welche funktion hatte der ,,roland'' im mittelalter?

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3 Antworten

Kann man bestimmt auch googlen.

Zum einen war er das nach außen hin sichtbare Zeichen, daß Bremen die Stadtrechte hat (die es in Wahrheit nie bekommen hat, die Urkunde haben sie selber gut gefälscht), zum anderen ist der Abstand zwischen seinen spitzen Knien genau eine Elle - also konnte man zu Marktzeiten dort immer nachmessen, wenn man Stoffe o.ä. gekauft hat.

Die Rolandstatue ist ein Symbol oder Sinnbild der Selbstständigkeit einer Stadt. Sie besaß Marktrecht, und eigene Gerichtsbarkeit.

Viele Städte hatten eine Roland, nicht nur Bremen. Belgern an der Elbe, Berlin, Magdeburg fallen mir spontan ein.

Es bedeutet auch, dass die Stadt keinem Fürsten untertan war, der kein Recht in der Stadt hatte. We in der Stadt lebte war keinem Fürsten zahlungspflichtig, Stadtluft macht frei! Roland=Symbol dieser Freiheit!

Die Rolandstatue zeigt das jedem, man muss dazu nicht lesen und schreiben können.

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@romar1581

Betrifft mich zwar nicht, aber was soll denn dieser Kommentar? Ohne Sinn und Verstand.

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@nonentity

@nonentity: Nicht ohne Sinn und Verstand, zu jener Zeit konnte kaum jemand lesen oder schreiben. Genau deshalb gab es diese Statuen.

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Im Mittelalter wurden Rolande als Zeichen bürgerlicher Freiheit in vielen Städten aufgestellt („Rolandstadt“). Die Rolandsfigur galt als Sinnbild der Eigenständigkeit einer Stadt mit Marktrecht und eigener Gerichtsbarkeit und damit der Freiheit.

Auch andere Errichtungsgründe konnten eine Rolle spielen. So war der Brandenburger Roland auch Ausdruck der wirtschaftlichen Prosperität der Stadt.

(Aus Wikipedia)

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