Welche Folgekosten entstehen beim Anmelden eines (zweit-) Wohnsitzes?

4 Antworten

Da du den Bauernhof ("unbewohnt") ja nur täglich besuchst, wohnst du dort nicht. Du wohnst ganz offensichtlich weiter nur in deiner bisherigen Wohnung. Insofern sehe ich überhaupt keinen Grund, warum du auf dem Bauernhof, den du ja nur aus reiner Gefälligkeit für deinen Freund täglich besuchst, um dort nach dem Rechten zu sehen, einen zweiten Wohnsitz anzumelden. Auch eine Strafe droht deshalb nicht. Verstöße gegen das Melderecht - die hier aber nicht vorliegen - stellen nur eine Ordnungswidrigkeit dar und werden daher allenfalls mit einer Geldbuße geahndet.

manche Kommunen verlangen eine Zweitwohnsitzsteuer,  wenn du einen Zweitwohnsitz hast musst ja dort angemeldet sein und bezahlst damit auch nochmal GEZ und Müll,   

Eines vorweg: für die gern bezahlte Müllgebühren erhält man eine Gegenleistung... Interessant ist ebenfalls, dass man diese Dienstleistung abbestellen kann - falls nicht mehr erwünscht!

Denkt alle darüber einmal nach...

Zu Ihrer Frage:

Für eine Gefälligkeit (nach dem Rechten zu sehen) muss man keinen Beitrag leisten. Zu erwähnen wäre aber dabei  - gemäß der Logik - dass es auch unsinnig ist für einen zweiten Wohnsitz einen Rundfunkbeitrag zu leisten, wenn man physisch nur an einem Wohnsitz sein kann... Nicht aber bei den LRA!

Dazu haben sich aber die LRA  etwas ganz Besonderes einfallen lassen - zur eigenen Bereicherung versteht sich... 

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