Welche Gepflogenheiten habt Ihr bei Begrüßung und Abschied? Morgen zusammen?

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kommt drauf an

Auf der Arbeit: 23:00 - etwa 12:00 Uhr Guten Morgen (wobei das im fränkischen etwas verkürzt ausgesprochen wird) / von 10:00 - 14:00 Uhr ist Mahlzeit eine Alternative / ab 14:00 Uhr ist es dann in den meisten Fällen ein schlichtes Hallo / Bei manchen Kollegen mit denen ich etwas enger zusammenarbeite ist das dann aber wesentlich abwechslungsreicher, da kann mir dann schon mal ein Wünsche wohl geruht zu haben Herr Kollege über die Lippen kommen. Oder einfach das Wort Ausgeschlafen?, das der angesprochene in der Regel mit einem Nein, aufgehört! beantwortet

Privat verwende ich überwiegend folgende Begrüßungsformeln:

Servus, Hay, Grüaß di, Saas (Kurzform von Servus die in meinem Bekanntenkreis verwendet wird), A scho widder do, wo kummschn her, wi geds, und so weiter

Meine vavorisierte Abschiedsformeln lauten

Ade, und scheene Feierdoch, wenn anne kumme. (Ade, und schöne Feiertage, falls welche sein sollten)

oder

Scheane Griaß derham (Schöne Grüße an die zu Hause gebliebenen)

die häufigste Antwort auf letzteres

Wenn kanner derham is lech is uffn Diesch. (Wenn keiner zu Hause ist werde ich die Grüße auf den Tisch legen)

Allen und dem Rest einen schönen Gründonnerstag

Danke - herrlich, wie du das schreibst, und MIT Übersetzungen! Ein Hoch für die Mundwinkel!!! Liebe Grüße auch derham!

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Religion ist ja nicht meine "Baustelle" aber aus gegebenem Anlass habe ich mich mal in den Ursprung "Gründonnerstag "eingelesen.

https://cms.vivat.de/themenwelten/jahreskreis/die-karwoche/was-ist-gruendonnerstag.html

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@stormy

Ich bin auch nicht der Religionsfetischist, mir war einfach nur bekannt, dass heute eben Gründonnerstag ist

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@IQhaipdling

Ist so ein Spleen von mir,das ich gerne den Dingen auf den Grund gehe

Herkunft des Namens Gründonnerstag>Woher der Name »Gründonnerstag« kommt, ist nicht eindeutig geklärt und es gibt mehrere Theorien für die Erklärung des Namens:

  • Häufig genannt, jedoch nicht belegt, ist die Herleitung von den mittelhochdeutsche Wörtern »gronan« oder »grînan«, was so viel bedeutet wie »weinen, wehklagen«. Unklar ist auch, ob sich das Weinen auf die bevorstehende Passion Christi und seinen Tod am Kreuz oder auf die Tränen der Büßer, die an diesem Tag wieder in die Gemeinde aufgenommen wurden.

https://cms.vivat.de/themenwelten/jahreskreis/die-karwoche/was-ist-gruendonnerstag.html

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@stormy

Da ich sprichwörtlich für meine Ernsthaftigkeit bekannt bin, habe ich eine ganz andere Theorie

Eigentlich stammen fast alle Worte die es in der deutschen Sprache gibt aus dem Bayrischem (oder dem Fränkischem)

Im Bayrischem wird Meerrettisch als Grea bezeichnet (die Farbe Grün wird auch so ausgesprochen)

Und da man am Greadonnertag sich sozusag fast auf der Zielgerade der Christlichen Fastentage befindet sollte man mit reichlichem Genuss von Meerrettich (also Grea) schon mal vorsorglich die Speisewege ausbrennen damit sie den (in zwei Tagen) kommenden Schlemmereine gewachsen sind

Übrigens, nur so ganz nebenbei, der Karfreitag hat seinen Namen aus dem Fränkischen. Da darf man ja kein Fleisch essen, deswegen isst der gläubige Franke an diesem Tag eines seiner Nationalgerichte, nämlich einen Karpfen. Karfreitag ist lediglich die Abkürzung des Wortes Karpfenfreitag

So, dass is die Wahrheit

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@IQhaipdling

Eigentlich stammen fast alle Worte die es in der deutschen Sprache gibt aus dem Bayrischem (oder dem Fränkischem)

Nun fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren,warum die deutsche Sprache so eine schwere Sprache ist.

Ich sah mal beim Schafkopf zu,das ja iwie mit DoKo verwandt ist.

Da gaben die vier Spieler "grunzlaute" von sich ,warfen die Karten in die Tischmitte,mischten verteilten diese erneut und das in ständiger Folge.

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@IQhaipdling

EINFACH GÖTTLICH! Danke!

Ist Meerrettich nicht auch 'Kren' in Österreich?

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Dieses "Mahlzeit" habe ich immer gehasst. Ist ja eigentlich ein Essenswunsch (Gesegnete ...), aber wurde auf meiner Arbeit den ganzen Mittag über genutzt. Wenn ich schon sah, dass ein Entgegenkommender den Mund zum "M" schloss, habe ich schnell ein "Hallo" raus gehauen. Es kam dann fast immer ein "Mallo" zurück :D

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@Zalla55

Noch schlimmer als Mahlzeit ist NA PROST Mahlzeit,wenn mal wieder was nicht so lief wie geplant.

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Fred wünscht dir einen sehr schönen Donnerstag und grüß dich aus der Wien herzlich.

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Hallo!

Ich bin relativ klassisch: Es gibt für JEDE Zielgruppe bewusst komplett ausgesprochenes "Guten Morgen", "Guten Tag" und "Guten Abend" - streng nach Uhrzeit gestaffelt; bis einschließlich 11.59 Uhr "Guten Morgen", bis 16 Uhr "Guten Tag" und dann durchgängig "Guten Abend". Ich benutze das außer im engsten Kreis, wo es auch "Hallo", "Servus" und "Ei gude, wie" gibt bei jedem; manchmal füge ich den Namen hinzu, wenn man sich näher kennt "guten Morgen, Helga" oder wenn es eine absolute Respektsperson ist "guten Tag, Herr Bürgermeister". Es dürfte immer angemessen sein, beklagt hat sich noch niemand - auf einen Extremfall komme ich gleich zu sprechen.

Was ich so abziehe, klingt vielleicht militärisch und in einer auf jugendliche Coolness getrimmten Welt überzogen, aber ich wuchs beim Opa auf, der solche Vorstellungen hatte und ich muss sagen: Es hat sich in all den Jahren noch keiner ernsthaft drüber aufgeregt, geschadet hat es mir nicht - im Gegenteil, meine Art von Freundlichkeit kommt bei vielen an, vor allem sicher weil sie ehrlich ist; bei mir kriegt man nur das, was man sieht.

13 Jahre Schulalltag, Ausbildung und Beruf sowie inzwischen eine Stellung mit relativ viel Verantwortung haben mich dahingehend geprägt, dass ich nicht total locker grüßen kann - man hatte und hat immer Obrigkeit wie die Lehrer und Ausbilder/Chefs und nun hat man als Beauftragter des Zeitungsverlags für eine ganze Gemeinde Pressekontakte bzw. "Kundschaft", zu der man formell zu sein hat mit teilweise sehr anspruchsvollen und honorigen Menschen bis rauf in die Kommunalpolitik, das hinterlässt Spuren.

Nur einmal fiel was vor; vielleicht drei Jahren meinte eine Frau um die 40 zu mir, dass meine Art mit "Hallo, Bitte, Danke, Entschuldigung und Auf Wiedersehen" für sie fürchterlich sei und nicht nur das sondern in der heutigen Welt unzeitgemäß, altmodisch, uncool und beinahe karikierend, weil "man das heute nicht mehr macht". Sie sagte im O-Ton, ich hätte einen "dezenten Altherren-Mitleids-Danke-und-Bitte-Tonfall" drauf wie der späte "Derrick" um 1990. Jedenfalls würde ich sie an die schlimmsten Zeiten ihres Lebens, ihren spießigen Ausbilder (den ich nie kannte) und andere ältliche Leute erinnern. Ich lache zwar drüber und auch über diese Person, nachdem ich ihre Vita näher kennenlernte -----> dennoch kam ich mir in dem Augenblick, in dem sie das zu mir gesagt hat vor wie im falschen Film, auch wenn ich mir wenig draus gemacht habe und diese Frau eigentlich zu bedauern ist.

Aber auch das hat aus meiner Sicht eine viel tiefere Ursache: Dass Autorität oder eine vielleicht übergenau oder pedantisch wirkende Art bei der "Babyboomer"-Generation bisweilen recht verrufen sind lässt sich insofern erklären, dass sie sich dadurch teilweise an die eigene Vergangenheit bzw. die autoritärere Erziehung ihrer selbst zurückerinnern, die sie sich zum Teufel wünschen weil sie mit den 80ern/90ern nicht grad schöne Dinge verbinden und alles aber auch echt alles anders machen wollen als die eigenen Eltern -----> so eine war auch die "Dame", die mich als "Derrick 2.0" abwertete.

Zwar gilt es leider in unserer Zeit oftmals als "cool" und "jugendlich", schnippisch und frech drauf zu sein bzw. eine gute Gesprächskultur gilt als ältlich ------> dennoch ist gerade das Menschliche sehr wichtig, wie ich finde. 

Kann mich ansonsten noch dunkel an eine Situation von ca. 1999 erinnern, als eine ältere Frau in einem Garten stand und sich riesig gefreut hat, weil ich sie gegrüßt habe - da war ich acht oder neun Jahre alt und fuhr mittags mit dem Rad vorbei; sie rief mich zurück und wollte mir einfach nur sagen, wie schön es war, dass ich grüßte, weil das nicht jedes Kind macht. Und am Elternabend meinte mal ein Lehrer zu meinem Opa, es sei schon bezeichnend, wie höflich und ehrlich ich mit meinen Mitschülern und Lehrern umgehe - ein Lob, das mein in dem Moment durchaus stolzer und bestätigter Opa mir zuhause wieder gab. Da war ich so in der 7. Klasse.

Beim Verabschieden bin ich ähnlich "klassisch"; es gibt "auf Wiedersehen", ggf. "Wiederschauen" (Opas Lieblingsabschiedswort", und "einen schönen Tag/Abend noch" sowie unter engen Freunden ein "Servus, macht's gut" - nur unangenehme Leute kann ich ganz schnell mit "verbleiben wir so" oder "guten Tag" weg-komplimentieren. Ansonsten dürfte ich diesbezüglich relativ human sein. Bin echt kein großer Redner, aber der standesgemäße Gruß muss ebenso sein wie Bitte, Danke und Ähnliches - und was ich sage meine ich auch ehrlich.

Mir hat vor wenigen Jahren mal ein Freund anerkennend gesagt, dass ich eine so herzliche Verabschiedungs-Zeremonie hätte, wie er sie nur von seinen ostdeutschen Verwandten kenne. Ich kenne dieselben nicht, kann es daher nicht nachprüfen :)

Musikalisch gibt's heute das kultige Medium Terzett mit "Guten Morgen, schöne Welt". Eine schöne Frage, ein schönes Lied, ein schöner Gruß - kommt gut durch den Tag!

https://www.youtube.com/watch?v=SHdhEBe5eys

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Noch was zum Thema Abschied: Ich neige dazu, Abschiede sehr weit bzw. so weit wie möglich hinaus zu zögern, vor allem wenn ich etwa derjenige bin, der geht und eventuell weiter fahren muss.

Habe erst vor kurzer Zeit zufällig über ein Buch zu dem Thema das mir zufällig in die Hände fiel herausgefunden, was es damit auf sich hat: Durch die Opa-Erziehung vermutlich habe ich relativ viele "Charaktereigenschaften" von "Kriegskindern" bzw. der Generation meines Opas unbewusst übernommen und auch diese Art irgendwie aufgeschnappt. Es gibt da noch weitere "Marotten" an mir, die eher an alte Leute Ü80 erinnern wie Angst vor Martinshorn und Sirene, Unbehagen bei dunkel bewölktem Himmel oder auf geraden, übersichtlichen, einsamen, an Landebahnen erinnernden Landstraßen und weitläufigen Landschaften, U-Bahnen und Flugzeugen, und es gibt deswegen auch eine frühe "Reifung" im Sinne dessen, dass ich etwa auf einem Klassenausflug, so wenig ich für meine Klasse übrig hatte, der gemütliche Onkel war, bei dem man abends im Zimmer rumsaß und der immer und immer wieder Getränke ausschenkte und erzählte wie der nette helfende Onkel mit Poloshirt und Weste (trug ich laut Fotos tatsächlich; es war in etwa eine Stimmung wie bei meinen Großeltern, nicht etwa dank meiner Stimmunghits-/Toni-Marschall-Kassette) - aber ich bin mit mir zufrieden.

Nur weiß ich jetzt auch, warum eine Lehrerin mir vor ca. 15 Jahren in der Schule sagte, ich sei nur optisch ein Jugendlicher, menschlich aber eher ein vernünftiger älterer Herr.

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Schön dargelegt und psychologisch einleuchtend. Dank deiner guten Beobachtungsgabe kannst du das ausgezeichnet in Worte packen. Ich muss noch nachdenken zu dieser Frau ('Derrick') - in dem Moment gelang es ihr nicht mehr, etwas Ungeliebtes zu verdrängen, und das hat sie außer Rand und Band gebracht. Interessante Begebenheit - aber völlig außer der Reihe! - Glückwunsch zu diesem Rekord, in gerade mal 17 Min. die Frage gelesen, das alles ausgedacht, formuliert, redigiert und abgeschickt zu haben! Profi halt, und kein Morgenmuffel, oder? Wie auch immer: hab einen schönen Tag! Viele Grüße!

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@Spielwiesen

Danke!

So kann man das in etwa sagen, mit dieser Frau dürften damals die Pferde durchgegangen sein. Ich bin nicht nachtragend, aber ich fragte mich damals schon, was los war - bis ich ihre Vita kennen lernte und gemerkt habe, dass sie anhand dieser kaum anders könnte ... eigentlich traurig.

Mit den Kriegskindeigenschaften habe ich lang unbewusst gehadert, aber als ich dann dieses Buch las, war mir mit einem Mal alles klar und ich habe es so akzeptiert. Da las ich was zum Thema "frühe Parentrifzierung" und mir wurde mit dem Kapitel des Buches recht schnell bewusst, warum sich viele Kinder oft zu mir hingezogen fühlten, mir vorgeschlagen wurde Lehrer oder Erzieher zu werden und ich in der Schule trotz einer nicht einfachen Klasse, die ich in vielerlei Hinsicht mental ablehnte, als guter Onkel bezeichnet wurde, zu dem alle kamen, wenn was war. In der Berufsschule hatte ich den Spitznamen "Bürgermeister", das ging auch stark in diese Richtung ... ich komme vielleicht wie der Vater, Opa oder Onkel rüber, aber da gibt es noch eine nette Geschichte.

Es gibt ein sechs Jahre jüngeres Mädchen, das mit mir einen besonders regen Kontakt pflegte, als ich so 20/21/22 gewesen bin. Wir lernten uns kennen, als sie ca. 11 war und mit dem Schulbus fuhren, sie ins Gymnasium und ich zur Berufsschule zweimal die Woche. Sie saß als neben mir, interessierte sich für vieles, wir konnten uns gut unterhalten, sie wirkte intellektuell irgendwie den anderen Kindern voraus. Es war immer ganz nett. Als ich dann ein eigenes Auto hatte und nicht mehr Bus fuhr verloren wir uns aus den Augen, bis sie mich mal auf einem regionalen Chatnetz wieder fand und anschrieb.

Ihr Vater starb, als sie noch ein kleines Kind war und ihre Mutter hatte wechselnde Partner, mit denen sie nicht klar kam. Ich war für sie, was sie mir auch später mal gesagt hat, aufgrund meiner beruhigenden und zuversichtlichen Ausstrahlung - ich wirke eben oft älter als ich bin, weil ich beim Opa aufwuchs - eine Mischung aus großem Bruder, gütigem Vater-Ersatz, liebevollem Opa, "Erklärbär" und freundschaftlichem Ratgeber, bei mir bekam sie wohl, was ihr die Mutter nicht gab.

Ich habe diesem Mädchen immer gern geholfen - egal bei welchen Problemen von Hausaufgaben über die ersten Liebesgefühle bis bin zu Knatsch mit der besten Freundin oder Angst vor verschiedenen Dingen oder praktischen Fragen rund um Gott und die Welt oder "einfach nur so" - und auch viel Zeit mit ihr verbracht. Wir waren nie ein Paar und es bestand von meiner Seite aus auch nie Interesse, weil sie mir viel zu jung war, aber ich habe ihr immer sehr gern geholfen und fühlte mich dabei ein bisschen wie der liebe alte Opa, der ihr ein Stück die Welt erklärt. Vielleicht auch, weil ich damals schon wusste, meinem Opa immer ähnlicher zu werden, was die Ausstrahlung und sogar die Sprachbetonung betrifft.

Wir waren als auch mal gemeinsam unterwegs, ich nahm sie mal mit in einen Tierpark und wir waren im Sommer öfters im Schwimmbad, oder ich holte sie mit meinem Auto von der Schule ab, wir waren bei McDonalds, einmal haben wir an Weihnachten zusammen Plätzchen gebacken oder wir feierten ihre Geburtstage zusammen, aber es war alles niemals was Sexuelles ------> irgendwie war sie so eine Art kleine Schwester (Stichwort Opa-Thema) und ich habe das gern gemacht.

Stressig war es mit ihr eigentlich nie, auch weil sie eine sehr angenehme Art hatte und keine pubertäre Zimtzicke oder Partyqueen war, sondern ein ruhiges, liebes Mädchen, das glücklich war, wenn man's ehrlich mit ihr gemeint hat und ihr Zeit schenkte.

Wir sind noch heute befreundet. Sie sagte mir mal, dass ich ihr in einer für sie enorm schweren Zeit sehr geholfen hätte, was sie mir nicht vergisst. Hat mich total gefreut - immer wenn ich sie sehe, selbst wenn sie mir im Auto entgegenkommt, denke ich mir -----> "es hat damals doch was gebracht". Es tut mir gut. Sie ist eine der ganz wenigen, die meine WhatsApp-Nummer haben, ich denke es ist klar warum und noch heute fragt sie mich oft um Rat - wir haben uns einfach gern!

Ansonsten war ich noch nie ein Morgenmuffel ... eine Lehrerin fragte mich als Achtklässler mal verwundert, ob ich echt um 4.25 Uhr werktags aufstehe "wie ein alter Opa", aber das war damals die Wahrheit :) Ich sage mal: Solange es Kaffee gibt läuft der Laden, eventuell einen Keks dazu, das Glück ist perfekt :)

Viele Grüße zurück!

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@rotesand

Mein lieber Rotesand! Also du übertriffst dich selbst, merkst du das? Ich hoffe aber für dich, dass alles, was du anderen an Liebe und Zuwendung, Herzlichkeit und Hilfe gibst, in irgendeiner Form auch wieder zu dir zurückkommt. Die Bilanz muss stimmen - emotional wie energetisch. Das wünsche ich dir! Und bleib gesund!
Sei herzlich gegrüßt!

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@Spielwiesen

Danke! Na ja, ich sage immer, ich geb'mir Mühe, so gut ich eben kann!

Bisher kam alles auch zurück - außer in einem eigenartigen "Fall", der sich aber letztes Jahr klärte. Eine Person, der ich mal beruflich auf die Sprünge half, hat jede Chance vergeigt und brachte mich in ganz schön peinliche Situationen, aber sie hat sich dann letztes Jahr von sich aus entschuldigt, nachdem einige Jahre kein Kontakt bestand. Ich bin zufrieden.

Viele Grüße für dich und einen schönen Karfreitag - die Bilanz stimmt!

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Lieber rotesand,-wieder eine tolle Antwort

Du lebst und fühlst mit allen Sinnen

Man merkt einfach,das Dein Grossvater Dir sehr viel Respekt und Liebe zu Deinen Mitmenschen mitgegeben hat

Hab einen schönen Gründonnersteg,-herzlichst Angel

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Mit netten Gruß kann man oft die Herzen öffnen, bzw. den/der Angesprochenen riesen Freude machen!

Fred wünscht dir einen sehr schönen Donnerstag und grüß dich aus der Wien herzlich.

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Einen wunderschönen guten Tag, liebe Spielwiesen, auch an alle anderen in der Runde hier und vielen Dank für diese Frage.

Eine Grußerweisung bedeutet für mich Achtung vor dem Gegenüber oder einer Personengruppe und nimmt bei mir einen sehr hohen Stellenwert ein.

Wie die Grußerweisung letztendlich ist und vonstattengeht, ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

  • Tageszeit

Ich unterscheide zwischen „Guten Morgen“, „Guten Tag“ oder „Gute Nacht“.

Einen morgendlichen Gruß hört man von mir mit „Guten Morgen“ oder auch „Guten Morgen allerseits“ für eine Personengruppe. Stehen mir die zu Grüßenden näher, kann es auch mal einen Zusatz geben, wie „Wie geht, es dir/euch denn heute“ oder „Alles noch i. O.“ oder so ähnlich.

  • Personen --> Familie, engere Bekannte, Bekannte oder Fremde.

In der Familie folgt der Begrüßung noch eine herzliche Umarmung, was auch bei mir bei engeren Bekannten passieren kann. Bekannte oder fremde Personen werden von mir höflich und förmlich gegrüßt.

  • Anlass

Der Anlass entscheidet über die Art der Begrüßung. Ein Geburtstagskind begrüße ich zuerst und lasse meine herzlichen Geburtstagswünsche folgen. Zu Weihnachten (Familienfest) gebe ich erst ein „Frohes Fest“ in die Runde und begrüße dann jede anwesende Person auf das Herzlichste.

Ein einfaches „Hi“, klingt zwar cool und ist eher was für junge Leute aber nichts für mich.

Wenn ein einfaches wortloses Kopfnicken als Begrüßung von manchen Personen kommt, akzeptiere ich dieses zwar, empfinde es jedoch als sehr unhöflich.

Und nun kommt mein Abgesang.

Ich wünsche allen noch einen schönen Donnerstag und ein superschönes Osterfest bei bestem Wetter und vielen Schokoeiern.

Herzliche Grüße von Lazarius

Lieber Lazarius, das ist ja direkt ein Auszug aus dem 'Handbuch für Begrüßungslehre', jedenfalls sehr treffend formuliert. Da erkenne ich, im Vergleich zu mir, Unterschiede darin, was du als unhöflich empfinden würdest, zu dem, was ich gerade noch so akzeptieren könnte - z.B. das Kopfnicken. Bei mir ginge es mit entsprechender Mimik versehen gerade noch durch - wirkt aber schon leicht 'von oben', das stimmt. Naja, je nach Situation.

Vielen Dank und einen schönen Tag noch - ebenso frohe Ostern und viele bunte Eier. Ganz herzliche Grüße!

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@Spielwiesen

Bitteschön, sehr gerne.

Vielen Dank für deinen Kommentar, liebe A. Ich verstehe das „Handbuch für Begrüßungslehre“ als Lob freue und bedanke mich sehr dafür. Und doch habe ich noch eine Ausnahme beim Kopfnicken vergessen. Das Grüßen aus einem Auto heraus ist mit einem Kopfnicken völlig korrekt und o. k. für mich.

Herzliche Grüße von Lazarius.

4

Gerade wer es ist, wann es ist und wo es ist wird der Gruß ausfallen, auch wie verbindlich er ausfällt.

Ein Gruß, egal wie er ausfällt, wird immer angenehm aufgenommen und kann oft Tür und Tor öffnen.

Fred wünscht dir, lieber Lazarius, einen sehr schönen Donnerstag und grüß dich aus der Wien herzlich.

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@Fredlowsky

Ich grüße dich, lieber Fred. Das sind sehr wahre Worte, die auch auf eine große Lebenserfahrung schließen lassen. Vielen Dank für deinen Kommentar.

Einen schönen Tag, ein wunderschönes Osterfest, mit vielen Schokoeiern und bestem Osterwetter, wünsche ich dir.

Recht herzliche und liebe Grüße zu dir in das schöne Wien sendet Lazarius.

4

Lieber Lazarius,-wie Du das handhabst,finde ich es gut....es gibt auch viele Leute,wo einfach keine Kommunikation statt finden kann,-entweder sind sie unnahbar,oder aber gehemmt

Manchen muss man auch jedes Wort entlocken,-das ist auch für mich nicht so einfach

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein erholsames Osterfest,-herzlichst Engelchen

7
@Angel1112

Liebes Engelchen, vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, es gibt auch in meinem Umfeld Leute, mit denen eine Verständigung schwierig oder gar unmöglich ist. Und da finde ich die Worte in der Antwort vom lieben Arnstaedter sehr gut. »… Wenn Bekannte in ganz seltenen Ausnahmefällen nichts hören, dann habe ich auch nichts gesagt …«, was ich überaus treffend finde. Ich hoffe, dass der liebe Arnstaedter mir nicht übel nimmt, wenn ich mir mal seine Worte ausborgte.

Für dich und deine Familie wünsche ich ein superschönes Osterfest, viel Freude beim Eiersuchen und das beste Osterwetter.

Herzliche und liebe Grüße von Lazarius.

3

Guten Tag, lieber Lazarius,

es ist immer wieder schön lesen zu können, wie viel Mühe Du Dir doch dabei, gibst wenn es darum geht, sich Gedanken zur GuMo zumachen.

Hab ganz herzlichen Dank dafür, denn ich stelle auch wieder einmal fest, das ich Verschiedenes ebenso wie Du ablehne beziehungsweise nicht passend finden würde mich so zu äußern.

Hab Dank für Deine allgemeinen Osterfestwünsche bei schönem Wetter und auch mit Leckereien von vielen Schokoeiern. Darf ich freundlicher Weise um eine kleine Änderung bitten????? Ich persönlich würde liebend gern statt Schoko Eiern doch eher Vanille - Eier verkosten wenn es möglich wäre.

https://www.google.com/search?q=Vanille+Ostereier&tbm=isch&source=univ&sa=X&ved=2ahUKEwjmvvr3h9rhAhXSbVAKHYYIBdUQsAR6BAgJEAE&biw=1017&bih=483#imgrc=7E2CRik0tcXz-M:

Noch liebe Grüße an Dich und ebenfalls ein fröhliches Osterfest wünscht Dir das Plawöpfchen.

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@iQPlawopf

Guten Abend, liebes Plawöpfchen,

vielen Dank für deinen Kommentar. Also das mit der Mühe muss ich unbedingt zu dir zurückgeben. Wenn wir in einem Wort-Zähl-Wettbewerb ständen, wäre ich dir ganz klar unterlegen. Ich freue mich jedoch sehr über dein Lob. Schön finde ich auch, dass wir wieder einmal zu übereinstimmenden Punkten finden.

Die Vanille-Eier sind genehmigt und einer Lieferung steht nichts mehr entgegen ;-)) Für mich wird es, wie in den Jahren zuvor gekochte Eier geben, was mich jedoch nicht stört.

Noch einen erholsamen Abend wünsche ich und ganz liebe und herzliche Grüße von Lazarius.

 

3
@Lazarius

Gerade bei Ostereiern kann sich auch wieder das Künstlerherz entfalten lieber Freund.

Dir wünsche ich sehr schöne und frohe Ostern, GLG.

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@PicaPica

Vielen Dank für die lieben und schönen Osterwünsche und ich weiß auch, was du mit dem Künstlerherz meinst.

Ich wünsche dir auch noch ein schönes und besinnliches Osterfest. Ganz liebe und herzliche Grüße von Lazarius.

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@Lazarius

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie du, auch nach solch doch längerer Zeit, die Kommentare immer wieder findest und gleich beantwortest, aber gefällt mir, GLG.

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