Welche Gefahren für die USA siehst du in Trumps "America First"-Politik?

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12 Antworten

Es spricht nichts dagegen, wenn damit die Infrastruktur ausgebaut werden soll.

Wer die USA kennt, weiß das außerhalb der Städte die USA eine Infrastruktur hat, gegen die Griechenland ein Hightech-Land ist. Insofern wird der Ausbau der Infrastruktur durchaus im Landesinneren sowohl Arbeitsplätze, als auch ein geringes Wirtschaftswachstum zur Folge haben.

Wenn allerdings unter Amerkia First zu verstehen sein soll, dass Strafzölle erhoben werden oder Handelsverträge gekündigt oder nachverhandelt werden sollen, wird die USA schneller in eine tiefe Rezession stürzen, als Trump seine Haare föhnen kann.

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Wenn die USA nun Handelsverträge kündigen oder Strafzölle einführen, wird das zunächst einmal dazu führen, dass die US-Wirtschaft darauf nicht vorbereitet ist, was dazu führt, dass in vielen Bereichen die Produktion zusammenbricht.

Außerdem muss man sich vergegenwärtigen, dass es ja einen Grund gibt, weshalb man Produkte aus dem Ausland kauft: Entweder weil sie dort günstiger produziert werden können, oder weil sie in den USA gar nicht oder in zu geringer Stückzahl produziert werden.

Letztlich wird es dazu führen, dass sich die Produkte unnötig verteuern, was dazu führt, dass die USA nicht nur im Ausland, sondern auch im Inland noch mehr Schwierigkeiten bekommen die Produkte an den Mann zu bekommen.

Das schafft keine Arbeitsplätze, sondern vernichtet massenweise Arbeitsplätze.

Darüber hinaus ist Europa die stärkste Wirtschaftsmacht auf der Welt. Auch eine teilweise Kündigung der bestehenden Handelsverträge oder gar Einführung von Strafzöllen, würde umgehend entsprechende Gegenreaktionen zur Folge haben. Hier sitzt Europa am längeren Hebel.

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Daher wäre die Umsetzung der "Amerika First" Strategie ein gewaltiger Schuss ins Knie der USA. In der Folge aber auch für die Weltwirtschaft, was weltweit zu entsprechenden Gegenreaktionen führen wird, bei der die Bankenkrise aus dem Jahre 2008 nur ein laues Lüftchen gegenüber dem dann ausbrechenden Orkan wäre.

Fazit:

Nur ein Hasardeur käme auf die Idee bestehende Handelsverträge der USA in Frage zu stellen, Strafzölle einzuführen oder einen Nationalismus zu betreiben, der nicht nur das eigene Land, sondern die gesamte Weltwirtschaft in den Abgrund stürzt. Am Ende wird die USA nur noch eine gefährliche Militärmacht darstellen, die von schweren inneren Unruhen geplagt wird.

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Sie wird in erster Linie der USA schaden. Es ist unglaublich, dass jemand der BWL studiert hat so handelt. Leider ist er auch lange kein so erfolgreicher Geschäftsmann wie immer behauptet wird. Er hat viele seiner Hotels und Casinos in den Konkurs geführt und damit viele Jobs vernichtet. Er wurde nur durch die Gnade von Banken gerettet. 

Es ist Grundlagenwissen dass Abschottung sowie Grenzen und damit die Behinderung des freien Warenverkehrs nur Nachteile mit sich bringt. Auch er kann die Globalisierung nicht stoppen und schon gar nicht den Markt kontrollieren.

Die Amerikaner werden noch blöd schauen wenn die Arbeitslosigkeit und die Preise steigen. Zudem werden viele keine ausreichende Gesundheitsversorgung mehr haben. Aber selbst Schuld wenn man sich vor der Wahl hat reinlegen lässt und sich nicht an Fakten orientiert. 

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Nö die Politik macht der nicht sobald der USA damit irgend ein Wirtschaftlicher Nachteil entsteht und das wär bei praktisch allem was er verändert ;)

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z.B.


  • Wirtschaftliche Isolation
  • Außenpolitische Isolation
  • Verschlimmerung der Klimaerwärmung
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Kommentar von Fuchssprung
23.01.2017, 19:12

Durch die wirtschaftliche Isolation ist die US Industrie nicht mehr dem Wettbewerb ausgesetzt. Das verhindert Investitionen und die Produkte können auf dem freien Markt nicht mehr mithalten. Damit erweist Trump der US Industrie einen wahren Bärendienst.

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Behinderung der Reisefreiheit

Behinderung des Welthandels, dadurch Verschlechterung des Wirtschaftswachstums und damit des Wohlstands zunächst der Handelspartner, danach der USA selbst

Massive wirtschaftliche Konflikte und politische Spannungen

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Verringerter globaler Einfluss und die Verschiebung von Machtverhältnissen wären Möglichkeiten. Es könnten sich neue Allianzen bilden die die USA wirtschaftlich schwächen. Alles in allem sehe ich aber nicht allzu viele Gefahren für die USA, die sehe ich eher für uns in Europa.

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Amerika steuert schon seit Jahren auf den Abgrund zu! Irgendwann wissen einige Milliardäre nicht mehr wie Reich sie sind und das noch vermehren können! Das angehäufte Vermögen fehlt beim Volk und es beginnt zu Kriseln! Genau das war die Ursache und deshalb diese Wahl weil man eine Veränderung wollte und hofft auf Besserung! Es wird aber leider anders kommen weil die Gier kein Ende nimmt! Und ich befürchte schlimmes!

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Keine große Gefahr.

Ich gehe davon aus, dass diese Phase nur eine kurze Zeiterscheinung sein wird und sich das Problem ziemlich schnell selbst erledigt.

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"America First" wird auch schnell verschwinden wie 1941 da gab es den Mist schon mal die wollten sich aus dem Krieg raushalten dann kam 21,12,1941 und die Partei war TOT  aus die Maus .

ÜBERFALL JAPANS AUF PEARL HARBOR

   

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Eigentlich keine Gefahren, fuer die USA.

Wir lesen doch taeglich von der groesten Wirtschaftsmacht der Erde, den USA.

Aber wer ist Aussenhandelsweltmeister, es ist DE in Abwechselung mit China.

Die Schluesse die ich daraus ziehe, die USA hat den groessten Binnenmarkt, somit wirtschaften sie im eigenem Saft, was DE widerum nicht koennte. 

USA 340 Millionen Einw., DE 80 Millionen Einw.

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Achtung, Satire!

Mehr Flüchtlinge hier in Deutschland, aus Amerika natürlich.

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Kommentar von OlliBjoern
23.01.2017, 21:53

Nach Deutschland eher weniger, aber kanadische Unis verzeichnen derzeit deutliche Zuwächse, gerade auch durch Studenten, die aus den USA kommen. Gerade die intellektuelle Elite kann wenig mit Trump anfangen, da wirkt das große Nachbarland mit seiner Offenheit und politischen Ausgeglichenheit sehr anziehend.

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