Welche Glaubensinhalte sind euch auf eurem Glaubensweg am schwersten gefallen zu akzeptieren?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Am schwersten fiel und fällt mir immer noch, es einfach anzunehmen, dass ich von Gott geliebt werde. Ich will auf eine Erzählung Jesu zurückgreifen: Der Pharisäer und der Zöllner beim Beten im Tempel. So zu beten, wie der Pharisäer, fällt mir viel leichter, als so zu beten wie der Zöllner. Mir fällt es nicht leicht, mich in meiner "Armut" lieben zu lassen und mich der Barmherzigkeit Gottes zu überlassen.

Die Glaubensinhalte des Credo und die Dogmen der Kirche sind für mich das geringste Problem, wenn überhaupt. Da wundere ich mich schon deutlich mehr über die "Tatsache", dass überhaupt etwas existiert und nicht nichts, als dass ich mich über die immerwährende Jungfräulichkeit Mariens wundere. Bei genauer Betrachtung ist Ersteres das Erstaunlichste überhaupt.

Wenn es dir schwer fällt, die Dogmen zu akzeptieren, dann liegt es vielleicht nicht an dir, sondern an den Dogmen...

Die christliche Religion ist nur eine von vielen, und sie stammt aus einer bunten und vielfältigen antiken Tradition, indem sie zu ihrem jüdischen Ursprung noch diverse Elemente aus anderen Kulturen und philosophischen Strömungen hinzufügt. Dazu noch ist das Christentum in sich in verschiedenste Konfessionen aufgespalten. Warum sollte man also irgendeine willkürliche Liste an Glaubensinhalte als verbindlich definieren, in dem Sinne, dass man sie akzeptieren "muss" ?

Was, wenn man sie nicht akzeptiert? Ist man dann ungläubig, fliegt man dann aus dem Klub raus, geht es dann ab in die Hölle? Und welcher Mensch will sich denn anmaßen, das zu bestimmen?

Ich würde keine Glaubensinhalte akzeptieren, die nicht in der Bibel beschrieben werden.

In der Fragestellung sind einige aufgeführt, die ich deshalb nicht akzeptieren würde. Alles, was die Bibel aber lehrt, kann ich gerne und mit ganzem Herzen akzeptieren.

Vorbild für Christen sollten die Beröer sein, die alles anhand der Bibel überprüften:

"Sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte" (Apostelgeschichte 17,11b).

Denn:

  • "Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet" (2. Timotheus 3,16-17).

Beim Bibel lesen, wenn stand "Gott" oder "Herr" den Namen Jehova gedanklich einzusetzen.

Glaub ich nicht.

0

"Du bist ich und ich bin Du!"

sowie das "Enthaltensein von 3000 Welten in einem einzigen Lebensmoment".

Woher ich das weiß:Hobby – Ich kann Gott nicht verzeihen, das er uns derart fehlleitet!

Was möchtest Du wissen?