Welche Gefahren birgt zu viel politische Partizipation?

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3 Antworten

Eigentlich keine. Zur allgemeinen Partizipation gehört ja auch, frei und selbstbestimmt darüber entscheiden zu können, wie weit die reichen soll.

Dass wiederum allgemein Entscheidungen Konsequenzen haben, ist klar und darüber sollten sich halt die Entscheidenden bewusst sein. Denn wenn sie selber entscheiden, produzieren sie halt auch die damit verbundenen Konsequenzen - niemand sonst...

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Zuviel Bürgerbeteiligung schwächt:

Die Kassen der Parteien, wenn sie sich nicht mehr heimlich an öffentlichen Mitteln gesundstoßen können.

Die Macht der Parteien, wenn unterbunden wird, dass Null Ahnung aber das richtige Parteibuch zur Stellenbesetzung in öffentlichen Ämtern ausreicht.

Den Parteienfilz, der sich schon lähmend über das ganze Land gelegt hat.

Das Lügenpotential und unhaltbare Versprechungen der Parteien z.B. in Wahlkämpfen, wenn die Bürger besser informiert sind.

Zuviel Bürgerbeteiligung ist eine Gegengewicht zur Parteien-Filzokratie und zu politisch-ökonomischen Seilschaften.

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Hei, participation, zu viel Teilhabe der Bürger kann es in der Demokratie nicht geben. Ausdrücklich alle Bürger sind zur Mitverantwortung aufgerufen. Das Problem besteht ggf. in der Zersplitterung, dass allzu viele Köche - wie das Sprichwort sagt - den Brei verderben, dass die Entscheidungswege bis zum St.-Nimmerleinstag dauern und sich die Minikräfte gegenseitig aufheben, nicht mehrheitsfähig sind und damit entschlussunfähig werden. Und so. Grüße!

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