Welche GKV/PKV für SaZ4?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hallo Sazler,

zu 1) solange du eine Truppenärztliche Versorgung hast, benötigst du in der PKV nur eine Anwartschaftsversicherung. Darüber hinaus kannst Du weitere Zusatzleistungen versichern, wie z.B. Zahnersatz, Krankenhaustagegeld, Zusatzpflege.

zu 2) beim Ausscheiden aus dem Bundeswehrdienst, muss man unterscheiden welche Tätigkeit dann aufgenommen wird.

a) wirst Du bei einer Behörde als Beamter übernommen, bleibst du in der PKV allerdings dann mit aktiven Beihilfetarifen.

b) wirst Du Arbeitnehmer mit einem mtl. Brutto-Einkommen von über 450 € und unter 4.687,50 € musst du dich in der GKV versichern. Hast dann aber die Möglichkeit, die Zusatzversicherung weiter zu behalten.

c) wirst Du Arbeitnehmer mit einem mtl. Brutto-Einkommen von über 4.687,50 € bleibst du in der PKV

d) wirst du Selbständig bleibst du in der PKV

zu 3) wenn es fest steht, dass du als Berufssoldat übernommen wirst, kann man über eine große AWV nachdenken. Davor sollte man es bei der kleinen AWV belassen.

zu 4) die Pflege-Pflichtversicherung sollte man in der PKV bei der man die AWV hat abgeschlossen werden und ist auch anders meist nicht möglich.

zu 5) nur wenn du als Soldat, oder Beamter tätig bist hast du einen Anspruch auf Beihilfe.

Mir fehlen allerdings noch einige Fragen in deiner Liste:

A) wenn du deinen Dienst bei der Bundeswehr beendest, könnte es ja sein dass Du ein Studium/Fachhochschule besuchst und evt. noch Übergangsgebührnisse bekommst. In dieser Zeit wärst du dann als Versorgungsempfänger mit Beihilfeanspruch von 70 % und 30 % Beihilfetarife in der PKV versichert.

B) solltest du als Soldat heiraten und Kinder bekommen, kann sich deine Ehefrau und auch die Kinder über Beihilfetarife Ehefrau 70 % Beihilfe / Kinder 80 % Beihilfe krankenversichern über die PKV mit der entsprechenden Restabsicherung von 30 bzw. 20 %

Wenn Du noch Informationen benötigst, kannst du dich bei mir melden.

Meine Homepage, wie auch eine Email-Adresse findest u in meinem Profil.

Als PKV - empfehle ich dir die DBV - die als einzigste im Ausland die Kosten des jeweiligen Landes übernimmt. Und dies könnte für deine Familie, wenn die dich begleitet sehr wichtig sein.

Viele Grüße,

N.U.

Empfehlungsvertragsbeauftragter des DBwV.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Dickie59
06.02.2016, 16:27

also doch Zusatzversicherungen,

Tipp nach Beratungsgespräch einen Versicherungsmakler aufsuchen, gleiche Fragestellung geben und besonders die

Unterschiede SaZ und Beamter auf Lebenszeit

BU/DU für Beamte, Laufzeit und Dauer der Leistung

Ausscheiden bei Dienstunfähigkeit und nAchversicherung gesetzlcihe Rentenversicherung

Markttauglichkeit der BU (in dieser kombinierten Versicherung, der verkürzten Laufzeit und Kosten) der AXA/DBV

Erläuterung wieviel SaZ nach der Dienstzeit als SaZ oder gar als Beamter im öffentlcihen Dienst übernommen werden

Erläuterungen GKV und PKV, wenn nach der Dienstzeit die Selbständigkeit aufgenommen wird

und bitte vorsichtig mit Äußerungen für die Zukunft:

könnte ja sein....

was willst du jetzt, wohin wird der weg dich führen.

Alles Gute

Dickie59

kein Hinweis auf die Homepage

0

Hallo,

Soldaten genießen den Schutz der freien Heilfürsorge.

Meine Söhne (einer SaZ14) der andere Berufssoldat haben mit Eintritt in den Wehrdienst die GKV gekündigt und einen Anwartschaftstarif* mit Pflegepflicht abgeschlossen. Die Anwartschaft hilft dir bei Austritt aus der Bundesweh die Beihilfe für die Übergangsbedürfnisse abzusichern und nach Eintritt in die Pension nach der Berufssoldatenlaufbahn ebenfalls die Restkostenversicherung, wenn man dann in den Beihilfetarif wechselt. Darüberhinaus haben sie noch Zusatzleistungen vereinbart (bitte prüfen welches Bundesland).

*Es gibt die große und kleine Anwartschaft. Sie sichert deinen Gesundheitszustand bei Eintritt in die private Krankenversicherung ab, dass heißt, es gibt keine Gesundheitsprüfung bei Wechsel in den Beihilfetarif (kleine) oder noch zusätzlich das Einstiegsalter für die Berechnung der Tarifprämie (grosse). Da du noch nicht genau weißt, wo es lang geht, ist die Kleine Anwartschaft zu empfehlen. Die Kosten sind jetzt günstiger als die GKV.

Die Pflegepflicht wird beim Tarifgeber der Anwartschaft abgeschlossen.

Solltest du nach den 4 Jahren ausscheiden, gehst du in die Beihilfeversicherung für die Zeit der Übergangsgebührnisse und bei Aufnahme in eine versicherungspflichtige Tätigkeit wieder in die GKV.

Empfehlenswert sind die Tarife der DBV, da diese für die Soldaten und Beamten (Polizei und Feuerwehr) mit besseren Versicherungsumfang vor allem auch in der Dienstunfähigkeitsversicherung zugeschnitten sind.

Am besten kann dir ein Versicherungsmakler helfen. Einzelvertreter werden dir nie die Gegenüberstellung zwischen den Beamtenversicherer wie DBV/XA, Debeka, die Bayerische, Nürnberger, Signal ....vorlegen können.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Apolon
05.02.2016, 17:52

 Darüberhinaus haben sie noch Zusatzleistungen vereinbart (bitte prüfen welches Bundesland).

Mir stellt sich hier die Frage, weshalb ein Beihilfeberechtigter des Bundes - ein Bundesland prüfen soll ?

 Am besten kann dir ein Versicherungsmakler helfen. Einzelvertreter werden dir nie die Gegenüberstellung zwischen den Beamtenversicherer wie DBV/XA, Debeka, die Bayerische, Nürnberger, Signal ....vorlegen können.

Ich vermute einmal, dass Du dich bei diesem Hinweis auf eine Dienstunfähigkeitsabsicherung beziehst.

Dann ist dieser Hinweis allerdings absoluter Blödsinn.

In der heutigen Zeit, wo Bundeswehrsoldaten auch zu Spezialeinsätzen nach Syrien, Afghanistan usw. abberufen werden können, sind diese Einsätze über normale Dienstunfähigkeitsabsicherungen aller Versicherungsunternehmen und da schließe ich auch die DBV nicht aus, nicht versicherbar.

Ledig der Rahmenvertrag der Bundeswehr (federführend ist hier die DBV) allerdings hängen hier noch weitere Versicherungsgesellschaften dran, leistet auch bei solchen Spezialeinsätzen.

Also sollte sich unser Zeitsoldat für eine Dienstunfähigkeitsabsicherung (Berufsunfähigkeit) an einen Rahmenvertragsbeauftragten wenden.

Diese sind in der Kaserne bekannt, alternativ beim DBwV nachfragen.

Gruß N.U.

0

Hallo Salzer,

dann solltest du dich jetzt ganz dringend darum kümmern, für den Zeitpunkt nach deiner SaZ. 

In der Broschüre der Bundeswehr, werden SaZ darauf hingewiesen, dass es zum Dienstende meist die GKV ausgeschlossen ist und die PKV nicht mehr will. 

Der Beitrag in der PKV ist eine Altersfrage evtl. hast du danach noch richtig ein gesundheitliches Problem, dann kannst du die PKV erst recht vergessen oder es wird im schlimmsten Fall richtig teuer.Während der SaZ bist du über den Dienstherrn abgesichert und somit von der Versicherungspflicht befreit.

(http://www.bundeswehr.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzEzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY3NmE2ODMzNzk2NTdhMzYyMDIwMjAyMDIw/WichtigeHinweisezurSozialenAbsicherungundVersorgungderSoldatenaufZeit.pdf)

In der GKV gibt es die Pflegeversicherung. Bei der PKV gehört die Pflegepflichtversicherung dazu. 

Pflegeversicherung ist immer an die Krankenversicherung gebunden. 

Darübergehende private Zusatzversicherungen sind natürlich möglich. Es ist egal, wo du deine Beiträge zur Pflegeversicherung (PKV/GKV) bezahlt. 

Das Geld was du von der Pflegeversicherung im Pflegefall bekommst wird nicht reichen, wenn du in ein Pflegeheim im Alter kommst. Im Schlimmsten Fall gibt es dann den Begriff "Elternunterhalt" den deine Kinder zahlen dürfen, wenn das dem der den Rest dann bezahlt für finanziell möglich hält.

Egal, für was du dich Entscheidest, mach es bevor du den Dienst antrittst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?