Welche finanziellen Pflichten habe ich gegenüber einem Mitbewohner in einer Zweckswohngemeinschaft?

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2 Antworten

Nein, das ist Blödsinn. Aber es gibt in der Tat Sozialämter, die sich verdammt beschissen aufführen. Dagegen kann man klagen. Vor dem Sozialgericht, das ist kostenlos. Aber du sagst, du hast einen Untermietsvertrag. Den kannst du ja vorlegen, das beweist, daß ihr keine "Bedarfsgemeinschaft" seid. Du solltest das unbedingt klarlegen, und niemand kann dich zwingen, eine Haushaltshilfe einzustellen, das müsste ja auch bei der Knappschaft angemeldet werden. Die ganze Geschichte erscheint mir ziemlich undurchsichtig. Wenn der Harz4 erhält, dann darf er doch nicht als Haushaltsthilfe arbeiten? Das ist alles recht merkwürdig. Ach, Schweiz - sorry, kein H4 - aber frag doch selbst beim Sozialamt mal nach!

danke für deine Antwort, sie hat mich just zu einer Vermutung gebracht; das Zimmer wird wohl zu teuer sein und die Miete wird vom Sozialamt nicht vollständig übernommen. Er kann hier nur wohnen bleiben, wenn er dem Sozialamt beweisen kann, dass er für Hilfsarbeiten das zusätzliche Mietgeld aufbringen kann. Ansonsten droht das Sozialamt ihm, sich eine günstigere Wohngelegenheit zu suchen. Dein Hinweis mit Harz4 und arbeiten hat mich darauf gebracht, was meinst du?

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@signsearcher

Keine Ahnung. Wenn er das zusätzliche Mietgeld selbst aufbringen kann, was interessiert es dann das Sozialamt? Jetzt bin ich eher verwirrt. Ist das Zimmer so teuer, daß das Sozialamt das nicht zahlt? Wieso braucht er deine Lohnbescheinigung, wenn er nur nachweisen muß, daß er einen geringfügigen Job hat? Vielleicht sind das Dinge, die du erstmal mit ihm selbst klären solltest?

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zieh aus ich hab das gefühl die wollen dich ausnehmen

:-) ja es geht nur um den einen Mitbewohner. Entweder lügt der, oder wir wären tatsächlich vom Gesetz aus dazu verpflichtet, und das kann ich kaum glauben, aber sicher bin ich mir nicht..(klar zieh ich aus, bevor das so weit kommt!)

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@milchjunky91

Wenn der Harz4 erhält, dann darf er doch nicht als Haushaltsthilfe arbeiten?

Klar darf er . Als ALG2-Bezieher ist er sogar verpflichtet, alles Zumutbare zu tun, um seine Hilfebedürftigkeit zu verringern oder zu beenden. Sein (Erwerbs)einkommen muss er dem Jobcenter gegenüber angeben, es wird (abzüglich Freibeträgen) auf seinen Bedarf angerechnet und verringert seine Hilfeleistung. - @signsearcher: Wenn "sein" Leistungsträger irgendetwas von Euch wollte, müsste er Euch selber anschreiben und seine Auskunftsforderung o.ä. mit Rechtsgrundlage begründen. Ihr unterstützt ihn anscheinend aber ja finanziell nicht , also habt Ihr mit seinem Leistungsbezug auch nix zu tun .

Unsere Lohnausweise einzuschicken, damit ausgerechnet werden kann, wie viel Geld von unserem Lohn jeweils dem Mitbewohner X überwiesen werden kann, (für die Erledigung von diversen Hausarbeiten)

Habt Ihr mit ihm irgendwas ausgemacht, dass er für Euch x.xx Euro für seine Haushaltsarbeit bekommt ? Falls Ihr ihm Geld für seine Arbeit gebt, müsste er das beim Jobcenter angeben -aber Ihr müsstet höchstens Auskunft erteilen , wieviel er von Euch bekommen hat und wann. Aber dass Ihr angeblich Eure Einkommen darlegen sollt, damit das Jobcenter dann festlegen (!) kann, welchen Lohn Ihr ihm zahlen sollt/müsst/könnt, ist mit Sicherheit Humbug... egal wo :)

Entweder lügt der, oder wir wären tatsächlich vom Gesetz aus dazu verpflichtet, und das kann ich kaum glauben

Also ein deutsches Gesetz wäre es auf jeden Fall nicht ^^ (und auch nicht in der Schweiz ,wage ich mal zu vermuten). Man ist gegenüber einem WG-Mitbewohner nicht unterhaltspflichtig.

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