Welche Folgen hätte ein Krieg für Deutschland?

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14 Antworten

Der Krieg wird schon geführt. Davon merkt man in Deutschland - richtig - nichts. Wenn man nämlich auf eine Karte schaut, sieht man: Zwischen Deutschland und Syrien liegen ein paar Kilometer. 

Nun nehmen wir mal an, Deutschland und der IS wären benachbart und der IS würde sich Richtung Deutschland auf den Weg machen. Was würde geschehen? Da reicht ein schneller Blick auf die Zahlen. Runden wir die Schätzungen großzügig auf, dann hat der IS 100.000 Mitglieder. Da hat unsere Bundeswehr schon deutlich mehr (180.000) und deren Ausrüstung ist im Vergleich zum IS haushoch überlegen. Völlig abgesehen davon, dass Deutschland eine wehrfähige Bevölkerung hat, die dem IS zahlenmäßig hundertfach überlegen ist.

Die Antwort auf deine Frage ist also, dass ein direkter Angriff auf Deutschland nur eine Folge hätte, nämlich einen beschleunigten Untergang des IS.

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Manche Fragen, so auch diese, verursachen bei mir Bauchschmerzen. Allerdings in diesem Fall, weil sie so utopisch ist, dass es sich zu antworten eigentlich gar nicht lohnt. 

Warum hast du dir kein realistischeres Szenario ausgedacht?

Um nun mal auf die angeführten Zahlen einzugehen, informiere ich darüber, dass allein die Bundeswehr, neben den ca. 185000 aktiven Soldaten, auf hunderttausende Reservisten oder mehr, zwischen 25 und 60 Jahren zurückgreifen kann, die in den vergangenen Jahrzehnten Militärdienst geleistet haben. Dazu auf zahlreiche moderne Waffen und Waffensysteme aller Kathegorien. 

Auf den Quark mit den Atombomben gehe ich nicht ein.

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Welche Art Krieg? 

Konventionell? Keine Chance. Die Bundeswehr wäre zwar schnell überrannt, aber die Gegner könnten ihre Logistik gar nicht wuppen. Der Krieg würde sich in wenigen Tagen totlaufen...

"Terroristisch", also mit häufigen und heftigen Terror-Anschlägen? Deutschland würde im Chaos versinken und wirtschaftlich sowie gesellschaftlich zusammenbrechen. In kürzester Zeit würde sich eine "Militärisch fokussierte Diktatur" herausbilden, die sich, so wie im Irak und in Afghanistan, vornehmlich darauf konzentriert, die Wohn- und Industriegebiete der Reichen und Mächtigen zu beschützen.

Es gibt kein - wirklich GAR KEIN - wirksames Mittel gegen Terror-Anschläge. Einem potenziellen Selbstmord-Attentäter kannst du nicht mal mit dem Tod drohen. Und eine schwerere Strafe ist wohl kaum vorstellbar, oder?!

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Was würde das bedeuten, für Deutschland, den Kriegsland/ländern und der ganzen Welt?

Da konventioneller Krieg auszuschließen ist, bliebe nur "häufige und heftige Terror-Anschläge" als Mittel der Kriegsführung.

Der Umfang der Auswirkungen wäre aber - @Shiftclick hat's bereits treffend skizziert - vollkommen davon abhängig, wie sich die Terror-Anschläge auswirken: Wie viele Tote? Wie oft? Welche "Immobilien" sind betroffen? Welche Gegenden? Bleibt es bei Anschlägen in (großen) Städten oder breitet sich der Terror auch in ländliche Gebiete aus? Welche Zielgruppen haben die Terroristen ausgewählt? etc.

Nehmen wir an, es gäbe "keine bestimmte Zielgruppe" und "kein bestimmtes Gebiet", wie es in der "modernen Kriegsführung" ja üblich geworden ist:

In deren Folge würde die "freie Gesellschaft", wie du sie jetzt kennst, nahezu komplett zusammenbrechen. Praktisch die gesamte "Freizeit-Industrie" (von Bars über Clubs bis hin zu Hotels) würde aufhören zu existieren, weil sich immer weniger Leute in Menschenansammlungen trauen würden. 

Dazu käme der "Druck von oben", also die Angst der Reichen und Mächtigen. Die würden sich für sich selbst isolieren und in "Gated Communities", die binnen kürzester Zeit wie Pilze aus dem Boden schießen würden, zurückziehen. Diese Gated Communities wären dann weiträumig abgesperrt und würden alles "Lebensnotwendige" für die Reichen enthalten; wären also quasi "eigene Städte mit angeschlossener eigener Versorgung". Unabhängig davon würde aber schon von Anfang an eine massive Auswanderungswelle der Reichen einsetzen. 

Zugleich bräche die Wirtschaft sukzessive weitgehend ein und würde sich immer mehr auf das Lebensnotwendigste beschränken. Wer kann, der flieht. Mit dem Unternehmen; mit den wichtigsten Mitarbeitern; mit dem Geld; mit dem Know-How; ...

Und weil man des Terrorismus nicht Herr werden kann, würden sich außerhalb der Gated Communities im Zeitraffer bürgerkriegsähnliche Zustände entwickeln, die immer aggressiver würden; während zugleich Polizei und Militär im ganzen Land mit extrem nervösem Zeigefinger an allen Ecken stünden.

Das Versagen der Politik, den Terrorismus in Deutschland zu bekämpfen, würde zu einer nachhaltigen Schwächung Deutschlands als "Führungsnation" innerhalb der EU, im gesamten westlichen Bündnis und sogar auf dem gesamten Planeten führen. Und die Folge davon wäre eine schleichende Isolation: Jedes Land im Umkreis (also auch Frankreich, Schweiz, etc.) würde im Kontakt mit Deutschland seeeeehr viel vorsichtiger und zurückhaltender werden, weil jeder - berechtigte - Angst hätte, dass die Terror-Welle über die Grenze schwappt und dem eigenen Land gleiches droht.

Das Versagen ist zwar vorprogrammiert, aber da die Propaganda bis heute die Parole ausgibt, dass man den Terrorismus wirksam bekämpfen kann, wenn man nur hart genug dagegen vorgeht, müssten die Menschen erst lernen, dass die Propaganda lügt. Das würde einige Zeit benötigen.

Und in dieser Zeit würde die Isolation voranschreiten. ... Wie es dann weiterginge, hinge von der Art des Erkenntnisgewinns der Menschen ab und wird immer spekulativer, je weiter man in die Zukunft blicken will.

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Hirngespinst? Nicht ganz. Tatsächlich entstammt dieser Ablauf in weiten Teilen einem Strategiepapier des Weißen Hauses (genauer: des Pentagons), das für diesen Fall ("massive und häufige Terror-Anschläge auf dem Boden der USA") entwickelt wurde. 

Unter anderem deshalb sind die USA so super-vorsichtig beim Einlass an ihren Grenzen: Sie wissen aus ihren eigenen Analysen und Strategieplanungen, dass sie keine Chance mehr haben, wenn sie sich die Terroristen erst mal eingetreten haben.

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Kommentar von DreiGegengifts
21.05.2016, 10:43

Was für ein Nonsense^^

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Wie soll man mit nur 200.000 Mann nach Deutschland ziehen???
Unwahrscheinlich:
Würde aber sgen, wenn sie Atombomben einsetzten würden (vermutlich besitzens eh n paar) würde sich die EU mehr einsetzten als nur Blauhelme zu schicken... Und vermutlich den 3. WK starten:

Warum WK?
Sobald Atombomeben Fliegen werden vermutlich die USA irgendwem anders die Scguld zuschieben und dort einmaschieren, die naiven Länder (Deutschland, Frankreich, Österreich, ...) würden Verstärkungen schicken, und dann gibt's noch Russland, China, Korea, Japan, usw usv die sich dann vermutlich auch einmischen würden

Endeffekt: Chaos
LG
Anon

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Mal hypothetisch: ein Stein würde auf die Erde fallen, was wären die Konsequenzen?

Antwort: es hinge sehr stark von Größe und Gewicht des Steins und seiner Aufprallgeschwindigkeit ab.

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Kommentar von Richilde
20.05.2016, 19:38

Kluge Antwort, hat aber nicht wirklich etwas mit meiner Frage zu tun...

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In diesem Fall würde der treue Verbündete Japan sofort ungezählte minderjährige Jungfrauen in Manga-Kostümen, wahlweise im EMO-Outfit, auf jeden Fall aber im Minirock schicken.

Sie alle würden mit Fallschirmen abspringen, um die 500.000 fundamentalistischen Islamisten mit dem möglichen Blick unter ihre Röckchen völlig zu verunsichern.

Nach ihrer Landung würde jede von ihnen ein Hundewelpen freilassen, denn jeder weiß, wie verängstigt auch der schlimmste Araber auf Hunde reagiert.
Aber das Baby-Schema der Welpen würde diese Mordbuben von einem Massaker abhalten.

Und wer sagt, es gibt nur dumme Antworten?

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Welche Folgen hätte ein Krieg für Deutschland?

Hätte, hätte, Fahrradkette.

Sich Gedanken um Krieg müssen sich wohl eher  Länder mit reichen Ölvorkommen oder innenpolitischen Spannungen machen.

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Kommentar von Richilde
20.05.2016, 19:37

Hätte, hätte, Fahrradkette.

Sich Gedanken um Krieg müssen sich zur Zeit eher nur Länder mit reichen Ölvorkommen oder innenpolitischen Spannungen machen.

Ich hoffe es ;)

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Manchmal kommt es mir vor als wenn wir schon in einem dritten Weltkrieg sind, wenn man sich die ganze Situation mal anschaut. Deutsche Soldaten sind immer noch im auslandseinsatz ( nicht nur für Medizin und Versorgung ) das gilt natürlich auch für die anderen NATO Mitglieder. Im nahen Osten herrscht "krieg" die von uns quasi mit Waffen und Ausrüstung unterstützt wird. Wie gesagt, es kommt mir vor als ob wir schon mittendrin sind. Man kriegt das "feeling" nicht mit weil man selbst nicht betroffen ist. Wenn wir bald in die Schweiz flüchten müssen und die Schweizer uns "fertig" machen , wie einige jetzt die Flüchtlinge "fertig " machen dann lernt man Ungerechtigkeit kennen.

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Wer will kann auch schon mal über den Flügelschlag eines Schmetterlings auf das weltweite Wetter sinnieren - nur zu!

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Die Folgen wäre der Nato Fall mit allen seinen Konsequenzen , ähnlich von 2001 .

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 vielleicht ist es ja so , dass wir uns längst im Krieg befinden ? Nur findet der nicht hier bei uns in Deutschland oder Europa statt, sondern in Syrien und Irak. Ob der da bleibt, das wird die Zeit zeigen.

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die kommen doch garnicht soweit... da liegen viel zu viele normale Länder dazwischen ... die einzige Gefahr sind hier radikaliserte ammokläufer...bzw Personen mit deutschen Pass die von dort zurückkeheren..

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Wäre wahrscheinlich ganz blöd.

Siehe 

Furor Teutonia

Da hatten die Römer schon keine Freude dran.

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sind Telespiele ausverkauft ?

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