Welche Folgen hat das frisieren von rollern?

7 Antworten

U.a. diese rechtl. Folgen drohen: 

- Bussgeld weil bei frisierten Mofas bzw. Mopeds deren jeweilige Betriebserlaubnis erlischt. Beim Unfall-Verusachen bzw. Unfallmitschuld kann dies ferner Punkte in Flensburg ergeben. 

- Möglich auch: Straftat weil Fahren ohne Führerschein! Kann ohne weiteres ein volles Nettogehalt an Geldstrafe, Punkte in Flensburg einbringen. 

- Versicherungen: Diese können dem Fahrer von frisierten Zweirädern bei Unfällen erhebl. Probleme bereiten. 

Der Fahrer eines frisierten Zweirads welches ERHEBLICH SCHNELLER als die vorgesehene Höchstgeschwindigkeit läuft sollte sich auch die Fragen stellen: Sind die Bremsen, das Fahrwerk etc..für derartige Geschwindigkeiten nach dem Tuning überhaupt dafür ausgelegt? 

Kurz und bündig: Fahrer von frisierten Zweirädern gehen techn. rechtl. und im Zweifelsfalle auch gesundheitl. erhebliche Risiken ein. 

Führerscheinaspiranten sollten sich auch über Sperrfristen für den Führerscheinerwerb bzw. Nachprüfungen in der Probezeit und andere unerfreuliche Führerschein-Konsequenzen im klaren sein. 

U.a. Ausnahmen für das LEGALE Fahren von Mopeds die 70kmh schaffen: 

In § 76 der Fahrerlaubnisordnung unter Nummer 8 ist festgelegt, für welche Maschinen Übergangsregeln gelten. Demnach müssen beispielsweise DDR-Mopeds, wenn sie vor dem 28. Februar 1992 zugelassen worden sind, nicht gedrosselt werden – auch wenn sie mitunter sogar 70 km/h erreichen können.

Das ist eine Straftat wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Das Mofa / Moped wird wahrscheinlich sichergestellt.
Wenn es freiwillig nicht heraus gegeben wird, wird es beschlagnahmt.
Ein Abschleppwagen wird kommen und das Fahrzeug aufladen.

Die Polizei wird eine Strafanzeige erstatten, ein Sachverständiger erstellt ein Gutachten.

Man wird als Beschuldigter einer Straftat vorgeladen und kann eine Aussage machen.
Man hat das Recht die Aussage zu verweigern, da man sich eventuell selbst belasten würde.

Die Unterlagen und Beweise leitet die Polizei zur zuständigen Staatsanwaltschaft weiter.

Die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob das Verfahren eingestellt oder verfolgt wird.

Dies könnte geschehen:

Verfahren wird durch die Staatsanwaltschaft eingestellt
Verfahren wird durch die Staatsanwaltschaft gegen eine Strafzahlung eingestellt

Es kann jedoch auch zum Gerichtsverfahren kommen.
Hier wäre dies möglich:

Das Verfahren könnte eingestellt werden, der Richter ermahnt.
Jugendliche Ersttäter werden zu Sozialstunden verurteilt
Eine Geldstrafe wird ausgesprochen
Es wird eine Führerscheinsperre ausgesprochen.
Bei hartnäckigen Fällen kann es zu einer Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt werden kann, kommen.

Unter Umständen ist man vorbestraft, was bei der Suche nach Arbeit Probleme bereiten kann.

Sollte ein Unfall geschehen sein, wird die Versicherung selbstverständlich entschädigen, kann den Täter jedoch bis zu 5000 € in Regress nehmen.

Schau mal in §21 Straßenverkehrsgesetz (StVG)
https://dejure.org/gesetze/StVG/21.html

Zum einen ist es eine Straftat, da er das Ding nicht fahren darf.

Beim ersten mal verzögert sich sein Autoführerschein nicht, bei Wiederholung sehr wohl.

Und er darf im Falle eines Unfalles bis zu 5000€ selber zahlen.

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