Welche Gehäuse Lüfter wo und warum?

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2 Antworten

Lüftungsprobleme wurden von den Herstellern v.a. von Gehäusen lange vernachlässigt. Da gabs manchmal nur den Netzteillüfter, der primär das Netzteil kühlt und die Luft im Innenraum des PCs ansaugt.
Bestenfalls gab's noch einen Platz, wo ein Zusatz-Venti in der Gehäusewand zusätzlich Luft absaugen sollte.

Aber wo die Luft ins Gehäuse reinkommen soll, wurde oft nicht designt. So schlürften die armen PCs die Luft durch die Laufwerksschlitze von CD-, früher Floppylaufwerken und durch Kartenleserschlitze rein, die dann bald verstaubten.

Wenn die Einlassöffnungen fehlen oder zu klein sind, nützt der beste Lüfter nichts!
Wenn es zwei Lüfter hat, die nach draussen blasen, und der Lufteinlass zu klein ist, dann konkurrenzieren sich die beiden Lüfter sogar, der eine saugt dem andern die Luft und damit die Kühlleistung weg.

Zusätzlich gibt's ja die Prozessorkühlung und meist eine Grafikartenkühlung.
Prozessorwärme wird heute oft auch direkt nach draussen befördert, und sollte dazu eine separate Ansaugöffnung haben.
Wärme der Grafikkarte wird oft einfach im Gehäuse veteilt.

Man muss also einen Kompromiss finden zwischen Wärmeableitung, guter Zirkulation im Gehäuse, möglichst wenig Staubansatz (denn STaub auf Kühlrippen senkt die Kühlleistung massiv!) und schliesslich Lärm.

Ich selber habe gute Erfahrungen, wenn ich das Gehäuse schlicht offen lasse, oder einen Zusatzlüfter irgendwo freihängend im Gehäuse platziere. Dieser sorgt für eine "gerechte" Wärmeverteilung, denn schliesslich wirken auch die Gehäusewände als Kühlflächen. Natürlich geht es nicht ohne Wärmetransport nach aussen.

Wenn du einen zusätzlichen Venti in die Gehäusewand montierst, der wie das Netzteil ebenfalls nach draussen fördert, so mach einfach die Einlassöffnungen gross genug. Ich habe oft die Slot-Abdeckungen entfernt, so kommt ordentlich Luft rein. Aber das Innere verstaubt halt auch schnell.

Schlaue Filtertechniken sind selten. Bei Beamern sieht man das oft, weil dort die Optik natürlich sehr staubempfindlich ist. Bei PCs halt hie und da das Gehäuse öffnen und mit dem Staubsauger durch...

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Ausschlaggebend ist der Luftstrom in Litern pro sec oder min, wobei der wiederum von den einbauabhängigen Strömungswiderständen abhängt. Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Luftmenge, die rausgeschafft wird, an anderer Stelle möglichst ungehindert einfließen kann, wobei es egal ist, ob der Lüfter aus dem Gehäuse raussaugt, oder reindrückt. Wichtig ist, dass der Strom die zu kühlenden Bauteile überstreicht. Der Einbau mehrerer Lüfter wäre meiner Ansicht nach nur sinnvoll, wenn alle die gleiche Strömungsrichtung hätten.

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Kommentar von bene157
19.12.2015, 15:09

Ja hab mich ja schon informiert nur wie mach ich das am besten weil bringt ja nix wenn ich mega viel reinpuste das Ding aber nicht genug Druck hat alles drin zu behalten zum raussaugen einen mit vielen Umdrehungen und vielen l/s is schon klar nur welchen :D

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