon bis unter unendlich reichen. In der Praxis siehe Tabellen.

Das Beispiel im Wikipedia-Artikel mit den Neutronen spiegelt den energieabhängigen "Einfangsquerschnitt" wieder - für die wichtigsten schwereren Kerne in der Biologie Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff, nehme ich an. Der Wasserstoffkern ist fast ebenso schwer wie das Neutron und wird von diesem aus dem Atom herausgeschlagen, auch dies könnte energieabhängig sein.

Außerdem wirken alle Arten von Strahlung auch auf die Elektronen und können Moleküle spalten.

Zu den speziellen Wirkungen der einzelnen Strahlungsarten machst du dir am besten erst einmal selber Gedanken, bevor du hier noch einmal fragst. Zu β⁺: das sind Antielektronen (Positronen). Was geschieht, wenn sie auf "normale" Materie treffen?

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