Welche "FOTO" DSLR / DSLM passt zu mir?

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6 Antworten

Ich setze auf Nikon und zwar aus folgenden Gründen:

  • Der Gebrauchtmarkt und das Angebot an neuen Objektiven und Zubehör ist sehr gut und reichhaltig.
  • Diverse Objektive wie zB 50mm 1.8 oder 35mm 1.8 sind bei Nikon deutlich günstiger bzw. besser als die Canon-Gegenstücke. Und mir pers. ist die Bildqualität am wichtigsten. Als etwas längere Normalbrennweite mit 1:1 Makro-Möglichkeit (ideal für Gegenstände oder Pflanzen) gäbe es ein 40mm Nikkor - Canon hat nichts derartiges im Programm.
  • Die neuen Modelle von Nikon haben keinen AA-Filter mehr. Das sorgt für beeindruckende Detailwiedergabe und Schärfe. Mehr Bildqualität bekommst du nirgends für das Geld. 

Daher mein Tip: Nikon D3300 + 18-55mm Kit-Optik

Die Bildqualität der D5300 oder D5500, etc. sind ident mit der der D3300. Der Unterschied, der den Aufpreis rechtfertigt sind das AF-System mit mehr AF-Feldern, das Klappdisplay und einige Software-Funktionen. Anstatt das Budget auszureizen mit der Kamera + Kit-Linse würde ich mir lieber die 200 EUR sparen und dann in ein zweites Objektiv stecken. zB 35mm 1.8 als Normalbrennweite oder 50mm 1.8 als Portrait-Tele.

Vor allem bei Landschaftsbildern wirst du die gesteigerte Schärfe zu schätzen wissen, die dank dem fehlenden AA-Filter erziehlt wird. Darüber hinaus ist die D3300 mit eine der besten Kamera in Punkto Rauschverhalten und hängt die Canon locker ab.

Bei Sony (A5x00, A6x00) stört mich der kleine Body. Denn die Objektive lassen sich nur bedingt verkleinern und irgendwann hat man mal ein 700 oder 800g Objektiv, dass 2x so groß ist wie der Body vorne dran hängen. Und damit ist das Handling nicht optimal weil dann die sichere Grifffläche fehlt...

Die A68 wäre eine Option - allerdings finde ich den elektr. Sucher nicht so prickelnd und der halbtransparente Spiegel kostet Licht was für Astro-Fotos wieder nicht so doll ist.

Zum Üben und erlernen der Kamera-Funktionen reicht ein 18-55mm. Um die Kamera auszureizen sollte man sich später bessere Objektive zulegen. Ein Objektiv ist ein Werkzeug und man muss wissen was man benötigt und was für den Einsatzzweck passt. Daher kann ich dir hier nichts konkretes empfehlen. Wenn du die Bedienung der Kamera und die Grundlagen der Fotografie erst mal erlernt hast wirst du auch selber wissen was du brauchst und was dir fehlt.

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen. Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich! Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen... 

Wer seine Kamera nicht bedienen kann oder die Grundlagen der Fotografie nicht beherrscht wird damit auch mit einer DSLR keine vorzeigbaren Bilder erzeugen! Das wichtigste ist und bleibt der Fotograf. Dinge wie Bildgestaltung oder der richtige Einsatz von Zeit, Blende, etc. ist essentiell aber heutzutage leicht erlernbar...

Es gibt hunderte Bücher, zig Lern-DVDs von Video2Brain oder Gallileo Design und auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"! Mehr zum Thema findest du auch in meinem Buch "Kamera Kaufberatung" - such einfach danach auf Amazon...

Diese Kamera ist es geworden! Und ich bin seither Glücklich...DANKE :D

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@en1men

Freut mich zu hören, dass ich helfen konnte...

Einen Tip hab ich allerdings noch für dich. 35mm 1.8 Nikkor (ca. 170 EUR)

Das Objektiv bringt dich nochmal einen Schritt weiter und ist für so fast jeden der ideale Einstieg in Festbrennweiten.

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Habe eine D3300 Mit 16Gb Karte und Orginal Tasche für 370€ bei MediaMarkt erstanden :)

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Die Nikon und Sonys haben die besseren Sensoren. Die A68 ist SLT-typisch eher was für Sportaufnahmen in heller Umgebung. Bei Canon hat sich bei den Einsteigermodellen, bis auf die Spielereien in den letzten Jahren leider nicht viel getan, so liegen sie bei der Bildqualität immer ganz hinten. Das heißt nicht, dass sie schlecht wäre, aber alle anderen Hersteller sind eben besser geworden. https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Canon-EOS-760D-versus-Sony-A6000-versus-Nikon-D5300___1011_942_919

Natürlich hat ein Objektiv hier einen größeren Einfluss darauf. Wo kein Licht durch kommt, kann die Kamera machen was sie will, es wird nicht besser.

Willst Du es also vorallem klein und leicht und ein Kitobjektiv reicht dir fürs Erste, nimm die A6000. Willst du relativ günstig gleich ein besseres Objektiv, nimm eine kleinere Nikon zusammen mit einem 17-50mmF2,8* von Tamron oder Sigma. zB https://www.fotokoch.de/Nikon-D3300-Sigma-17-50-EX-DC-OS-HSM_67047.html?prepage=nikon-dslr.html

*Der Wert nach dem F ist der der die Lichtstärke eines Objektivs beschreibt. Dabei gilt, um so klein er um so besser. Stehen da zwei Werte wie F3,5-5,6 gilt der niedrigere Wert nur sollang man nicht zoomt. Fängt man mit so nem Objektiv an zu zoomen, wirds finster auf dem Sensor und man benutzt dann bei weniger Umgebungslicht (zB drinnen) besser ein Stativ oder erhöht den ISO-Wert der Kamera, was aber schnell zu sichtbarem Bildrauschen führt.


Welche Kamera zu dir passt, bekommst du nur heraus, wenn du die unterschiedlichen Kameratypen von den entsprechenden Herstellen in die Hand nimmst.

Rein technisch sind die mittlerweile alle auf einem so hohen Niveau, dass der Hersteller eigentlich egal ist.

Und selbst wenn auf dem Papier eine Kamera unter Laborbedingungen einen besseren Wert hat als eine andere, ist das im realen Leben nicht so wild.

Daher will und muss ich auch sagen, dass die Auswahl der Objektive wesentlich wichtiger ist.

Ich denke es ist einfach schwer zu begreifen dass die Objektive ohne so viel Technik Tralala viel gewichtiger für das Foto sind als der Body an sich. Ich habe zig mal gehört "Es kommt auf das richtige Objektiv an" aber ich denke mir: Das Gerät das nun das letztendliche Bild aufnimmt...das muss doch viel wichtiger sein. Immerhin liest man die ganzen Spezifikationen vom gerät ab ...und weniger vom Objektiv.

Nope... Auch ein Objektiv hat diverse Daten wie zB Lichtstärke/max. Offenblende f/X.Y und eine Brennweite oder einen Brennweitenbereich.

Den Unterschied siehst du an dem Bild. Zum besseren vergleichen hab ich die Bilder so geschnitten, dass die praktisch deckungsgleich sind. Aufgenommen vom Stativ mit zwei Objektiven bei jeweils gleicher Brennweite.

XX-YYmm ist die Brennweite.

Gehen wir mal von den kleineren Modellen aus dann gilt:

  • 1-18mm = Ultraweitwinkel 
  • 19-30mm = Weitwinkel
  • 30-35mm = Normalbrennweite (menschl. Sehfeld - je nach Crop-Faktor)
  • 40-200mm = Tele
  • ab 200mm = Supertele

Alles unter der Normalbrennweite zeigt mehr im Bild als wir sehen können. Das wird zB in Hotels eingesetzt... Man kennt die schönen, großen und geräumigen Zimmer aus dem Katalog, die in natura dann doch 1-2 Nummern kleiner sind... Das ist der WW/UWW Effekt.

Tele holt entferntes Näher ran und sorgt für einen "Tunnelblick" - Je größer die Brennweite umso Stärker der Effekt.

Es gibt jedoch auch noch andere gaaanz wichtige Nummern. Die werden normal mit f/X-Y bzw. f/X oder 1:X-Y bzw. 1:X angegeben.

Das ist die s.g. Lichtstärke. Grundsätzlich gilt je kleiner die Nummer umso teurer. Stell dir ein Objektiv wie eine Pipeline vor - Je kleiner die f-Nummer umso größer der Durchmesser und umso mehr Licht kann in der gleichen Zeit durch.

Dies ermöglicht es zB schöne Stimmungsbilder bei Kerzenschein oder Lagerfeuer zu schießen ohne allzuviel Rauschen zu haben. Weiters wird dadurch aber Bereich der Schärfe (Schärfentiefe / Schärfenebene) geringer. Das kann man auch zum Freistellen (scharfes Motiv vor unscharfem Hintergrund) verwenden!

Bessere Objektive haben eigentlich eine konstante Offenblende - zB 28-75mm f/2.8 oder 70-200mm f/2.8. Das bedeutet, dass egal bei welcher Brennweite die Lichtstärke immer gleich ist.

Günstigere Modelle haben eine Variable Lichtstärke - zB 18-105mm f/3.5-5.6. Hier gilt die 3.5 bei 18mm und die Lichtstärke schwindet dann auf 5.6 bei ca. 2/3 (ca. 70-75mm) der max. Brennweite.

Dann gibt es Objektive mit nur einer mm-Angabe zB 50mm f/1.8 - Das sind s.g. Festbrennweiten. Die kann man nicht Zoomen aber dafür sind die Objektive in der Regel sehr gut und lichtstark!

Ich denke es ist einfach schwer zu begreifen dass die Objektive ohne so viel Technik Tralala viel gewichtiger für das Foto sind als der Body an sich. Ich habe zig mal gehört "Es kommt auf das richtige Objektiv an" aber ich denke mir: Das Gerät das nun das letztendliche Bild aufnimmt...das muss doch viel wichtiger sein. Immerhin liest man die ganzen Spezifikationen vom gerät ab ...und weniger vom Objektiv.

Nope... Auch ein Objektiv hat diverse Daten wie zB Lichtstärke/max. Offenblende f/X.Y und eine Brennweite oder einen Brennweitenbereich.

Den Unterschied siehst du an dem Bild. Zum besseren vergleichen hab ich die Bilder so geschnitten, dass die praktisch deckungsgleich sind. Aufgenommen vom Stativ mit zwei Objektiven bei jeweils gleicher Brennweite.

XX-YYmm ist die Brennweite.

Gehen wir mal von den kleineren Modellen aus dann gilt:

  • 1-18mm = Ultraweitwinkel 
  • 19-30mm = Weitwinkel
  • 30-35mm = Normalbrennweite (menschl. Sehfeld - je nach Crop-Faktor)
  • 40-200mm = Tele
  • ab 200mm = Supertele

Alles unter der Normalbrennweite zeigt mehr im Bild als wir sehen können. Das wird zB in Hotels eingesetzt... Man kennt die schönen, großen und geräumigen Zimmer aus dem Katalog, die in natura dann doch 1-2 Nummern kleiner sind... Das ist der WW/UWW Effekt.

Tele holt entferntes Näher ran und sorgt für einen "Tunnelblick" - Je größer die Brennweite umso Stärker der Effekt.

Es gibt jedoch auch noch andere gaaanz wichtige Nummern. Die werden normal mit f/X-Y bzw. f/X oder 1:X-Y bzw. 1:X angegeben.

Das ist die s.g. Lichtstärke. Grundsätzlich gilt je kleiner die Nummer umso teurer. Stell dir ein Objektiv wie eine Pipeline vor - Je kleiner die f-Nummer umso größer der Durchmesser und umso mehr Licht kann in der gleichen Zeit durch.

Dies ermöglicht es zB schöne Stimmungsbilder bei Kerzenschein oder Lagerfeuer zu schießen ohne allzuviel Rauschen zu haben. Weiters wird dadurch aber Bereich der Schärfe (Schärfentiefe / Schärfenebene) geringer. Das kann man auch zum Freistellen (scharfes Motiv vor unscharfem Hintergrund) verwenden!

Bessere Objektive haben eigentlich eine konstante Offenblende - zB 28-75mm f/2.8 oder 70-200mm f/2.8. Das bedeutet, dass egal bei welcher Brennweite die Lichtstärke immer gleich ist.

Günstigere Modelle haben eine Variable Lichtstärke - zB 18-105mm f/3.5-5.6. Hier gilt die 3.5 bei 18mm und die Lichtstärke schwindet dann auf 5.6 bei ca. 2/3 (ca. 70-75mm) der max. Brennweite.

Dann gibt es Objektive mit nur einer mm-Angabe zB 50mm f/1.8 - Das sind s.g. Festbrennweiten. Die kann man nicht Zoomen aber dafür sind die Objektive in der Regel sehr gut und lichtstark!

Gleiche Kamera mit 2 unterschiedlichen Objektiven - (Kamera, Fotografie, Hobby)

Sorry wegen der Farbe, hab aus versehen die CMYK-Variante hochgeladen - daher stimmen die Farben nicht...

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Ich kann dir die Alpha6000 sehr empfehlen, sehr vielseitig aber auch perfekt für Landschaften!
Sehr sehr sehr gutes Preis/leistungsverhältnis

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